Der Aussiedor

Der Aussiedor
Der Aussiedor | Foto: Mirage3 / Depositphotos.com

Was für ein seltsamer Name für eine Hunderasse, nicht wahr? Und doch gibt es sie tatsächlich. Will man genau sein, so handelt es sich bei dem Aussiedor um einen Mix aus Australian Sheppard und Labrador. Damit fällt uns zunächst seine doch recht imposante Größe, die hängenden Ohren und sein breites Gesicht auf, wenn wir ihn das erste Mal zu Gesicht bekommen.

Doch was ist er für ein Typ? Ist er so arbeitswütig wie der Australian Sheppard oder ist er einfach nur ein typischer Familienhund wie der Labrador mit einem ausgeprägten Hang zur Bewegung. Wir werden sehen.

Charakter des Aussiedor

Der Charakter dieser Hunderasse ist, wie sollte es auch anders sein, eine gute Kombination der guten Eigenschaften des Labradors wie auch des Australian Sheppard. Somit können wir die folgenden Charaktereigenschaften aufzählen:

  • Zuverlässig
  • Aufgeweckt
  • Extrem extrovertiert
  • Athletisch
  • Tapfer
  • Loyal
  • Familienfreundlich / kinderfreundlich

Ganz nebenbei ist er, wie wir es vom Labrador kennen, bestrebt, seinem Besitzer zu gefallen und seine Kommandos auszuführen. Entsprechend setzt er bei seiner Erziehung seine Intelligenz und all sein Potenzial ein, um die gewünschten Lektionen auch tatsächlich zur Zufriedenheit seines Besitzers ausführen zu können. So ist es kein Wunder, dass er sich in jeder Disziplin, die man ihm vorstellt, vorzugsweise brillant abschneidet.

Der geschichtliche Hintergrund des Aussiedor

Eines ist sicher: Der Aussiedor gehört zu den neueren Züchtungen, die wir auf dem Hundemarkt finden. So intensiv wir uns auch mit der Geschichte der Australian Sheppards und der Labradore befassen können, so wenig Geschichte im klassischen Sinne steht uns für den Aussiedor zur Verfügung.

Der Ort seiner Entstehung ist in den USA zu finden. Aufgrund der Namensgebung wird davon ausgegangen, dass bereits die ersten Versuche der Züchtung mit einem Australian Sheppard sowie einem Labrador unternommen wurden. Aufgrund seiner beiderseits vererbten Fähigkeiten wurde er zunächst vornehmlich als Herdenhund, sprich Hütehund, zum Einsatz gebracht. Gerne wurde er auch in Filme, aber auch auf Rodeos eingesetzt, was ihm zu einer gewissen Popularität verhalf.

Zudem verschaffte es ihm einen guten Namen als Leithund, Rettungshund, Mantrailer (Suchhund), Therapiehund und Drogenhund, gerne auch als Schnüffler bezeichnet. Man sieht: Sein Einsatzgebiet ist riesig, sodass die Nachfrage recht groß ist. Aufgrund seiner Größe kann er sogar zum versierten Wachhund ausgebildet werden. Die sehr gute Schwimmfähigkeiten hat er von seinen Labrador-Vorfahren erhalten.

Die Farben des Aussiedor

Das Fell kann unterschiedlich ausfallen, je nachdem wie die Gene der Ahnen durchschlagen, kurz, mittellang oder auch gewellt ausfallen. Grundsätzlich haben wir es mit einem dichten, wasserabweisenden Haarkleid zu tun. Damit kann er sich bei Wind und Wetter draußen aufhalten.

Viele Pflege benötigt das Fell nicht. Schmutz fällt schnell von alleine ab, da das Fell ja stets schnell wieder trocken ist. Ab und an gebürstet zu werden, genügt dem Aussiedor auf jeden Fall, ist für ihn aber eher eine Art Wellness, als eine Notwendigkeit. Viel haaren tut er nicht. Möchte man ihn für eine Ausstellung herausputzen, ist das Fell sehr gut zum Ausbilden geeignet.

Farblich gesehen liebt der Aussiedor es bunt: goldig, braun, schwarz, zwei- oder dreifarbig, gestreift, merlefarben und gefleckt. Hier findet jeder seine Lieblingsfarbe / -farbkombination.

