Ulmenrinde für den Hund

Ulmenrinde für den Hund
Ulmenrinde für den Hund | Foto: yurizap / Depositphotos.com

Ulmenrinde für den Hund? Viele „alte“ Heilmittel tauchen wieder aus der Versenkung auf. Die einen werden als Nahrungsergängzungsmittel angeboten, die anderen als naturheilkundliche Heilmittel. Ein bei uns nicht so gut bekanntes Mittel, ist die amerikanische Rot-Ulme. Obwohl sie bei uns nicht heimisch ist, ist sie mittlerweile ein absoluter Klassiker, auch zur Anwendung beim Hund.

Wissenswertes zur amerikanischen Rotulme

Dieser Baum wächst im Osten Nordamerikas sowie in Kanada. Bereits bei den Eingeborenen Nordamerikas war sie als heilpflanze bekannt.

Zur Verwendung kommt die innere Rinde, die im Frühjahr vom Stamm der Bäume abgetrennt wird. Sie wird getrocknet und pulverisiert.

Die Rinde enthält rote Farbpartikel, weshalb sie Rotulme genannt wird. Ebenso wird in den Fachkreisen der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) der Name „Slippery Elm“ verwendet.

Welche Wirkstoffe enthält die so genannte Slippery Elm Bark (SEB)?

Am wichtigsten sind die Schleimstoffe, die zu eine sehr großen Anteil in der Ulmrinde enthalten sind. Wird das Rindenpulver mit Wasser angerührt, ergibt sich eine Substanz, die als schleimartig bezeichnet werden kann. Sie wirkt sowohl zusammenziehend (adstringierend) als auch beruhigend.

Als weiteren Inhaltsstoff finden wir Gerbstoffe, die in entzündungshemmender Weise auftreten.

Die vorhandenen Bitterstoffe haben unter anderem appetitanregende Auswirkungen.

Letztlich ist die Ulmenrinde noch reich an Natrium, Magnesium, Kalzium sowie den Vitaminen C, K, B und A.

Verschiedene Fettsäuren, wie etwa die Caprylsäure, lassen sich ebenfalls nachweisen. Sie sind unter anderem in der Lage, Pilzinfektionen zu verhindern bzw. frühzeitig abklingen zu lassen.

Zusammengefasst ergeben sich also folgende Wirkungsweisen, die die Rotulme mit sich bringt:

  • nahrhaft
  • entzündungshemmend
  • adstringierend (zusammenziehend)
  • schleimbildend
  • lindernd
  • beruhigend
Petgold Ulmenrinde für Hunde 100g – Premium Slippery Elm Bark Pulver Ulmenrindenpulver Hund
  • 𝗛𝗢𝗖𝗛𝗪𝗘𝗥𝗧𝗜𝗚𝗘 𝗨𝗟𝗠𝗘𝗡𝗥𝗜𝗡𝗗𝗘 🐶 Das Ulmenrindenpulver wird zu einer Paste aufgekocht und wird anschließend an den Hund verfüttert. Wir setzen keinerlei künstliche Aromen ein, so dass der neutrale Geschmack ein absoluter Qualitätshinweis ist.
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Welche Anwendungsweísen für den Hund bringt die SEB mit sich?

Der Vorteil des Rindenpulvers ist der Fakt, dass es sowohl innerlich wie auch äußerlich seine Heilwirkung entfalten kann. So lassen sich die folgenden Beschwerden positiv mit Rotulmenpulver beeinflussen:

  • Husten
  • Bronchitis
  • Entzündungen unterschiedlicher Genese
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Magenbeschwerden unterschiedlicher Genese
  • antiseptische Wundbehandlung
  • antiseptische und juckreizstillende Anwendung bei Hautausschlägen
  • entgiftend
  • entschlackend

Nun wird natürlich bei vielen Hundebesitzern die Frage aufkommen, ob Ulmenrinde irgendwelche Nebenwirkungen mit sich bringt. Doch in diesem Punkt kann man ganz beruhigt sein. Die Ulmenrinde weist so gut wie überhaupt keine Nebenwirkungen auf. In äußerst seltenen Fällen kann es bei der äußeren Anwendung zu allergischen Reaktionen kommen. Doch kann in einem solchen Fall das Pulver bzw. der Schleim aus dem Fell mit warmen Wasser ausgewaschen werden. Sobald die Ulmenrinde entfernt ist, klingt auch die allergische Reaktion schnell wieder ab, ohne Rückstände zu hinterlassen.

In einem Punkt ist aber zwingend Vorsicht walten zu lassen – wenn andere, verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz kommen! Aufgrund der starken Schleimbildung kann sich die Aufnahme der Wirkstoffe aller anderen Medikamente extrem minimieren. Oder die Wirkung wird vollständig blockiert.

