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Hundebürste

Der Irish Setter ist bekannt für sein langes rotbraunes Fell. Der Cairn Terrier dagegen hat kurzes graues aber sehr markantes Fell und der Dobermann besticht durch seine elegante Figur, die dank des Kurzhaares optimal definiert wird. Kraus und lockig präsentiert sich der Pudel. So hat jede Hunderasse ihr ganz spezielles Haarkleid, das die dazugehörigen Hunde so besonders macht. Doch ganz egal, wie das Fell der jeweiligen Hunde beschaffen ist, eines ist immer gleich – Pflege brauchen alle Hunde. Unterschiedlich ist der Aufwand, der dabei betrieben werden muss. Eine Hunderasse benötigt regelmäßige Pflege vom Fachmann, bei anderen Hunden reicht es, sie ab und an zu baden und kurz zu bürsten. Wichtig ist das passende Werkzeug – die Hundebürste.

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Die richtige Pflege ist wichtig

Welcher Hund welcher Pflege bedarf, ist gar nicht so einfach. Es gibt Kurz- und Langhaarhunde, Hunde mit Unterwolle und Hunde ohne Unterwolle. Für all diese Fellarten sind unterschiedliche Bürsten oder Kämme notwendig. Der Handel bietet heute bereits sehr praktische Modelle an, die exakt auf die einzelnen Felltypen abgestimmt sind. Wer einen Hund zu sich nimmt, sollte sich gut darüber informieren, wie sein Fell gepflegt werden sollte. Das ist sehr wichtig. Falsche Fellpflege kann dem Hund schaden. Das Fell isoliert. Wird es falsch geschnitten oder nicht korrekt ausgebürstet, wird diese Wirkung gestört. Unterwolle muss regelmäßig ausgebürstet werden. Passiert dies nicht, wird dem Hund bei hohen Temperaturen rasch zu heiß. Ein gut gepflegter Hund verliert deutlich weniger Haare als ein Hund, der nie gebürstet wird.

Hundebürste mit Borsten

Eine derartige Bürste besteht aus Griff und Bürstenkopf, in den die Borsten eingearbeitet sind. Es kann sich dabei um Natur- oder Synthetikborsten handeln. Diese Art der Hundebürste ist vor allem für die Fellpflege bei kurz-, glatt- und rauhaarigen Hunden geeignet. Bei einem Langhaarhund bringt diese Bürste, zum Abschluss verwendet, Glanz ins Fell. Besondere Bedeutung bekommt diese Bürste bei jungen Hunden. Welpen oder Junghunde müssen erst an die Fellpflege gewöhnt werden. Dazu ist gerade diese ganz einfache Bürste optimal. Wenn man die Wahl hat, sollte man besser zu Naturborsten greifen. Sie sind für den Hund deutlich angenehmer und pflegen auch schöner.

Zupfbürste

Eine Zupfbürste besteht aus dem Griff und dem Bürstenkopf mit feinen Metallborsten. Diese Bürste hilft dabei lose Haare, abgestorbene Hautschuppen, Schmutz oder Staub aus dem Fell zu entfernen. Bei Hunden, die dazu neigen, dass das Fell verfilzt, ist diese Bürste ideal. Sie löst Knötchen und verwebte Haare. Bei Hunden mit viel Unterwolle wird dieses leicht entfernt. Der Hund fühlt sich dann wieder deutlich wohler. Daneben wird Parasiten wie Flöhen, Milben und Läusen der Nährboden entzogen. Gerade während des Fellwechsels sollte diese Bürste häufig angewendet werden. Dies hilft dem Hund, abgestorbene Haare loszuwerden und beugt gleichzeitig Hautproblemen vor. Die Zupfbürste ist nicht für Kurzhaarhunde oder Hunde ohne Unterwolle geeignet.

Doppelbürsten

Doppelbürsten bestehen aus Drahtbürste auf der einen Seite und Borsten auf der anderen Seite. Die Drahtbürste sorgt dafür, dass Hautschuppen, Schmutz und lose Haare aus dem Fell gelöst werden. Zumeist sind auf den Enden der Drahtstifte Gumminoppen. Dies sorgt ganz nebenbei für eine leichte Massagewirkung und damit eine bessere Durchblutung der Haut. Diese Bürsten sind für alle Felltypen geeignet.

