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Hundeautositz

Im Laufe der Jahre haben sich Hunde zu bedeutenden Begleitern des Menschen entwickelt. Hund und Halter verbringen heute so viel Zeit wie möglich miteinander. Der Hund kommt mit zum Sport oder begleitet seinen Halter sogar ins Büro. Auch auf Ausflügen oder im Urlaub ist der Vierbeiner stets mit von der Partie. Dabei kommt man zumeist um eine Autofahrt nicht umhin. Ebenso wie Fahrer und Beifahrer muss auch der Hund im Fahrzeug gesichert werden. Dies ist für den Hund aber ebenso für alle Insassen von großer Bedeutung. Als sehr sicher gilt hier die Transportbox für den Hund. Für den Fahrgastraum wird der Hundesicherheitsgurt empfohlen. Eher weniger bekannt ist der Autositz für den Hund, der eine ideale Alternative zu herkömmlichen Sicherheitsmaßnahmen darstellt.

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Die Sicherung des Hundes ist Vorschrift

Gemäß der Straßenverkehrsordnung müssen Tiere, die im Auto mitgeführt werden, gut gesichert werden. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50 Euro und dazu noch Punkte in Flensburg. Trotzdem sind immer wieder Tiere zu sehen, die gemütlich auf der Hutablage liegen, auf dem Schoß des Beifahrers schlafen oder sogar über die Schulter des Fahrers sehen. Dieses Verhalten stellt jedoch sowohl für den Hund als auch für die Insassen eine tödliche Gefahr dar. Bei einem Aufprall wird der Hund ungebremst durch das Fahrzeug geschleudert. Dabei entwickelt ein 20 Kilogramm schwerer Hund bei einem Aufprall von 50 km/h ein Gewicht von rund einer halben Tonne. Die Folgen können fatal sein. Doch schon alleine die Tatsache, dass ein ungesicherter Hund eine Unfallgefahr darstellt, wird von vielen Hundebesitzern ignoriert.

Optimale Methoden zur Sicherung des Hundes

Ein Hund, der sich im Fahrzeug frei bewegen kann, ist ein Sicherheitsrisiko. Er kann den Fahrer irritieren oder unvermittelt nach vorne springen. Das kann rasch zu einem Unfall führen. Verschiedene Automobilklubs testen daher laufend die sichersten Methoden, um Hunde im Auto mitzuführen. Testsieger dabei ist die Transportbox, die im Kofferraum montiert wird. Doch nicht in jedes Auto passt eine derartige Box oder aber der Kofferraum wird für andere Zwecke benötigt. Zudem gibt es Vierbeiner, die sich in einer Box im Kofferraum sehr unwohl fühlen. Sie liegen lieber im Fahrgastraum. Hier bietet sich der Hundesicherheitsgurt oder der Autositz für Hunde an, um das Tier optimal zu sichern.

Was ist ein Autositz für Hunde?

Ein Autositz für Hunde sieht im Prinzip wie ein Hundekörbchen oder eine Hundebox ohne Deckel aus. Die Hinterseite ist zumeist höher. Dieser Autositz wird im Auto befestigt. Zusätzlich ist ein Sicherheitsgurt notwendig. Einige Modelle werden mithilfe von Isofix im Auto befestigt. Der Vorteil des Hundeautositzes ist, dass er sehr leicht in der Handhabung ist. Im Gegensatz zur Transportbox ist er nicht so sperrig und der Kofferraum bleibt frei. Der Autositz ist im Normalfall einfach zu montieren und kann gleichzeitig als gemütliches Hundebett oder als Tasche verwendet werden. Daneben schützt der Autositz für den Hund den Innenraum des Fahrzeuges. Haare und Schmutz landen nicht auf der Rücksitzbank. Sie bleibt sauber. Man erspart sich damit das mühsame Auslegen der Autositze mit Schutz- und Kuscheldecken. Der Hund ist in seinem Autositz gemütlich und sicher verwahrt. Einziger Nachteil dieser Sicherungsvariante ist die Größe. Hundeautositze sind nur für kleine bis mittlere Hunde geeignet. Bei großen Hunden muss auf andere Sicherungssysteme zurückgegriffen werden.

Was ist beim Kauf zu beachten?

Ein guter Hundeautositz lässt sich leicht im Auto anbringen. Er sollte aus abwaschbarem Material bestehen, das darüber hinaus kratzfest sein sollte. Viele Modelle bestehen aus porenfreiem Kunstleder. Dieses Material ist ideal. So kann der Autositz leicht gereinigt werden und ist stets hygienisch rein. Eine gute Polsterung schont die Gelenke des Tieres. Ideal sind abnehmbare Bezüge. Diese können problemlos in der Maschine gewaschen werden. Der Autositz sollte leicht sein, damit er rasch und einfach aus dem Auto entfernt werden kann. Gute Hundeautositze sind so konzipiert, dass sie nach dem Herausnehmen zu einem bequemen Hundebett umfunktioniert werden können. Das ist insbesondere auf Reisen von großem Vorteil. Einige Varianten sind so gestaltet, dass sie nicht nur ein Hundebett darstellen, sondern auch als Tragtasche verwendet werden können. Besonderen Wert legen sollte man auf die Befestigung. Hier gibt es unterschiedliche Varianten. Bei einigen wird der Hund am Hundeautositz angeschnallt, bei anderen direkt am Fahrzeug. Sicherer ist jene, bei der der Hund direkt am Gurt des Fahrzeuges angeschnallt wird. So bilden die Rückenlehne des Autositzes und der Gurt eine Einheit, die den Hund im Falle eines Unfalls optimal schützt.

Sicherheit auch nach einem Unfall

Doch nicht nur unmittelbar bei einem Unfall ist der Autositz für Hunde eine Sicherheit. Er ist auch danach noch hilfreich. Nach einem Aufprall ist der Hund zumeist ebenso traumatisiert, wie dies der Mensch ist. Der Hund ist orientierungslos und panisch. Es kommt immer wieder vor, dass sich Hunde nach einem Unfall angstvoll vom Auto entfernen. Sie irren dann in der Umgebung herum und müssen oft tagelang gesucht werden. Ist der Hund aber im Fahrzeug gesichert, kann er sich nicht vom Unfallort entfernen. Er kann sich beruhigen und dann sicher aus dem Auto befreit werden. Eine Sicherung ist auch für die Helfer von großer Bedeutung. Immer wieder kommt es vor, dass Hunde ihren Halter im Falle eines Unfalls beschützen und Helfer nicht zu ihm lassen wollen. Das kann zu gefährlichen Situationen führen, die es oft sogar notwendig machen, das Tier zu sedieren. Bis die Helfer dann endlich zu den Verletzten gelangen, verstreicht oft wichtige Zeit. Ist der Hund gesichert, ist auch diese unangenehme Situation einfach zu meistern. Alle Insassen erhalten so rasch wie möglich die Hilfe, die sie benötigen.