Dennoch ist es nicht notwendig, vollständig auf die Medikamente des Tierarztes zu verzichten. Sie müssen lediglich getrennt von der Ulmenrinde verabreicht werden. So können Sie etwa die tierärztlichen Medikamente zur gewohnten Uhrzeit verabreichen. Die Ulmenrinde wird dann gut eine Stunde später gegeben. Innerhalb dieser Stunde hat der Organismus ausreichend Zeit,  die Wirkstoffe der Medikamente aufzunehmen.

Schauen wir uns die verschiedenen Einsatzbereiche für die Ulmenrinde ein wenig genauer an:

Baustelle Maul des Hundes

Dort können sich Zahnschmerzen, Entzündungen oder auch einfach gerötetes Zahnfleisch zeigen. Mit Hilfe einer Ulmenspülung kann es zur Linderung dieser Symptome kommen. Hierzu werden 2 Teelöffel Ulmenrindenpulver mit 250 ml kaltem Wasser verrührt, kurz erhitzt und durch ein Sieb abgegossen. Nun muss diese Flüssigkeit vollständig abkühlen. Kalt kann sie mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen im Maul des Hundes aufgetragen werden. Da sie absolut unschädlich ist, macht es nichts, wenn der Hund sie begeistert ablecken bzw. herunterschlucken wird. Genau aus diesem Grund wird es mehrmals täglich angewandt.

Hautprobleme

Gerötete Stellen, solche mit Juckreiz, aber auch kleinere Wunden können erfolgreich mit der Ulmenrinde versorgt werden. Sollte der Hund die Mischung ablecken, was die meisten sehr gerne tun werden, kann ein Umschlag oder ein Verband zum Einsatz kommen, um der Ulmenrinde ausreichend Zeit zu geben, ihre Wirkung an dieser Stelle zu entfalten. Sollte der Verband nicht akzeptiert werden, so kann man die betroffene Stelle auch mehrfach täglich gründlich abtupfen oder einsprühen, damit eine gute Wundversorgung stattfindet.

Wird mit dem dickflüssigen Sirup auf der Haut keine zufriedenstellende Wirkung erzielt, kann die Ulmenrinde als Paste angerührt werden, um zu einem besseren Ergebnis zu gelangen. Mit dieser Paste könnte auch ein so genannter  Salbenverband angelegt werden, um über einen längeren Zeitraum einwirken zu können.

Der Magen und seine Probleme

Viele Hunde haben Probleme mit dem Magen. Die Ursachen hierfür sind sehr unterschiedlich:

  • Falsche Ernährung, etwa durch schlechtes Futter oder Essensreste.
  • Futtergaben oder Leckerlies zur falschen Zeit: Gerade Hunde mit Problemen des Verdauungstraktes sollten zu festgelegten Zeiten gefüttert werden. Leckerlies sollten bei einer derartigen Problematik eher vollständig gemieden werden.
  • Stress mit anderen Hunden oder anderen Tieren im Haushalt bzw. im direkten Umfeld: Nein, nicht alle Tiere müssen gut miteinander auskommen. Das gilt für Hunde untereinander genauso wie zwischen den verschiedenen Tierarten. Manchmal hilft da nur ein weiträumiges Ausweichen.
  • Stress mit dem Besitzer: An diesem Punkt kommen viele Komponenten ins Spiel. Denn zum Besitzer an sich gehören natürlich auch die Familie und sein Lebensstil. Hier hilft eine gute Beobachtungsgabe und der Mut, Veränderungen im privaten und / oder beruflichen Umfeld des Besitzers herbeiführen zu können / zu wollen. Natürlich muss dieser die Notwendigkeit für diesen Schritt einsehen – Veränderung zu Wohle des Hundes.
  • Medikamenteneinnahme, die zu einer Belastung des Magens führt: Muss ein Hund aufgrund einer Erkrankung, akut oder chronisch, Medikamente einnehmen, kann sich dies oftmals negativ auf den Verdauungsprozess auswirken. Zudem sollte man stets im Auge behalten, dass die Nebenwirkungen zwar nicht unbedingt schwerwiegend sind, sich bei chronischen Erkrankungen über die Jahre aber unbemerkt steigern können. Sicherlich sollte diesbezüglich, wenn etwaige Beobachtungen gemacht wurden, das Gespräch mit dem Tierarzt gesucht werden, um eventuell das Präparat zu wechseln, um eines zu erhalten, dass der Verdauung nicht so stark zusetzt.
  • Eingeschränkte Verdauung: hierunter kann sowohl eine Fehlfunktion des Magens als auch des Darms gemeint sein. Mangelhafte Verdauung kann sowohl zu Durchfall, Verstopfung oder Blähungen führen. Eine Kombination der Symptome ist durchaus möglich.

