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Flexileine

Die Leine ist eines der wichtigsten Accessoires für den Hund. Auch wenn viele es nicht gerne sehen, in manchen Situationen oder Regionen ist die Leine einfach notwendig. In vielen Städten oder an belebten Orten ist sie sogar Pflicht. Da ist es völlig egal, ob Hund perfekt „bei Fuß“ geht oder „folgsam“ ist. Bei der Wahl der Leine stehen die Halter vor der Qual der Wahl. Es gibt Leinen in vielen verschiedenen Längen, Breiten und Varianten. Da ist für jeden Vierbeiner das Richtige dabei. Jede dieser Leinen hat ihre ganz spezielle Aufgabe und erleichtert das Leben von Hund und Halter in verschiedenen Situationen. Immer beliebter wird dabei die flexible Leine oder Laufleine (Joggingleine), meist kurz als Flexileine bekannt. Diese Leine hat viele Vorteile, aber auch ihre negativen Seiten. Gerade mit dieser Hundeleine muss der Halter ganz besonders achtgeben, obwohl dies auf den ersten Blick gar nicht so aussieht.

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  • Seit über 40 Jahren Qualitätsprodukte von flexi Made in Germany
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  • Optimierte und vereinfachte Handhabung durch das schnell reagierende Kurzhub-Bremssystem, die komfortable Bremstaste sowie ein hoher Tragekomfort durch die ergonomische Griffform
  • Seit über 40 Jahren Qualitätsprodukte von flexi Made in Germany
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Flexileine für Hunde | Foto: kornienko / bigstock.com

Die Leine ist notwendig und wichtig

Die Leine ist die direkte Verbindung zwischen Hund und Halter. Damit ist sie ein sehr sensibles Zwischenglied im Zusammenspiel zwischen Mensch und Tier. Hunde sollten generell an der Seite ihrer Halter spazieren gehen. Doch selbst wenn der Hund das macht, gibt es Situationen, in denen die Leine unverzichtbar ist. Man stelle sich vor, in der Stadt würden Tiere einfach freilaufen. Nun werden viele Halter sagen, das sei völlig in Ordnung, wenn das Tier folgsam ist. Doch es gibt immer Momente, wo sich ein Hund erschrecken kann, wo er irritiert ist. Da ist die Leine hilfreich, damit der Hund in Panik nicht flüchten kann. Nahe einer Hauptstraße kann ihm das das Leben retten. Viele Hunde sind einfach freundlich und möchten Menschen begrüßen und mit ihnen spielen. Das ist zwar nett, aber nicht jeder Mensch möchte das. Die Leine hilft, den Hund davon abzuhalten. Und dann gibt es natürlich noch jene Hunde, die ohne Leine einfach das Weite suchen würden. Nicht weil sie nicht gerne bei ihrem Halter sind, sondern weil alles um sie herum spannend und interessant ist.

Es gibt viele Varianten

Das bedeutet also generell gesagt, ist die Leine dazu da, dass Hund davon abgehalten wird, sich oder andere in Gefahr zu bringen und nahe am Menschen zu verbleiben. Viele Hundehalter schrecken aber genau davor zurück, denn durch die Leine hat der Hund nur einen eingeschränkten Bewegungsradius. Sieht man hier eine klassische Führleine an, so ist dieser etwas mehr als einen Meter groß. Bedeutend besser ist es hier schon mit der Schleppleine. Diese gibt es in vielen verschiedenen Längen. Hier hat der Hund dann bis zu 20 Meter Spielraum und ist dennoch unter Kontrolle. Doch das Handling dieser Leine in der Öffentlichkeit ist undenkbar. Diese Leine muss wie ein Lasso immer wieder aufgewickelt werden. Sie ist eher für das Freilauftraining oder den Spaziergang in Wald und Feld geeignet. Da bietet sich die tolle Erfindung der flexiblen Leine wirklich gut an.

Die flexible Leine ist praktisch

Die Rollleine ist eine Leine, die mehrere Meter lang ist. Der Halter hält einen Griff, der eine federbelastete Spule enthält. Hier wird der Gurt oder das Seil automatisch aufgewickelt. Damit erreicht man, dass die Leine nie am Boden schleifen kann. Sie steht immer unter leichter Spannung. Eine Bremse kann die Leine stoppen und mit Armbewegungen zieht man die Leine ein. Will man eine gewisse Länge fixieren, funktioniert auch das. Der Hund hat dank der Flexi Leine einen großen Bewegungsradius und wird kaum eingeschränkt. Die Handhabung der Leine ist einfach und praktisch. Entwickelt wurde diese Art von Leine bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der damalige Prototyp war ganz einfach hergestellt. Im Jahr 1940 dann wurde eine neue Leine patentiert, die bereits die heute bekannten und beliebten Merkmale aufwies. Im Jahr 1973 entstand dann die erste auch wirklich verwendbare Rollleine. Seit daher wird die Leine produziert. Der Name „Flexi-Leine“ stammt von der Firma Flexi aus Schleswig-Holstein. Sie ist der Hauptproduzent dieser Leinen.

