Skip to main content

Getreidefreies Hundefutter

Für ein gesundes und aktives Leben des Hundes ist vor allem eine artgerechte Ernährung von großer Bedeutung. Dabei ist es völlig, egal ob ein gutes Alleinfuttermittel bevorzugt oder ob das Tier roh gefüttert wird. Entscheidend ist, dass alles im Futter enthalten ist, was der Hund täglich benötigt. Das bedeutet, es müssen genug Proteine, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im täglichen Futter enthalten sein. Die Menge muss dabei an die Größe, das Alter und die Aktivitäten des Vierbeiners angepasst werden. Die Wahl des richtigen Kohlenhydrates sorgt dabei immer wieder für Diskussionen. Viele Hundebesitzer bevorzugen heute getreidefreies Hundefutter – mit gutem Grund.

Getreidefreies Hundefutter Bestseller

SaleBestseller Nr. 1
Josera SensiPlus Hundefutter mit Ente
259 Bewertungen
Josera SensiPlus Hundefutter mit Ente
  • Für empfindliche Hunde geeignet
  • Hoch verdaulich und schonend verarbeitet
  • Mit viel Biotin für eine gesunde Haut und glänzendes Fell
  • Sehr hohe Akzeptanz auch bei wählerischen Hunden
  • Glutenfreie Rezeptur
Bestseller Nr. 2
Bosch Hundefutter Adult Lamm und Reis, 15 kg
76 Bewertungen
Bosch Hundefutter Adult Lamm und Reis, 15 kg
  • weizenfrei
  • mit Mannanen und Glucanen zur Stabilisierung der Darmflora und Immunabwehr
  • Muschelextrakte für Knorpel und Gelenke
  • magenschonend und leicht verdaulich
Bestseller Nr. 3
Dehner Premium Hundetrockenfutter Maxi Adult, Ente und Lamm mit Kartoffel, 12.5 kg
7 Bewertungen
Dehner Premium Hundetrockenfutter Maxi Adult, Ente und Lamm mit Kartoffel, 12.5 kg
  • Premium Hundefutter ohne Getreide
  • Speziell auf ausgewachsene Hunde größerer Rassen angepasst
  • Für ernährungssensible Hunde und bei Getreideunverträglichkeit
  • Enthält alle wichtigen Nährstoffe, Mineralien und Vitamine
  • Lieferumfang: Dehner Premium Hundetrockenfutter Maxi Adult 12,5 kg
Bestseller Nr. 4
deuka dog Sensikost Ente & Kartoffel 15Kg Getreidefrei
4 Bewertungen
deuka dog Sensikost Ente & Kartoffel 15Kg Getreidefrei
  • Getreidefrei -für empfindliche Hunde, Kartoffel - glutenfreie Energiequelle, Ente - bietet hochwertige Proteinquelle
  • Zusammensetzung: Geflügelfleischmehl 31%( davon 8% Entenfleischmehl), Kartoffel(getrocknet) 30,5%, Kartoffelstärke, Geflügelfett 9%, Erbsen (getrocknet), Proteinhydrolysat, Rübentrockenschnitzel(entzuckert) 3%, Zellulose, Karotten, Natriumchlorid
Bestseller Nr. 5
Animonda GranCarno Hundefutter Original Adult Mix 2 aus 6 Varietäten, 6er Pack (6 x 800 g)
467 Bewertungen
Animonda GranCarno Hundefutter Original Adult Mix 2 aus 6 Varietäten, 6er Pack (6 x 800 g)
  • Gewicht d. Hundes / g p. Tag; 5-10 kg / 385-650 g; 10-20 kg / 650-1000 g; 20-30 kg / 1000-1600 g
  • Protein 10 %, Fettgehalt 7,5 %, Rohfaser 0,5 %, Rohasche 2 %, Feuchtigkeit 79 %
  • Vitamin D3 200 IE, 0,2 mg E 2, 1,5 mg E 5, 10 mg E 6
  • nur aus frischem Fleisch
  • garantiert ohne Getreide

