Schmerzmittel für Hunde

Schmerzmittel für Hunde
Schmerzmittel für Hunde | Foto: Khakimullin / Depositphotos.com

Hunde erleiden ebenso wie wir Menschen regelmäßig Schmerzen, die beispielsweise durch eine Verstauchung, Gelenkprobleme oder Schnittverletzungen bedingt sein können. Doch nicht immer lässt sich die Ursache des Schmerzes auf den ersten Blick erkennen, sodass es wichtig ist, das Verhalten des eigenen Vierbeiners stets im Blick zu behalten. Je nach Beschwerdebild lassen sich Schmerzen durch Schmerzmittel für Hunde sehr gut beheben.

Allerdings sollte die Gabe eines solchen Mittels in jedem Fall mit dem Tierarzt abgesprochen werden, um Nutzen und Nebenwirkungen genau auszuloten.

Wir stellen Ihnen in dem heutigen Ratgeber die wichtigsten Schmerzmittel für Hunde vor und verraten Ihnen, worauf Sie bei der Gabe dieser Schmerzmittel achten sollten. Zudem widmen wir uns den typischen Schmerzsymptomen eines Hundes und beleuchten auch die möglichen Nebenwirkungen von Schmerzmitteln für Hunden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Schmerzmittel für Hunde lindern Schmerzen und Entzünden und sind ein wichtiger Bestandteil der Schmerztherapie für den Hund. Zudem wirken einige Schmerzmittel für Hunde fiebersenkend, sodass der Heilungsprozess zusätzlich unterstützt wird.
  • Es gibt verschiedene Arten von Schmerzmitteln für Hunde. Während vor allem pflanzliche und homöopathische Präparate rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, dürfen andere Schmerzmittel für Hunde nur auf Anordnung des Tierarztes verabreicht werden. Da jedoch jedes Schmerzmittel für Hunde verschiedene Nebenwirkungen auslösen kann, sollte die Gabe in jedem Fall im Vorfeld mit dem Tierarzt besprochen werden.
  • Keinesfalls dürfen Schmerzmittel für Menschen, wie beispielsweise Aspirin, dem Hund verabreicht werden. Bereits kleinste Menge von Schmerzmitteln für den Menschen können tödliche Folgen für Ihren Vierbeiner haben. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund versehentlich ein Schmerzmittel für Menschen gefressen hat oder Sie ihm dieses versehentlich verabreicht haben, müssen Sie unverzüglich den Tierarzt bzw. die Tierklinik aufsuchen.

Die Vorteile von Schmerzmitteln für Hunde

Vorteile
  • Schmerzmittel für Hunde leisten eine wertvolle Unterstützung in der Schmerztherapie Ihres Tieres und lindern den Leidensdruck bei Krankheiten oder Verletzungen.
  • Es gibt verschiedene Arten von Schmerzmitteln für Hunde, sodass Sie für jedes Einsatzgebiet das passende Präparat finden.
  • Einige pflanzliche sowie auch homöopathische Schmerzmittel für Hunde leisten eine gute Unterstützung bei der Schmerztherapie mit normalen Schmerzmitteln für Hunde.
  • Schmerzmitteln für Hunde lassen sich in der Regel spielend einfach dosieren bzw. direkt in das Futter des Tieres mischen.
  • Es gibt auch Schmerzmittel für Hunde für die äußere Anwendung, die beispielsweise in Form eines Geld oder einer Salbe direkt auf den schmerzenden Bereich aufgetragen werden.

Die Nachteile von Schmerzmitteln für Hunde

Nachteile
  • Jedes Schmerzmittel für Hunde besitzt Nebenwirkungen, die es bei der Verabreichung zu beachten gilt.
  • Zudem belasten vor allem nicht pflanzliche Schmerzmittel für Hunde die Organe des Tieres und sollten daher keinesfalls überdosiert werden.
  • Generell sind die Nebenwirkungen sowie der Nutzen von Schmerzmitteln für Hunde stets abzuwägen.

Die Symptome eines Hundes mit Schmerzen

Es ist nicht ganz einfach, mögliche Schmerzen bei einem Hund sofort als solche zu erkennen. Dies liegt darin begründet, dass kranke Tiere im Rudel als schwach wahrgenommen und in der Natur gefressen werden würden. Daher ist es eher selten, dass Ihr Hund bei Schmerzen auf sich aufmerksam oder jaulen wird. Aus diesem Grunde ist es umso wichtiger, dass Sie das Verhalten Ihres Vierbeiners stets im Blick behalten und bei auffälligen Veränderungen sofort reagieren.