Welche Ansprüche stellt der Aussiedor?

Der Aussiedor vereint die Eigenschaften all seiner Ahnen. So ist er einerseits pflichtbewusst und bis zu einem gewissen Punkt arbeitswütig. Andererseits ist er mit einer großen Intelligenz gesegnet, die er gerne einsetzen möchte. Somit verlangt er nicht nur nach viel Bewegung, sondern auch nach Aufgaben, die seinen Intellekt ansprechen.

Wer einen Hund sucht, mit dem er „einfach nur spazieren gehen“ muss, der ist mit dem Aussiedor schlecht beraten. Lange Spaziergänge, Ausfahrten mit Hund und Fahrrad oder Ausritte mit Pferd und Hund, intensive Arbeit im Hundesportverein – ganz ehrlich: Dieser Hund benötigt Aufgaben. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb er sich so gut als Rettungs oder Suchhund, Therapie-, Schul- und Behindertenbegleithund eignet.

Zugleich aber möchte er der Mittelpunkt der Familie sein. Streicheleinheiten, Kuscheln und Spielen mit Kindern und / oder Erwachsenen sind für ihn das Größte. Dafür verzichtet er sogar den einen oder anderen Tag darauf, sich auszupowern.

Alleinsein ist allerdings eine Lektion, die ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. Denn er mag einfach nicht alleine sein. Deshalb sollten diese Zeiten so kurz wie möglich gehalten werden. Natürlich kann man das Alleinsein üben, sodass die Zeitspanne ausgedehnt werden kann. Man sollte es allerdings nicht übertreiben. Das könnte er einem übel nehmen.

Ein Aussiedor, der sich nicht ausleben kann, kann zu verrückten Ideen neigen. Auch depressive Anwandlungen oder psychosomatische Erkrankungen sind denkbar. Richtig, beides ist eher selten bei Hunden, kann aber dennoch vorkommen, wenn der Hund vernachlässigt wird.

Sieht man von all diesen „Kleinigkeiten“ ab, ist der Aussiedor ein absolut pflegeleichter Hund, der sich als ausgezeichneter Gesellschafter entpuppt. Ein wahrer Freund des Menschen.

Der Aussiedor und seine Gesundheit

Als Welpe sollte der Hund nicht allzu viel Bewegung erhalten, da es sonst zu Schäden an der Hüfte kommen kann. Dies ist unter allen Umständen zu vermeiden. Auch die Ellenbogen könnten Schäden erleiden. Sobald sich eine recht ansehnliche „Jungmuskulatur“ entwickelt hat, kann es dann mit der Bewegung losgehen.

Es besteht weiterhin eine Disposition zur Epilepsie sowie eine Multiresistenz zu verschiedenen Arzneimitteln. Diesbezüglich sollte rechtzeitig mit einem Tierarzt in Kontakt getreten werden, damit die Epilepsie auf einem minimalen Niveau gehalten und bei eventuellen Arzneimittelunverträglichkeiten schnell reagiert werden kann.

ACHTUNG – das merlefarbene Tier hat es in sich. Ja, richtig! Diese Farbe birgt verschiedene, gesundheitliche Probleme. Von Natur aus wäre der Hund braun, jedoch hellt das Merle-Gen die Haare auf, indem die Pigment-Körnchen verklumpen und somit die Haare gar nicht wirklich erreichen. Jedoch für diese Genmanipulation zu unterschiedlich farbigen Augen oder sogar mehreren Farben in einer Iris.

In Folge kann es zu Augenerkrankungen kommen. Lethargie, eine geringere Lebenserwartung, Gehörschäden, Entwicklungsanomalien an Knochen, Knochenbau und Organen sowie Problemen mit der Fruchtbarkeit bei Rüden und Hündinnen können ebenfalls auftreten.

Man bedenke: Es ist zwar nur ein KANN, kein MUSS. Dennoch sollte man sich genau überlegen, ob man dem Trend zum merlefarbenen Hund, der sich durch alle betroffenen Rassen zieht, anschließen möchte.