Man kann sich glücklich schätzen, dass die Ulmenrinde auch in diesen Fällen eingesetzt werden kann. So kann die Ulmenrinde bei Durchfall, Sodbrennen und vielen anderweitigen Verdauungsproblemen helfen. Wieder ist es der Schleim, der bei diesen Problemen von großem Nutzen ist. Die Magen- und Darmschleimhäute werden vom Schleim überzogen, sobald er an den entsprechenden Stellen eintrifft. Fast augenblicklich tritt ein Beruhigungseffekt ein.

Im Magen wird dadurch etwa eine erhöhte Produktion von Magensäure zwar nicht gestoppt, die Wirkungsweise eines Magensäureüberschusses aber unterbrochen oder gemindert. Befinden sich Giftstoffe im Magen oder Darm, werden diese durch den Schleim gebunden. Auch diese Weise festgesetzt, werden sie auf natürlichem Wege ausgeschieden.

An diesem Punkt sollte noch einmal auf die Qualität des Futters hingewiesen werden. Versuchen Sie, Ihrem Hund bestmögliches Futter zu geben. Je natürlicher dies ist, je frischer es zubereitet ist, desto artgerechter füttern Sie Ihren Hund. Dies gilt für kleine, wie auch für große Hunde. Bedenken Sie, dass die meisten Fertigfutter diverse Zusätze und vor allem auch Zuckerzusätze beinhalten, die der Gesundheit des Hundes nicht zuträglich sind. Nein, es ist nicht notwendig, Experte in Sachen Hundeernährung zu werden. Doch ist es wichtig, zu wissen, welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Denn icht wenig Hunde entwickeln ihre Probleme aufgrund dieser Zusatzstoffe.

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Wie wirkt die Ulmenrinde am besten?

Am besten kann die Ulmenrinde wirken, wenn sie separat, also nicht zu den Mahlzeiten, verabreicht wird. Es hat sich herausgestellt, dass sie am besten wirkt, wenn sie gut 45 Minuten nach dem Füttern gegeben wird. Sowohl die Nährstoffe des Futters können vollständig aufgenommen werden. Leider werden im gleichen Vorgang auch die Giftstoffe aufgenommen und bereits im Verdauungstrakt weitergeleitet. Da die Giftstoffe aber vom Schleim überdickt sein, kann hier nicht mehr viel Schaden angerichtet werden.

Auf die Dosierung kommt es an

Wie bereits erwähnt, wird das Rindenpulver mit Wasser zu einem dickflüssigen Sirup verrührt. Für gewöhnlich können die Hunde ihn direkt vom Löffel ablecken. Feinschmecker unter den Vierbeinern stellen sich vielleicht ein wenig an. Daher kann in diesem Fall mit ein wenig Honig gesüsst werden.

Ulmenrindenpulver wird wie folgt dosiert:

  • 1,5 Gramm für Hunde mit einem Körpergewicht von bis zu 5 Kilogramm – Tagesdosis
  • 3 Gramm für Hunde mit einem Körpergewicht von bis zu 15 Kilogramm – Tagesdosis
  • 6 Gramm für Hunde mit einem Körpergewicht von bis zu 30 Kilogramm – Tagesdosis
  • 9 Gramm für Hunde mit einem Körpergewicht von über 30 Kilogramm – Tagesdosis

Es ist darauf zu achten, dass auf 250 ml Wasser 1 ½ Teelöffel Rindenpulver gegeben werden. Es empfiehlt sich, einen Tagesvorrat herzustellen und im Kühlschrank zu lagern. Von diesem wird dann mehrmals täglich eine kleine Portion zur Anwendung gebracht.

Ulmenrinde für Hunde kaufen
Ulmenrinde für Hunde kaufen: alle Infos im folgenden Abschnitt. | Foto: arttik / Depositphotos.com

Wo erhält man Ulmenrinde?

Selbstverständlich erhält man Ulmenrinde guter Qualität in Reformhäusern und der Apotheke. Auch wenn diese Lieferanten grundsätzlich positiv zu bewerten sind, sollte auf die Qualität, bei losem Material auf die Frische geachtet werden. Einige Apotheken sind auf den Verkauf von Kräutern aller Art, frisch getrocknet und durch eine Qualitätsprüfung spezialisiert.

Für die Anwendung beim Hund sollte grundsätzlich pulverisierte Ulmenrinde verwendet werden. Wer das Pulver lieber selber herstellen möchte, kann dies natürlich ebenfalls machen, indem er die Rinde lose kauft.

Letzte Aktualisierung am 23.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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