Viele schmerzgeplagte Hunde verhalten sich beispielsweise auffallend ruhig, fressen weniger, haben eine veränderte Atemfrequenz oder weisen eine steife Körperhaltung auf. Zudem werden oftmals eine typische Schonhaltung sowie ein Schmerzempfinden bei Berührungen beobachtet. Die Symptome sind breit gefächert, sodass wir Ihnen empfehlen, lieber einmal mehr den Tierarzt zu konsultieren.

Folgende Symptome weisen auf Schmerzen bei Ihrem Hund hin:

  • verändertes Fressverhalten
  • erhöhte Atemfrequenz
  • untypische Körperhaltung
  • eingeschränkte oder veränderte Körperbewegungen
  • apathisches, ängstliches oder aggressives Verhalten.

Denn letztlich kann nur ein Tierarzt die genaue Ursache für die Beschwerden ausmachen und einen genauen Behandlungsplan erstellen. Denn neben einer effizienten Schmerztherapie ist vor allem die Benennung der genauen Ursachen entscheidend. Nur durch gezielte Therapiemaßnahmen kann ein Fortschreiten der Krankheit verhindert werden.

Die Schmerztherapie beim Hund

Bevor überhaupt ein Schmerzmittel für Hunde zum Einsatz kommt, sollte ein entsprechender Therapieplan von dem Tierarzt Ihres Vertrauens aufgestellt werden. Zunächst erfolgt eine eingehende Untersuchung Ihres Vierbeiner, bei der der Tierarzt die Ursache der Schmerzen ausfindig macht. Hierbei wird zwischen akuten Schmerzen, die beispielsweise durch eine Schnittwunde bedingt sein können und erst seit kurzer Zeit vorherrschen, sowie zwischen chronischen Schmerzen, die bereits länger andauern. Gleichzeitig ermittelt der Tierarzt die Intensität des Schmerzes, um anschließend die richtigen Schmerzmittel für den Hund zu bestimmen.

Nun bespricht der Tierarzt mit Ihnen eingehend alle Schritte für die folgende Schmerztherapie und verschreibt Ihnen die notwendigen Schmerzmittel. An dieser Stelle ist es besonders wichtig, dass Sie die genauen Dosierungsanleitungen einhalten und sich eingehend über die Wirkung sowie mögliche Nebenwirkungen der verschriebenen Präparate informieren. Ein fachkundiger Tierarzt steht Ihnen an dieser Stelle für sämtliche Fragen gerne zur Verfügung.

Parallel dazu setzt der Tierarzt einen Therapieplan auf, die der Ursachenbekämpfung dienen. So kann beispielsweise eine Physiotherapie für Hunde bei Hunden mit Gelenkbeschwerden eine sehr gute Abhilfe verschaffen. Insbesondere bei Problemen mit den Gelenken begünstigt die durch das Tier eingenommene Schonhaltung mitunter Fehlbelastungen, die den Gelenkapparat zusätzlich belasten.

Im Zentrum der Behandlung stehen also sowohl die richtige Schmerztherapie als auch die Bekämpfung der eigentlichen Ursache. Keinesfalls sollten Sie an dieser Stelle auf eigene Regie zu möglichen Schmerzmitteln greifen. Der Tierarzt ist in diesem Fall Ihr erster Ansprechpartner und weiß genau, welche Schmerzmittel für Hunde er bei welchem Beschwerdebild einsetzen muss.

Die verschiedenen Arten von Schmerzmitteln für Hunde

Das Angebot an Schmerzmitteln für Hunde ist groß, sodass Sie, je nach Beschwerdebild, ganz unterschiedliche Präparate einsetzen können. In dem folgenden Abschnitt widmen wir uns den wichtigsten Arten von Schmerzmitteln für Hunde sowie ihrem Einsatzgebiet.

Schmerzmittel für Hunde rezeptfrei

Es gibt einige Schmerzmittel für Hunde, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Allerdings sollten auch diese mit Bedacht und nur nach Absprache mit einem Tierarzt verabreicht werden. Rezeptfreie Schmerzmittel für Hunde basieren in der Regel auf pflanzlichen Inhaltsstoffen und wirken daher eher schwach.