Die Entwicklung von Hundefutter

In früheren Zeiten erhielten Haushunde schlichtweg die Reste aus der Küche oder mit viel Glück auch Schlachtabfälle. Mit der Entwicklung der Futtermittelindustrie änderte sich das. Immer mehr Hundebesitzer legten Wert darauf, dass ihr Vierbeiner gutes Futter erhält. Dabei bestand klassisches Hundefutter zu Beginn zu einem großen Teil aus Getreide. Das war billig und vor allem in großen Mengen verfügbar. Fleisch und Gemüse ergänzten die Rezepturen. Rasch erkannten die Produzenten, dass in der Hundefuttermittelproduktion großes Potenzial lag. Die Futtersorten wurden daher laufend verbessert. Mit der Zeit entwickelten sich neue Herstellmethoden und auch die Inhaltsstoffe wurden immer hochwertiger. Doch gleichzeitig wurden immer mehr künstliche Inhaltsstoffe verwendet, um das Futter für den Hund ansprechender zu machen. Heute leiden immer mehr Tiere an Unverträglichkeiten und Allergien. Als Grund für die meisten Allergien wird vor allem das im Futter enthaltene Getreide angesehen.

Getreide ist für den Hund schwer verdaulich

Der Hund stammt bekanntlich vom Wolf ab und gilt als solcher als Fleischfresser. Der Wolf hat Getreide nur vorverdaut in Form des Mageninhaltes seiner Beute gefressen. Durch die Domestikation hat sich aber auch der Verdauungstrakt des Haushundes verändert und so wird er nicht mehr als reiner Fleischfresser angesehen. Dennoch benötigt der Haushund unbedingt Fleisch, um seine Verdauungstätigkeit anzuregen. Allerdings ist seine Anatomie und Darmlänge nicht auf die Aufspaltung und die weitere Verwertung von Getreide eingestellt. Der Darm ist dafür schlichtweg zu kurz. Spezielle Verdauungsfermente sind nur in sehr geringer Menge vorhanden. Enthält das Futter nun große Mengen an Getreide so benötigt der Hund sehr viel Energie für die Verdauung. Daneben wird der natürliche Verdauungsprozess generell verschlechtert. Es kann zu Blähungen und Verdauungsbeschwerden wie Durchfall kommen. Weitere Folgen können Futtermittelallergien und Unverträglichkeiten sein.

Allergien durch Getreide

Allergien oder Futtermittelunverträglichkeiten durch Getreide machen sich auf sehr unterschiedliche Art bemerkbar. Eines der am häufigsten beobachteten Symptome ist Juckreiz. Der Hund kratzt und leckt und dadurch verschlimmert sich der Juckreiz. Die Haut beginnt, sich zu röten und zu entzünden. Man spricht dann von atopischer Dermatitis. Es kann darüber hinaus zu sogenannten Hotspots kommen. Darunter versteht man runde, nässende Stellen auf der Haut, die völlig unvermittelt in Erscheinung treten. Einige Hunde leiden an allergisch bedingten Ohrenentzündungen, die durch häufiges Schütteln und einen sehr unangenehmen Geruch gekennzeichnet sind. Wird die Erkrankung nicht behandelt, hat der Hund Schmerzen und hält den Kopf schief. Ob der Hund wirklich allergisch ist, oder nur an einer Unverträglichkeit leidet, ist für den Hundehalter sehr schwer zu erkennen. Ob wirklich eine Allergie vorhanden ist, kann nur gemeinsam mit dem Tierarzt abgeklärt werden. Ein Eine derartige Allergie ist zumeist auf das in Getreide enthaltene Gluten zurückzuführen. Gluten oder Weizenkleber ist in Getreidesorten wie Weizen, Dinkel und Roggen enthalten.

Getreide ist für den Hund nicht gesund

Eine eventuelle Allergie beim Hund ist jedoch nicht die einzige mögliche Folge von Getreide im Futter. Viele Hunde, die regelmäßig Getreide zu sich nehmen, leiden an Verdauungsbeschwerden. Sie neigen zu Blähungen, haben Durchfall oder Verstopfung. Zu hohe Getreidemengen im Hundefutter können aber auch die Bauchspeicheldrüse des Tieres stark beanspruchen und sogar zu Diabetes oder im schlimmsten Fall einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen. Beide Erkrankungen sind sehr unangenehm und erfordern eine völlige Ernährungsumstellung und lebenslange Medikamentengabe. Zu guter Letzt führen die übermäßig gefütterten Kohlenhydrate zu Übergewicht, das auch bei Hunden ein immer größeres Problem darstellt. Hundebesitzer sollten aus all diesen Gründen darauf achten, dass der Getreideanteil im Futter zehn Prozent der Gesamtmenge keinesfalls überschreitet. Besser ist es, komplett darauf zu verzichten.