Vor- und Nachteile des Aussiedor

Die Vorteile des Aussiedor liegen ganz klar in der Kombination der Potenziale des Labradors und des Australian Sheppards. Arbeits- und Bewegungsdrang gepaart mit Loyalität und Intelligenz sind nicht alltäglich. Zudem darf nicht vergessen werden, dass der Labrador zu den Apportierhunden gehört, sodass auch diese Fähigkeit ihn zu einem ganz besonderen Mischpaket macht.

Gleichzeitig ist es vielfach diese Kombination, die es dem Besitzer schwer macht, dem Hund eine angemessenen körperliche wie geistige Auslastung zu geben. So kann es durchaus passieren, dass er nur „eingleisig“ ausgelastet ist. Im Zweifelsfall ist es immer sinnvoll, noch einen weiteren, möglichst großen und langen Spaziergang mit dem Tier zu unternehmen, damit wenigstens die körperliche Komponente nicht zu kurz kommt.

Seine breitgefächerten Fähigkeiten geben dem Aussiedor ein extrem vielseitiges Einsatzgebiet, sodass man sich als Besitzer ganz bewusst für eine Aufgabe, eine Disziplin entscheiden sollte. Sicherlich ist dieser Hund für viele Lektionen aufgeschlossen, aber natürlich sollte man ihn nicht mit zu vielen Disziplinen überfordern.

Im Laufe seines Lebens können die Lektionen zu nehmen bzw. wechseln. So wird es für ihn niemals langweilig. Dennoch braucht jeder begabte Hund auch einen Schwerpunkt. Welcher das ist, wird sich im Laufe seiner Welpenausbildung bzw. kurz danach herauskristallisieren.

Der Umgang mit Kindern ist unproblematisch, wenn der Hund von klein auf entsprechend trainiert wurde. Jedoch sollte man stets im Hinterkopf behalten, dass es sich um einen Hund handelt, der sowohl zur Jagd als auch als Herdenhund zum Einsatz gekommen ist bzw. durch seinen Ahnen entsprechendes Potenzial in sich trägt. So ist es nicht böse gemeint, wenn er „seine Kinder“ wie eine Herde führt und vielleicht auch einmal kneift. Für ihn ist dies das Mittel zum Zweck.

Für die Kinder selbstverständlich wäre es ein unverzeihlicher Übergriff. So liegt es in der Verantwortung des Halters, die Sicherheit beider zu gewährleisten, durch gute Erziehung des Hundes, die möglichst früh einsetzen sollte, und durch frühzeitige Sensibilisierung des Kindes / der Kinder für den Hund und seine Bedürfnisse und Anforderungen.

Sein ausgeprägter Bewegungsdrang können sehr zeitintensiv sein. Zeit, die man sich für diesen Hund auf jeden Fall nehmen muss, um ihm gerecht zu werden.

Der perfekte Mensch für einen Aussiedor

Der Aussiedor benötigt einen Herren, eine Familie, die sich gerne bewegt, viel Zeit im Freien und in der Natur verbringt. Aufgrund des Potenzials, das dieser Hund vom Australian Sheppard erhält, sollten die Halter schon einige Erfahrung mit Hunden mitbringen. Denn der Australian Sheppard ist es gewohnt, auch einmal eigene Entscheidungen zu treffen und eigenständig zu arbeiten. Zwar bringt der Labrador viel Gehorsam mit und möchte seinem Herrchen durchaus gefallen.

Welches genetische Potenzial beim einzelnen Aussiedor jedoch überwiegt, wird man erst im Laufe seines Lebens herausfinden. Daher sollte man als Hundeanfänger vom Erwerb eines Aussiedors lieber absehen. Hundeverstand und möglichst auch Erfahrung mit den unterschiedlichen, anspruchsvollen Hundesportarten ist durchaus von Vorteil.

Neben den regulären Hundesportarten ist dieser Hunde bestens für das Mantrailing, aber auch die Arbeit mit Herden (Schaf, Ziege, Rind) geeignet. Hundesportdisziplinen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, aber dafür für Hund und Herren sehr befriedigend sind.