Traumeel

Traumeel ist beispielsweise ein Präparat, bei dem eine Kombination von Kamille, Eisenhut sowie Sonnenhut zum Einsatz kommt und das zu den homöopathischen Schmerzmitteln für Hunde zählt. Traumeel lindert gleichermaßen Schmerzen als auch Entzündungen und wird daher mitunter bei Arthrose, Entzündungen der Gelenke sowie Verstauchungen eingesetzt. Bei der Darreichungsform von Traumeel unterscheidet man zwischen Tabletten, Tropfen sowie einem Gel für die äußere Anwendung. Weiterhin kann Traumeel bei ausgeprägten Schmerzen in Form einer Injektion für den betreffenden Bereich angewendet werden. Zwar ist Traumeel in jeder Apotheke erhältlich – allerdings sollte die Gabe in jedem Fall vorab mit dem Tierarzt besprochen werden.

Arnica

Auch das Präparat Arnica basiert auf pflanzlichen Inhaltsstoffen und wird häufig bei äußeren sowie inneren Verletzungen sowie bei psychischer Belastung eingesetzt. Die Gabe erfolgt in Form kleiner Globuli, die spielend einfach verabreicht oder in das Futter untergemischt werden können. Arnica verschafft zudem eine schnelle Linderung bei Gelenkproblemen und fördert den Heilungsprozess nach einer Operation.

Kokosöl

Die positive Wirkung von Kokosöl ist hinlänglich bekannt, sodass es auch bei Hunden als natürliches Schmerzmitteln Anwendung findet. Bei der äußeren Anwendung lindert Kokosöl durch seine antibakteriellen Eigenschaften mitunter Entzündungen und spendet trockener Haut zusätzliche Feuchtigkeit. Zwar gilt Kokosöl als natürliches Produkt als allgemein sehr unbedenklich – allerdings sollte es zunächst nur in kleinen Mengen eingesetzt werden, um die Verträglichkeit beim Hund zu überprüfen.

Entzündungshemmende Schmerzmittel für Hunde

Nicht steroidale Schmerzmittel

Wenn Sie auf der Suche nach entzündungshemmenden Schmerzmitteln für Hunde sind, dann erweisen sich nicht steroidale Schmerzmittel, wie beispielsweise Carprofen oder Meloxicam, als besonders wirkungsvoll. Nicht steroidale Schmerzmittel zählen zu den verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln für Hunde und werden oftmals bei Entzündungen, wie beispielsweise Arthritis, verabreicht. Die Gabe von nicht steroidaler Schmerzmittel darf nur in Absprache mit einem Tierarzt sowie unter genauer Einhaltung der exakten Dosis erfolgen. Nicht steroidale Schmerzmittel finden zwar häufig Anwendung – allerdings können Sie bei falscher Gabe den Magen Ihres Hundes belasten können.

Starke Schmerzmittel für Hunde

Opioide

Insbesondere nach einer Operation oder bei sehr ausgeprägten Schmerzen kann die Gabe sehr starker Schmerzmittel für den Hund notwendig sein. Zu diesen sehr starken Schmerzmitteln für Hunde zählen beispielsweise Opiode, die beispielsweise bei größeren Verletzungen verabreicht werden oder die Schmerzen nach einer Operation vermindern sollen. Opioide werden in der Regel nur größeren Tieren verabreicht, da bei kleinen Hunden aufgrund des geringen Gewichts die Gefahr einer Überdosierung besteht.

Zu den Opioden zählen mitunter Tramadol, Fentanyl sowie Buprenorphin. Tramadol gilt hierbei als eines der stärksten Schmerzmittel für Hunde, sodass die vorgeschriebene Dosierung absolut präzise eingehalten werden muss. Da Opioide zudem oftmals zu einer mehrstündigen Sedierung führen, sollten Sie Ihren Hund während der Einnahmedauer nach Möglichkeit stets beaufsichtigen.

Schmerzmittel für Hunde aus der Humanmedizin

Novaminsulfon

Auch Schmerzmittel für Hunde aus der Humanmedizin werden mitunter in der Schmerztherapie von Tierärzten verschrieben. Zu den Schmerzmitteln für Hunde aus der Humanmedizin zählen beispielsweise Novaminsulfon bzw. Novalgin, die auch unter dem Handelsnamen Metamizol bekannt sind. Novaminsulfon wird vor allem bei Koliken sowie Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Zudem vermindert Novaminsulfon Schmerzen und senkt zudem das Fieber des Hundes. Da Novaminsulfon eine sehr ausgeprägte Wirkung besitzt, ist es nicht nur verschreibungspflichtig, sondern wird in der Regel direkt von dem Tierarzt selbst gegeben. Zudem geht die Einnahme von Novaminsulfon in der Regel mit verschiedenen Nebenwirkungen einher, sodass Sie Ihren Hund auch in diesem Fall im Blick behalten sollten.

