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Hundehalsband aus Leder

Die Leine ist die direkte Verbindung zwischen Hund und Mensch. Leinenführigkeit ist einem Hund keinesfalls in die Wiege gelegt und es kostet of viel Mühe und Training, bis der Hund ruhig und gelassen neben seinem Halter herspaziert. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass ein fremder Hund den eigenen Hund in Rage und zum Toben bringt. Oder der Hund sieht in der Ferne einen Hasen oder ein Reh. Hunde mit Jagdverhalten sind dann sozusagen völlig außer Rand und Band. Beim Versuch, das Wild zu ergattern, hängen sie sich mit aller Kraft in die Leine. Dann ist nicht nur der Halter gefragt, sondern auch eine gute und hochqualitative Leine und ein ebensolches Halsband oder Geschirr. Trotz aller Diskussionen rund um Geschirr und Halsband ist Letzteres bis heute beliebt und allgegenwärtig. Dabei steht vor allem das Halsband aus Leder hoch im Kurs.

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Leder ist ein Naturmaterial

Halsband ist nicht gleich Halsband. Das werden Hundehalter spätestens dann merken, wenn es darum geht, das richtige Modell für den Liebling auszuwählen. Um hier das perfekte Stück zu finden, sollte vorher abgeklärt werden, wozu das Halsband verwendet werden soll. Es gibt Halsbänder, die das Tier regelmäßig oder dauerhaft trägt. Diese Halsbänder sind in verschiedenen Materialien erhältlich. Bewährt hat sich allerdings bis heute Leder. Leder ist ein Naturmaterial und als solches für den Hund angenehm zu tragen. Leder kann zwar anfangs etwas steif und bockig wirken, wird jedoch mit der Zeit weich und anschmiegsam. Dennoch ist es sehr robust und strapazierfähig. Ein hochwertiges Lederhalsband passt sich mit der Zeit optimal an den Hals des Hundes an, ohne ihn zu stören oder zu irritieren. Leder ist pflegeleicht, was ein weiterer Vorteil eines Hundehalsbandes aus Leder ist. Ist das Halsband schmutzig, kann es einfach mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Danach fettet man das Halsband. Auch zwischendurch sollte das Lederhalsband gelegentlich mit ein wenig Lederfett eingelassen werden. Das macht es wieder geschmeidig und schützt es.

Richtige Pflege

Der Hund kann das Halsband aus Leder ständig tragen und damit auch schwimmen. Von Zeit zu Zeit sollte man ihn dennoch davon befreien, damit sich auch die Haut und das Fell an der entsprechenden Stelle wieder regenerieren können. Der einzige Nachteil von einem guten und hochqualitativen Hundehalsband aus Leder ist der Preis. Gute Halsbänder werden aus Elch-, Kamel-, Bison-, Kalbs- oder Rindnappaleder gefertigt. Das hat seinen Preis. Diese Modelle befinden sich im oberen Preissegment. Eine Alternative ist das Hundehalsband aus Kunstleder. Auch dieses Material ist leicht zu reinigen und kann ebenso hübsch verarbeitet werden. Doch Kunstleder hat Nachteile. Im Gegensatz zum Naturmaterial Leder bleibt Kunstleder fest und steif. Es passt sich nicht an und wird auch nicht geschmeidig. Kunstleder wird mit der Zeit brüchig und es bekommt Kratzer und Scheuerspuren. Es hat nicht die Beständigkeit eines Echtlederhalsbandes. Diese Art eignet sich dann sehr gut, wenn das Halsband häufig gewechselt werden soll.

Für jeden Hund das richtige Halsband

Viele Hunde tragen das Lederhalsband heute nur mehr als Schmuck und die Leine wird während des Spaziergangs an einem zusätzlichen Geschirr befestigt. Für diesen Zweck muss das Halsband nicht so strapazierfähig und stark sein. Im Handel gibt es Modelle mit Nieten, Stickerei und auch Strass. So findet nicht nur der modische Yorkshire Terrier sein Lieblingsmodell, sondern auch der kräftige Rottweiler kann mit einem Lederhalsband nach Wunsch glänzen. Wird das Lederhalsband jedoch auch zum Führen des Hundes verwendet, müssen einige Kriterien beachtet werden. In einem solchen Fall müssen Rasse, Körperbau und Temperament des Hundes beachtet werden. Karabiner, Ösen und Verschlüsse müssen ebenso den hündischen Gegebenheiten entsprechen wie das die Breite und Stärke des Lederhalsbandes tun müssen. Besonders bei Windhunden sollte hier besonderes Augenmerk auf das richtige Halsband gelegt werden. Windhunde sind im Halsbereich besonders sensibel und empfindlich. Sie sollten daher spezielle Lederhalsbänder tragen. Diese speziellen Modelle sind im Bereich des Verschlusses schmal. An der Vorderseite des Halses sind sie breit. Damit wirkt die ausgeübte Kraft auf einem größeren Bereich. Zudem sollten derartige Halsbänder unbedingt doppelt genäht und gepolstert sein.