Erinnern wir uns: Dieser Hund besitzt viele Anteile eines Herdenschutzhundes. Somit ist er stets bestrebt, sein eigenes Rudel, seine Herde und sein Revier zu beschützen. Dies kann natürlich auch einmal dazu führen, dass fremden Menschen, etwa ein Zusteller oder ein Vertreter, vehement daran gehindert werden, das Grundstück / die Wohnung zu betreten. Dieser Hund wird dies unmissverständlich zu verstehen geben. Bei entsprechender Ausbildung und Konditionierung wird es dennoch nicht zu Übergriffen kommen.

Die Welpen des Aussiedor kaufen

Kaufen Sie bitte nur bei seriösen Züchtern Welpen des Aussiedors. Gerade jetzt (Stand: 03/2021) haben die unseriösen Züchter Hochkonjunktur, weil viele Menschen in der Zeit des Corona-Lockdowns ihr Herz für das Haustier finden. Leider wird dadurch der Markt förmlich leergefegt, sodass unseriöse Züchter und Vermehrer in die Lücke preschen und sie zu füllen suchen.

Um sich zu vergewissern, dass der Züchter tatsächlich seriös ist, lassen Sie sich die Zuchtunterlagen zeigen. Inspizieren Sie die Unterkünfte der Hunde und überzeugen sich von ihrem Gesundheitszustand. Selbstverständlich ist der Züchter bestrebt, Ihnen alle Informationen so ausführlich wie möglich zu geben. „Kennenlerntermine“ für Welpe und „neuem Herrchen“ sind eine Selbstverständlichkeit. Ein seriöser Züchter wird seine Welpen niemals zu früh freigeben.

Erste Ausstattung für den Aussiedor

  • Hundehalsband
  • Hundegeschirr
  • Hundeleine, zusätzlich eventuelle eine Schleppleine
  • Wasser- und Futternapf, möglichst leicht zu reinigen
  • Hundebett / Decke für den Liegeplatz
  • Langhaarbürste
  • Unterwolle-Bürste
  • Hundekamm / Läusekamm
  • eventuell Schermaschine (Diese sollte aber nur zum Einsatz kommen, wenn man sie auch wirklich beherrscht.)
  • Hundefutter
  • eventuell Spielzeug
  • eventuell Leckerlis

Hundefutter für den Aussiedor

Grundsätzlich ist der Aussiedor unproblematisch in seiner Ernährung. Aufgrund seiner gesundheitlichen Dispositionen jedoch kann es nicht schaden, sich mit einem Tierarzt zu besprechen. Dieser kann aufgrund seiner Erfahrung in puncto Ernährungsberatung einen optimierten Ernährungsplan erstellen.

Wer sich mit dem BARFEN sehr gut auskennt, kann auch diese Ernährungsweise wählen. Denn BARFEN ist eine natürliche Fütterungsvariante und deshalb (fast) immer eine gute Idee.

Fazit

Nein, der Aussiedor gehört nicht zu den häufigen Hunderassen in Deutschland. Dennoch handelt es sich bei ihm um einen fantastischen Hund, den man nach der ersten Erziehungsphase nicht mehr missen möchte. Er bedarf des Hundeverstandes und der Durchsetzungsfähigkeit und ist sehr vielfältig einsetzbar. Sein Paraderolle ist des Abends der Mittelpunkt im Familienleben.

FAQ

🐶 Wie viel kostet ein Aussiedor?

Für den Aussiedor ist mit einem Preis zwischen 800 EURO und 1.500 EURO zu rechnen. Aktuell (Stand 03/2021) können die Preise auch weit darüber liegen.

🐶 Woher kommt der Aussiedor?

Diese Hunderasse ist in den USA, aber auch in Kanada gezogen. Wo genau er tatsächlich zuerst auftrat, ist nicht genau belegt.

🐶 Wie alt wird der Aussiedor?

Der Aussiedor kann eine Lebenserwartung von 12 Jahren aufweisen.

🐶 Wie groß und schwer wird der Aussiedor?

Die durchschnittliche Schulterhöhe des Hundes liegt zwischen 55 und 63 Zentimeter. Das Gewicht kann zwischen 18 und 36 Kilogramm liegen. Dabei sind die Hündinnen kleiner und leichter als die Rüden. Doch nicht immer handelt es sich um einen gravierenden Unterschied.

🐶 Wie viele Welpen bekommt der Aussiedor?