Buscopan

Auch Buscopan wird vielen Hundebesitzern bereits bekannt sein, da es beim Menschen häufig Linderung bei Bauchschmerzen verschafft. Bei Buscopan kommt der Wirkstoff Butylscopolaminiumbromid zum Einsatz, der auch Magenkrämpfe bei Ihrem Hund abschwächen kann. Zwar ist Buscopan ohne Rezept in der Apotheke verfügbar – allerdings sollten Probleme des Magen-Darm-Traktes bei Ihrem Hund in jedem Fall mit einem Tierarzt abgeklärt werden. Magenkrämpfe können nämlich mitunter ein Indiz für schwerwiegende Vergiftungen sein, Sofern der Tierarzt lediglich eine leichte Magenstimmung feststellt, gibt er Ihnen genaue Dosierungsempfehlungen für das Präparat an die Hand.

Schmerzmittel für Hunde kaufen
Schmerzmittel für Hunde kaufen? Stets ist die Absprache mit dem Tierarzt notwendig! | Foto: Mignon / Depositphotos.com

Allgemeine Hinweise zu der Gabe von Schmerzmitteln für Hunde

Sie sehen, das Angebot an Schmerzmitteln für Hunde ist groß, sodass es wichtig ist, für jeden Einsatzbereich das passende Präparat zu finden. Wir möchten Sie an dieser Stelle noch einmal dringend darauf hinweisen, keines der von uns genannten Schmerzmittel in Eigenregie zu verabreichen.

Sofern Ihr Hund mögliche Schmerzsymptome aufweist, ist ein fachkundiger Tierarzt Ihr erster Ansprechpartner. Selbst pflanzliche Schmerzmittel für Hunde sind nicht frei von Nebenwirkungen und sollten dem Tier daher nicht unüberlegt zugeführt werden.

Zudem ist die richtige Dosierung entscheidend, da diese in der Regel auf das genaue Gewicht des Vierbeiners abgestimmt wird. Während eine Überdosierung mitunter Schädigungen der Organe zur Folge haben kann, können zu geringe Mengen des Schmerzmittels die Schmerztherapie ebenfalls beeinträchtigen. Halten Sie daher eingehend Rücksprache mit dem Tierarzt, um bestmöglich über die einzelnen Schmerzmittel samt ihrem Wirkbereich informiert zu werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Schmerzmitteln für Hunde

Sofern Ihr Hund unter starken Schmerzen leidet, lindern Schmerzmittel für Hunde den Leidensdruck enorm und sind daher unverzichtbar. Dennoch sollte die Gabe von Schmerzmitteln für Hunde keinesfalls leichtsinnig erfolgen, da sowohl pflanzliche als auch starke Schmerzmittel für Hunde verschiedenste Nebenwirkungen hervorrufen können. Besonders häufig beobachtet werden mitunter:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Unruhe sowie Zittern
  • Veränderungen des Blutbildes
  • Krampfanfälle
  • Erschöpfung
  • verstärktes Hecheln

Insbesondere bei älteren Tieren sowie bei Hunden mit Vorerkrankungen sollten Nebenwirkungen und Nutzen genau abgewogen werden, um dem Vierbeiner eine bestmögliche Schmerztherapie zu ermöglichen. Viele Schmerzmittel für Hunde gehen zu Lasten der Organe, sodass die Gabe der Präparate dem Tier auf lange Sicht schaden kann. Daher sollte die Gabe von Schmerzmitteln nur dann erfolgen, wenn es unbedingt notwendig ist und die Einnahmedauer nach Möglichkeit überschaubar bleiben.

Zudem sollten regelmäßige Kontrollen der Organe erfolgen und bei Bedarf auf ein Präparat mit einem geringen Nebenwirkungsspektrum umgestiegen werden. In manchen Fällen können auch alternative Behandlungsmethoden, wie beispielsweise eine Akupunktur, zum Einsatz kommen, die schmerzgeplagten Tieren eine wohltuende Linderung verschaffen. Sollten Sie dennoch um die Gabe konventioneller Schmerzmittel für Hunde nicht umhin kommen, so sollten Sie sich genauestens über mögliche Nebenwirkungen informieren und Ihren Vierbeiner genauestens im Blick behalten.