Glutenfreie Alternativen zu Getreide

Futtermittelproduzenten nehmen diese Probleme sehr ernst und arbeiten laufend an der Entwicklung von Alleinfuttermitteln, die ohne Getreide auskommen oder wertvolle Alternativen enthalten. Weizen, Roggen und Dinkel sind jene Getreidesorten mit besonders hohem Glutengehalt. Auf sie sollte in jedem Fall verzichtet werden. Besser sind hier Hundefutter mit Kohlenhydraten wie Hirse, Reis oder auch Kartoffeln. Diese Inhaltsstoffe sind glutenfrei und für den Hund sehr gut verdaulich. Besonders die Kartoffel ist ideal geeignet für den Hund. Sie wird auch gerne im Falle von einer Allergie für die Ausschlussdiät verwendet. Auch in der Schonkost macht die Kartoffel eine gute Figur und kann sogar kranken Hunden oder Tieren in der Rekonvaleszenz bedenkenlos gefüttert werden.

Pseudogetreide als Alternative zu herkömmlichem Getreide

Ebenso wie die Kartoffel, ist auch Reis bei Hunden ideal, die mit der Verdauung Probleme haben. Auch Reis ist für den Hund leicht verdaulich und kann ebenso als Diätkost verwendet werden. Gerne wird auch Mais als Alternative zu Getreide genannt. Mais ist zwar glutenfrei, gilt jedoch als stark allergieauslösend. Neben Kartoffeln, Reis und Mais bieten sich aber auch die sogenannten Pseudogetreide ideal an, um Hundefutter zu ergänzen. Unter Pseudo- oder Urgetreide versteht man Samen von Pflanzen, die genau wie Getreide verwendet werden. Sie stammen zumeist aus Süd- und Mittelamerika. Die bekanntesten dieser Getreidearten sind Amaranth, Buchweizen, Quinoa, Teff, Chia und Canihua. Sie sind alle glutenfrei und enthalten zahlreiche Vitamine und Nährstoffe. Das macht sie für den Hund sogar sehr gesund.

Auf die Deklaration achten

Heute ist eine breite Palette an unterschiedlichem Hundefutter erhältlich. Für den Hundehalter ist es manchmal sehr schwierig, aus dieser Vielfalt das richtige Futter für den Vierbeiner zu finden. Hilfreich kann es hier sein, sich die Inhaltsstoffe und die Mengenangaben genauer anzusehen. Hersteller von Hundefutter sind verpflichtet, auf der Packung die genaue Zusammensetzung anzugeben. Dabei werden die einzelnen Komponenten in absteigender Reihenfolge aufgelistet. Das bedeutet, jener Inhaltsstoff, von dem am meisten im Futter enthalten ist, steht an oberster Stelle. Gutes und für den Hund optimales Futter sollte zu einem großen Teil aus Fleisch bestehen. Fleisch sollte also an oberster Stelle bei der Inhaltsangabe stehen. Steht hier aber Getreide an oberster Stelle, sollte man darauf besser verzichten. Der Getreideanteil sollte, wie bereits erwähnt, keinesfalls über zehn Prozent betragen. Hundefuttersorten ohne Getreide sind leider zumeist im Preis deutlich höher als herkömmliche Sorten. Klar im Vorteil sind hier all jene, die auf BARF setzten. Bei der Rohfütterung werden die einzelnen Futterkomponenten selbst zusammengestellt. So wissen Hundebesitzer immer genau, was im Futter enthalten ist.

Getreide ist auch im Hundekeks

Hat man nun die geeignete Futtersorte gefunden, sollte auch im Alltag auf die Fütterung von Getreide verzichtet werden. Häufig wird getreidefreies Futter gegeben, während auf die Inhaltsstoffe der Leckerlis völlig vergessen wird. Herkömmliche Leckerlis oder Hundekekse bestehen zu einem Großteil aus Getreide. Sie sehen nicht nur aus wie Kekse, sie haben auch ähnliche Inhaltsstoffe. Doch auch im Bereich der Hundekekse hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Für Hundebesitzer, die Wert auf die Gesundheit ihres Tieres legen, gibt es heute mit Sicherheit die richtigen Leckerlis für jeden Geschmack. Auch hier empfiehlt es sich, genauer auf die Inhaltsstoffe zu achten. Für all jene, die sich trotzdem nicht ganz sicher sind, gibt es eine ganz einfache Möglichkeit, um auf Nummer sicher zu gehen – die Hundekekse einfach selber machen. Das macht Spaß und man weiß genau, was drinnen ist.

Letzte Aktualisierung am 17.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API