Verschiedene Halsbandvarianten

Ein Lederhalsband für den Hund sollte unbedingt mit sehr viel Bedacht gewählt werden. Selbst ein ganz normales Hundehalsband kann bei falscher Anwendung langfristige Folgen nach sich ziehen. Das klassische und wohl bekannteste Lederhalsband ist jenes mit Schnalle. Hier gibt es zwei Varianten. Bei der einen liegt der Befestigungsring für den Karabiner der Leine hinter der Schnalle. Man spricht von der Zugentlastung. Bei anderen Modellen liegt der Ring aber genau gegenüber der Schnalle. Springt bei diesem Modell ein Hund mit voller Kraft in die Leine, drückt die Schnalle genau auf den sensiblen Kehlkopf und in Folge auf die Luftröhre. Dazu können gleichzeitig Haut und Fell in der Schnalle eingeklemmt werden. Daher sollte auf diese Variate unbedingt verzichtet werden. Ebenso ungesund für den Hund sind rund genähte Halsbänder. Diese Halsbänder sind zwar stabil und robust, erhöhen jedoch den Druck auf den Hals des Hundes. Durch die Rundnaht ist das Halsband sehr schmal und der gesamte Druck lastet auf einer sehr geringen Fläche.

Vorsicht bei Würgehalsbändern

Ein absolutes „No Go“ bei den Lederhalsbändern für den Hund sollten Würgehalsbänder darstellen. Beim Würgehalsband bildet das Halsband eine Schlinge. Sobald der Hund an der Leine zieht, zieht sich das Lederhalsband zusammen und würgt den Hund. Immer noch glauben manche Halter, dass dies optimal zur Erziehung sei. Der Hund würde sich dadurch das Ziehen abgewöhnen. Hunde reagieren jedoch nicht wie Menschen. Der Hund wird diese Situation nicht vermeiden, wenn er etwas sieht, zu dem er hin will. Er will sich eher aus dem Hindernis befreien und zieht noch mehr. Hier ist der Jagdtrieb einfach stärker. Das Würgehalsband mit Zugstop ist die etwas entschärfte Variante. Es weist einen zusätzlichen Ring auf, der als Bremse fungiert. Hier wird die Würgefunktion nicht voll ausgeführt, sondern ab einem gewissen Punkt gestoppt. Will man seinem Hund unbedingt ein derartiges Lederhalsband kaufen, so muss unbedingt auf die entsprechende Breite geachtet werden. Es muss dem Hund leicht übergestreift und genauso leicht abgenommen werden können.

Körperliche Auswirkungen des Halsbandes

Die Entscheidung für ein Halsband sollte wohl überlegt werden. Ist der Hund eher von der ruhigeren Sorte und äußerst folgsam, spricht nichts gegen ein Lederhalsband. Hat der Hund jedoch viel Temperament, vielleicht sogar intensives Jagdverhalten, ist nicht so gut erzogen oder noch im Wachstum, ist ein Geschirr für die Gesundheit des Tieres deutlich sicherer. Selbst wenn das Lederhalsband gut sitzt, kommt es bei starkem Zug zur Überdehnung der Halswirbelsäule. Gelenke im Kopfbereich können blockiert werden. Die negativen Einwirkungen können die Brustwirbelsäule und sogar die Lendenwirbelsäule und die Hüftgelenke beeinträchtigen. Der Druck auf Zungenbein und Kehlkopf hat Auswirkungen auf den Kiefer und die Schultermuskulatur. Dazu kann ein Würgereflex ausgelöst werden. In der Folge kann es zu Gleichgewichtsstörungen und Schluckbeschwerden kommen. Zieht der Hund regelmäßig an der Leine, kommt es durch die Asymmetrien und die laufenden Beeinträchtigungen nicht selten zu Folgeschäden. Diese können auch in weit entfernten Bereichen des Hundekörpers liegen. Daneben kann ein falsches Hundehalsband oder der falsche Umgang damit sogar das Sozialverhalten des Tieres beeinflussen. Gerade der Hals ist eine besonders wichtige Stelle für Pflege und Begrüßung. Daneben kann das Halsband in Zusammenarbeit mit einer gespannten Leine zu einer falschen Körperhaltung führen, die von anderen Hunden falsch interpretiert wird. Aggressionen und Raufereien sind dann keine Seltenheit. Als reine Zierde und schickes Accessoire ist das Lederhalsband für den Hund jedoch nicht bedenklich.