Die Wirkung alternativer Heilmethoden beim Hund

Natürliche Heilmethoden können in einzelnen Fällen eine wirkungsvolle Alternative zu gängigen Schmerzmitteln für Hunde darstellen. Insbesondere bei chronischen Schmerzen, Erkrankungen der Atemwege oder Allergien kommt auch bei Tieren immer häufiger eine Akupunktur zum Einsatz, bei der dünne Nadeln die Akupunkte bzw. Meridiane des Körpers behandeln. Eine Akupunktur hat ihren Ursprung in der chinesischen Medizin und ist in der Regel schmerzfrei und mitunter sehr entspannend für Ihren Hund.

Bereits mit einer wöchentlichen Behandlung von rund dreißig Minuten lassen sich nach rund vier Wochen erste Erfolge bei einigen Tieren erzielen. Wie schnell und in welchem Umfang eine Akupunktur jedoch die Schmerzen Ihres Hundes stillen kann, hängt von dem genauen Beschwerdebild Ihres Vierbeiners ab. Sofern Sie eine Akupunktur als Therapieform für Ihren Hund nutzen möchten, sollten Sie sich im Vorfeld eingehend über die Qualifikationen des Heilpraktikers bzw. Tierarztes informieren. Wichtig ist, dass der Heilpraktiker über anerkannte Zertifikate verfügt, die seine Qualifikationen belegen.

Alternativ zur Akupunktur findet oftmals eine Physiotherapie für den Hund Anwendung, bei der vor allem der Bewegungsapparat Ihres Tieres auf schonende Art und Weise gestärkt wird. Sofern Sie beispielsweise stressgeplagte Hunde ganzheitlich und natürlich behandeln möchten, kann auch der Einsatz von homöopathischen Mitteln sowie Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein. Da jedoch auch hier Nebenwirkungen auftreten können, sollten Sie auch diese Maßnahmen im Vorfeld eingehend mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens besprechen.

FAQ

Kann man einem Hund Ibuprofen geben?

Nein, in keinem Fall sollten Sie Ihrem Hund ein Schmerzmittel für Menschen verabreichen, diese bereits in geringen Dosen tödlich für Ihren Vierbeiner sein können. Folgende schwerwiegende Nebenwirkungen können bei der Gabe von Ibuprofen und Co. auftreten.

  • Aspirin (Acetylsalicylsäure): Schädigung der Schleimhäute sowie Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Diclofenac: Schwere Schädigungen der Leber, Niere sowie des Magens.
  • Ibuprofen: Schädigungen der Schleimhäute und der Nieren sowie Blutungen im Magen-Darm-Bereich.
  • Paracetamol: Schädigungen der Schleimhäute sowie der Leber.

In keinem Fall sollten Sie Ihrem Tier Schmerzmittel für Menschen verabreichen oder diese für Ihren Hund zugänglich machen. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Tier eines der genannten Schmerzmittel oder ein anderes für den Hund giftiges Präparat gefressen haben, ist sofort der Tierarzt aufzusuchen. Mögliche Vergiftungserscheinungen zeigen sich beispielsweise in unkoordinierten Bewegungen, einem ausgeprägten Harndrang, Erbrechen oder übermäßigem Durst. Eine Gelbfärbung der Schleimhäute sowie der Haut ist zudem ein klares Indiz auf eine Leberschädigung.

Was kann ich meinem Hund bei Schmerzen geben?

Zunächst sollten Sie die Ursache der Schmerzen ausfindig machen, um auch das richtige Schmerzmittel für Hunde einsetzen zu können. In jedem Fall sollten Sie Ihr Tier daher eingehend von einem Tierarzt untersuchen lassen, sodass eine zielgerichtete Schmerztherapie erfolgen kann. Ihr Tierarzt wird Ihnen nun ein entsprechendes Schmerzmittel für Hunde verschreiben und Ihnen genaue Hinweise zu der Dosierung an die Hand geben. Zwar stehen Ihnen auch pflanzliche sowie homöopathische Schmerzmittel für Hunde zur Verfügung – allerdings besitzen diese nur eine geringe Wirkung und sollten daher ebenfalls nicht in Eigenregie eingesetzt werden.