Flexibilität trotz Leine

Die Rollleine bietet mit ihrer Funktionsweise Vorteile für Hund und Halter. Der größte Vorteil ist mit Sicherheit die große Flexibilität. Die Länge ist ganz nach Wunsch variabel. So hat der Hund großen Freiraum. Er kann schnuppern, stöbern und sich entsprechend der Leinenlänge auch vom Halter entfernen. So erhalten sie einen Freiraum, ohne von der Leine genommen werden zu müssen. Durch den Rollmodus wird die Leine sofort eingezogen, wenn der Abstand zwischen Hund und Halter kleiner wird. Die Leine hängt nie auf dem Boden und wird daher auch nicht schmutzig. Bei Schleppleinen ist das mitunter ein großer Nachteil. Je nach Wunsch kann die Leine gebremst und in einer gewissen Länge gestoppt und fixiert werden.

Nachteile einer praktischen Erfindung

Doch wo es Vorteile gibt, gibt es auch Nachteile. Einer der größten Nachteile ist, dass der Hund daran gewöhnt wird, dass er tun und lassen kann, was er möchte. Hundehalter, die mit flexibler Leine unterwegs sind, tendieren dazu, ihren Hund einfach nach Lust und Laune laufen zu lassen. Würde der Hund „bei Fuß“ gehen, wäre die Leine ja völlig unnötig. Der Hund wird dadurch schlichtweg zum „nicht Hören“ erzogen. Er nimmt die Leine gar nicht als Begrenzung wahr und lernt damit auch nicht, wie weit er sich eigentlich von seinem Halter entfernen kann. Ist die Leine völlig ausgefahren, beginnen diese Hunde trotzdem zu ziehen. Das passiert deshalb, weil die Leine nie gleich lang ist und der Hund dadurch kein Gefühl für seinen erlaubten Radius bekommt.

Die Leine kann gefährlich werden

Ein gefährlicher Nachteil ist, dass die dünne Schnur der Rollleine vor allem in der Dunkelheit leicht übersehen werden kann. Damit wird sie zur Stolperfalle für den Menschen. Gefährlich ist diese Situation auch auf Wegen, die sowohl für Radfahrer als auch Fußgänger geeignet sind. Übersieht der Radfahrer die Leine, besteht Gefahr für ihn und für den Hund. Diese dünnen Seile bergen auch weitere Gefahren. Das ist etwa dann der Fall, wenn der Hund rasch die Richtung wechselt und die Leine dabei über die Beine seines Menschen zieht. Das ist vor allem im Sommer bei leichter Kleidung äußerst unangenehm und kann für Schürf- und Brandwunden sorgen.

Eine Leine für kleine Hunde

Ein weiterer nicht zu unterschätzender Nachteil der flexiblen Leine ist, dass sie in Wahrheit eigentlich nur für kleine Hunde geeignet ist. Sie ist zwar in vielen verschiedenen Varianten und vor allem Größen erhältlich. Je nach Gewicht des Hundes ist das Seil oder der Gurt entsprechend stark. Dabei wird jedoch auch die Halterung extrem groß und auch schwer. Diese Leinen sind sehr sperrig und lassen sich auch schwer halten. Reißt das Tier nun abrupt an der Leine, ist das Risiko groß, dass einem die Halterung regelrecht aus der Hand gerissen wird. Das kann sehr gefährlich werden. Gefährlich kann auch ein Reißen der Leine werden. Der Mechanismus kann das Seil nicht rasch genug aufwickeln und so kann es passieren, das es zurückschnalzt und den Halter verletzt.

Fazit

Fakt ist, dass die Flexi Leine eine deutliche Erleichterung sein kann und absolute Vorteile bietet. Allerdings muss man sich als Hundehalter unbedingt mit den negativen Seiten auseinandersetzen und sollte den Umgang mit der Rollleine üben. Ein zu sorgloser Umgang mit der praktischen Leine kann sowohl erziehungstechnische als auch gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Wer jedoch gut damit umgeht und seinen Hund dennoch zur Folgsamkeit und zum „bei Fuß“ gehen anhält, der wird die Leine nicht mehr missen wollen.

Letzte Aktualisierung am 21.02.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API