Der durchschnittliche Wurf umfasst 5 bis 8 Welpen. Wie bei jedem Hund kann auch größere oder kleinere Würfe zum Tragen kommen.

🐶 Ist der Aussiedor ein Jagdhund?

Wie auch sein Vorfahr, der Labrador, wurde der Aussiedor gerne zur Jagd am Wasser mitgenommen bzw. speziell dafür ausgebildet. Dies ist heute zwar auch noch der Fall, allerdings nicht in unseren Breitengraden. Hier ist seine Aufgabe als Jagdhund eher die Ausnahme. Wer seinen Welpen jedoch von klein auf in diese Richtung erzieht, wird einen vortrefflichen Jagdhund an seiner Seite finden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Gene des Labradors die Oberhand haben.

🐶 Ist der Aussiedor ein Familienhund?

Der Aussiedor wird gerne als Familiehund aufgenommen. Aufgrund seines loyalen Verhaltens von Seiten des Labradors ist seine Position inmitten einer Familie mit vielen Streicheleinheiten seine Lieblingsposition. Allerdings sollte man bei kleinen Kindern stets ein Auge auf den Hund haben. Schließlich ist er zur Hälfte Australian Sheppard. Und diese pflegen ihre Herde zu hüten und beisammenzuhalten. Dazu muss man bei Bedarf auch einmal ein wenig streng werden.

Damit er nicht zum Durchgreifen einmal kneifen muss, sollte man entweder die Kinder unter Kontrolle behalten oder, wenn sie bereits größer sind, ihnen beibringen, wie man sich mit diesem Hund am besten verstehen kann. Jugendliche sollten bereits in die Kunst der Hundeführung eingewiesen werden.

Vorausgesetzt die Sozialisierung ist optimal verlaufen und der Hund bestmöglich erzogen, ist er einer der tollsten Familienhunde, die man sich vorstellen kann. ABER er ist kein Anfängerhund! Hundeverstand und Durchsetzungsvermögen sind Voraussetzung für eine gute Erziehung. Anderenfalls übernimmt er, ganz der Herdenhund, das Kommando.

🐶 Kann der Aussiedor in einer (Stadt-)wohnung gehalten werden?

Schaut man sich die Größe eines Aussidors an, würde man vermuten können, dass die Wohnung ihm keine Probleme bereiten sollte. Allerdings wäre es dem Hund gegenüber nicht fair, ihn in der Wohnung zu halten. Er benötigt nicht nur ausreichend intellektuellen und körperlichen Ansporn und das tagtäglich. Nein, er sollte auch die Option haben, sich ein wenig eigenständige Bewegung im Garten zu verschaffen. Hierbei wäre auf eine gute Einfriedung des Gartens zu achten.

🐶 Gehört der Aussiedor zu den großen Hunderassen?

Der Aussiedor weist eine Schulterhöhe von 55 bis 63 Zentimetern auf und gehört somit zu den großen Hunderassen.

🐶 Handelt es sich bei dem Aussiedor um einen Jagdhund?

Dieser Hund kann problemlos zu einem Jagdhund ausgebildet werden. Jedoch gehört er eher in den Bereich Herdenhund, Begleithund, Familienhund.

🐶 Welche Hundesportarten lassen sich mit dem Aussiedor ausüben?

Aufgrund seines Potenzials wird er sich in den meisten Hundesportarten beweisen können. Besonders wird ihm die Arbeit bei den Mantrailern liegen. Aber auch beim Agility, Dog Frisbee oder Obidience wird er stets eine gute Figur machen.

🐶 Wo kommt der Aussiedor her?

Die Zucht dieser Rasse aus dem Labrador und dem Australian Sheppard ist bis in die USA zurückzuverfolgen. Ob bereits zuvor auch entsprechende Zuchtversucht in Kanada unternommen wurden, ist nicht eindeutig belegt.

🐶 Wie pflegeintensiv ist der Aussiedor?

Egal, ob es sich um kurzes, mittellanges oder gewelltes Fell handelt, es ist wasserabweisend. So ist auch der schlammigste Hund, sobald das Fell getrocknet ist, nach mehrmaligem Darüberstreichen mit einer mittelharten Bürste schnell wieder sauber. Zudem haart er nur sehr wenig.

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