Ist Ibuprofen schädlich für Hunde?

Ja, selbst kleinste Mengen von Ibuprofen sind überaus giftig für Ihren Hund und können zu starken Schädigungen der Nieren sowie der Schleimhäute führen. Zudem kann die Gabe von Ibuprofen mitunter Blutungen im Magen-Darm-Bereich Ihres Hundes auslösen. Daher dürfen Sie Ihrem Hund in keinem Fall Ibuprofen verabreichen und sollten das Präparat niemals in Reichweite Ihres Tieres aufbewahren.

Sollten Sie einen ausgeprägten Durst, Erbrechen sowie übermäßigen Harndrang bei Ihrem Tier beobachten oder den Verdacht haben, dass Ihr Hund versehentlich Ibuprofen oder ein anderes Schmerzmittel für den Menschen gefressen haben, dann sollten Sie umgehend den Tierarzt bzw. die Tierklinik aufsuchen. Der Tierarzt leitet sämtliche Maßnahmen zur Entgiftung ein, sodass alle Rückstände der Tabletten möglichst schnell aus dem Körper des Tieres gelangen. Bitte bewahren Sie daher alle Ihre Medikamente, einschließlich der pflanzlichen Präparate, nicht in der Nähe Ihres Tieres auf, sodass Ihr Hund diese nicht versehentlich fressen kann.

Was ist Rimadyl für Hunde?

Bei Rimadyl handelt es sich um ein Schmerzmittel für Hunde, das bei Entzündungen sowie Schmerzen verwendet wird. Rimadyl wird in Form von Kautabletten sowie in den Dosierungen von 20 Milligramm, 50 Milligramm sowie 100 Milligramm angeboten. Rimadyl basiert auf dem Wirkstoff Carprofen, einem nichtsteroidalen Entzündungshemmer (NSAID), der Schmerzen, Entzündungen sowie Fieber vermindert. Rimadyl kommt häufig bei Gelenkentzündungen, wie beispielsweise Osteoarthritis und rheumatoide Arthritis, sowie anderen mit Schmerzen behafteten Erkrankungen des Bewegungsapparats zum Einsatz. Auch nach Operationen wird Rimadyl häufig gegeben, um einen möglichst schmerzfreien Heilungsprozess beim Hund zu gewährleisten.

Was ist zu tun, wenn mein Hund falsche Schmerzmittel oder eine zu hohe Dosis des Schmerzmittels für Hunde aufgenommen hat?

Sollten Sie Ihrem Hund tatsächlich ein falsches Schmerzmittel oder eine zu hohe Dosis verabreicht haben, dann sollten Sie unverzüglich den Tierarzt aufsuchen. Denn auch durch die Gabe von falschen oder zu hohen Mengen von Schmerzmitteln für Hunden kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen, die ein schnelles Handeln erfordern. Oftmals werden Tiere mit Vergiftungserscheinungen mit medizinischer Kohle sowie Infusionen behandelt, die die schädlichen Stoffe ausleiten und den Körper des Tieres mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgen. Um Ihrem Hund dieses Lied zu ersparen, sollten Sie sich absolut genau an die Dosierungsanleitungen halten und die Schmerzmittel für Hunde außer Reichweite Ihres Tieres aufbewahren. Selbst bei dem kleinsten Verdacht auf eine Überdosierung oder Vergiftung sollten Sie keinesfalls zögern und unverzüglich den Tierarzt Ihres Vertrauens aufsuchen.

Fazit

Schmerzmittel für Hunde können den Leidensdruck bei Ihrem Vierbeiner vermindert und stellen einen wichtigen Bestandteil bei der Behandlung von Krankheiten sowie Verletzungen dar. Allerdings sollte die Gabe von jedem Schmerzmittel für Hunde im Vorfeld eingehend mit dem Tierarzt besprochen werden. Denn selbst pflanzliche Schmerzmittel für Hunde besitzen Nebenwirkungen, die bei der Verabreichung zu beachten sind.

Zudem gibt es verschiedenste Alternativmethoden, wie beispielsweise eine Akupunktur, die eine wirksame Ergänzung bei der Schmerztherapie darstellen können. Doch auch hier sollten Sie den Heilpraktiker bzw. Tierarzt im Vorfeld genau unter die Lupe nehmen, um Ihrem Hund eine bestmögliche Behandlung zu sichern.

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