Noppen-Pflegebürste

Diese Kombibürste ist ideal für mittlere bis langhaarige Hunde. Der Bürstenkopf verfügt über etwas längere Nylonpins mit Noppenspitzen. Diese Bürste massiert die Haut des Hundes ganz sanft und löst dabei abgestorbene Hautschuppen. Die zwischen diesen Nylonpins liegenden kürzeren Borsten entfernen abgestorbene Haare und lassen das Fell glänzen.

Massagebürste

Die Massagebürste ist die perfekte Bürste für alle Kurzhaarhunde. Sie massiert die Haut sanft und kann auch während eines Bades eingesetzt werden. Die Gummikegel der Bürste aktivieren die Selbstreinigungsfähigkeit des Fells und bringen es optimal zum Glänzen.

Glanz Kardätsche

Bei der Glanz-Kardätsche handelt es sich um einen Striegel, wie er auch in der Pferdepflege gerne verwendet wird. Sie entfernt Schmutz und abgestorbene Haare und bringt einen wunderschönen Glanz ins Fell. Zusätzlich hat sie eine für den Hund angenehme Massagewirkung, die die Durchblutung fördert.

Striegel

Auch der klassische Striegel ist aus der Pferdepflege bekannt. Er besteht aus Gummi mit Stahlstiften und aufgesetzten Noppen. Der Striegel ist ideal für alle Felltypen. Durch einen Handriemen liegt diese Bürste ganz besonders gut in der Hand.

Gummistriegel

Auch der Gummistriegel wird mittels Handriemen verwendet. Gummi ist perfekt für die praktische Fellpflege. Die Gummibürste verfügt über unterschiedlich hohe Noppen, die die Durchblutung der Haut fördern und auch die Tätigkeit der Fettdrüsen anregt. Dadurch wird das Fell besonders schön glänzend. Gummi ist auch das beste Material um feine, abgestorbene Haare aus dem Fell zu lösen. Diese Bürste ist perfekt für alle Kurzhaarhunde.

Kämme für die perfekte Pflege

Neben dieser Vielfalt an Hundebürsten gibt es auch jede Menge Kämme, die allerdings vorwiegend für Langhaarhunde verwendet werden. Zu beachten ist hier in jedem Fall der Flohkamm. Seine besonders feinen Zinken helfen dabei, Flöhe im Haarkleid des Hundes zu finden und zu entfernen. Einige Hundearten wie etwa Terrier müssen regelmäßig getrimmt werden. Wer hier keine Erfahrung hat, sollte sich diese Pflegeart von einem Profi zeigen lassen oder den Hund regelmäßig zum Trimmen bringen. Vorsicht ist beim Scheren von Hunden geboten. Nicht jede Fellart darf geschoren werden. Auch hier sollte vor einer Schur in jedem Fall ein Fachmann hinzugezogen werden. Hunde, die starke Unterwolle haben dürfen nicht geschoren werden.

Den Hund an die Bürste gewöhnen

Zumeist lieben es Hunde, wenn sie gebürstet werden. Allerdings müssen sie erst an die Hundebürste gewöhnt werden. Das passiert am besten bereits im Welpenalter. Ideal ist ein ruhiger Platz auf einem Tisch. Der Halter sollte sich nicht unbedingt bücken müssen, sondern gemütlich stehen können. Die Angelegenheit wird ansonsten sehr anstrengend. Auch der Hund sollte ganz entspannt und ruhig stehen. Dann beginnt man vorsichtig und langsam, den Hund zu bürsten. Der Hund sollte nicht mit der Bürste spielen und hineinbeißen. Die Bürste ist kein Spielzeug. Ganz im Gegenteil, der Hund könnte sich damit verletzen. Zu Beginn ist es ratsam, nur ein paar Minuten zu bürsten. Wird das jeden Tag gemacht, so gewöhnt sich der Hund rasch daran und schon bald hat er seine Freude daran.