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Hundeschere

Hunde sind von Natur aus mit Fell ausgestattet. Dieses dient dem Hund zum Schutz vor Nässe, Kälte, Hitze und auch vor Verletzungen. Eine gute Fellpflege sorgt nicht nur dafür, dass der Hund adrett aussieht. Gesundes, gepflegtes Fell kann auch der Gesundheit der Haut dienen und damit auch dem gesamten Hundekörper. Es gibt viele unterschiedliche Fellfarben und auch Fellarten. Jede dieser Fellvariationen benötigt eine andere Pflege. Die falsche Pflege kann zu Hautproblemen führen. Es ist daher sehr wichtig zu wissen, welche Geräte für die Fellpflege des eigenen Hundes ideal sind. In vielen Fällen werden Hundescheren verwendet.

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Das Fell dient dem Schutz des Hundes

Das Fell des Hundes ist für seine Gesundheit besonders wichtig. Es schützt vor Kälte, Hitze aber auch vor den gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. Was viele vielleicht nicht wissen – auch der Hund kann Sonnenbrand bekommen. Hunde, die gerne überall herumschnüffeln und auch vor Sträuchern und Hecken nicht haltmachen sind durch das Fell vor Verletzungen geschützt. Neben der Schutzfunktion dient das Fell dem Hund auch als Kommunikationsmittel. Er kann darüber seine Stimmung ausdrücken und anderen Hunden sogar etwas mitteilen. Nimmt der Hund etwa eine Drohhaltung ein, so sträubt er die Nackenhaare. Im Laufe der Zeit haben unsere Haushunde eine große Vielfalt an Fellvarianten entwickelt. Bei den meisten Hunden ist das Fell jedoch gleich aufgebaut. Es besteht aus weichem, kurzem Unterfell, den sogenannten Wollhaaren. Darüber liegt das längere und deutlich festere Deckhaar, auch Grannenhaare genannt. Darüber hinaus gibt es Hunde ohne Unterwolle und Nackthunde.

Fellvariationen

Kurzhaarige Hunde verfügen über Fell, dessen Haare bis zu vier Zentimeter misst. Diese Haare sind glatt, hart und steif. Ein Beispiel dafür ist etwa der Deutsche Schäferhund. Ab einer Haarlänge von rund sieben Zentimetern gilt der Hund als Langhaarhund. Dabei kann dieses Fell sehr unterschiedlich gestaltet sein. So ist das Fell eines Irish Setters eher fein und seidig während das Fell eines Puli eher wie Rasta-Locken aussieht. In diesem Fall verfilzt das feine Unterfell mit dem Deckhaar und bildet oft bodenlange Schnüre. Es kann aber auch wollig sein wie bei einem Neufundländer. Egal welcher Felltyp, das Haarkleid muss nicht überall gleich lang sein. Zumeist ist es am Kopf kürzer. Bei manchen Tieren ist es um den Nacken deutlich länger und bildet eine regelrechte Löwenmähne. Beim Chinesischen Schopfhund sind die längsten Haare am Kopf und bilden den für den Namen verantwortlichen Schopf. Je nach Fellart benötigt man zur Pflege unterschiedliches Werkzeug. Eine Hundeschere ist in jedem Fall hilfreich. Einige Fellarten können auch mit einer elektrischen Hundeschere geschoren werden.

Glatthaar oder Stockhaar

Bei diesen Felltypen müssen sowohl abgestorbenes Deckhaar als auch die Unterwolle regelmäßig entfernt werden. Auf diese Weise juckt das alte Fell nicht und das Wachstum des neuen Fells wird angeregt. Diese Hunde werden mit Bürste, Kamm oder Gummistriegel behandelt. Typische Hunderassen für diese Fellvariation sind Dalmatiner, Mops, Boxer oder Beagle.

Rauhaar oder Drahthaar

Hunde dieses Felltyps sollten regelmäßig getrimmt werden. Dabei wird das abgestorbene Haar ausgezupft. Dazu benötigt man allerdings ein wenig Übung. Zumeist empfiehlt es sich, einen Hundesalon aufzusuchen. Hunderassen wie Westhighland, Cairn oder Fox Terrier werden getrimmt, ebenso wie Schnauzer oder Rauhaardackel. Hunde mit Rauhaar dürfen keinesfalls mittels einer elektrischen Hundeschere behandelt werden. Sie verlieren durch eine Schur die Haarstruktur. Dadurch wird das Fell deutlich weicher. Es ist dann nicht mehr so pflegeleicht und auch die Farbe leidet zumeist. Daneben kann es vorkommen, dass die Haarwurzeln der geschorenen Haare in der Haut stecken bleiben und zu jucken beginnen.

Haarkleid ohne Unterwolle

Einige Hunde haben keine Unterwolle und damit auch keinen Haarwechsel. Sie dürfen geschoren werden. Am bekanntesten ist wohl die typische Schur des Pudels. Sie erfolgt idealerweise mit der elektrischen Hundeschere. Sie hilft dabei, größere Flächen des Fells in relativ kurzer Zeit zu kürzen. Es ist zwar oft gut gemeint, den Hund im Sommer zu scheren, ist jedoch nicht immer sinnvoll. Erstens ist der Hund dann anfällig für Sonnenbrand und Äste, Zweige oder Dornen können das Tier dann schlimm zurichten. Zu den Hunden ohne Unterwolle gehören sämtliche Pudel und Pudelmischlinge, der Bichon, einige Windhund- sowie Terrierarten.

Hunde mit Unterwolle

Diese Hunde müssen ebenfalls regelmäßig von Unterwolle und abgestorbenem Deckhaar befreit werden. Das erfolgt idealerweise mit Gummistriegel, Bürste oder Kamm. Diese Hunde sollten nicht mit der elektrischen Hundeschere geschoren werden. Stellenweise kann das Fell aber mit der Schere gekürzt werden. Golden Retriever, Spaniel, Münsterländer oder die Collie-Arten gehören zu diesem Felltyp.

Langes Fell ohne Fellwechsel

Bei einigen Hunderassen wie dem Havaneser oder Bologneser, dem Yorkshire Terrier oder dem Lhasa Apso wächst das Fell in der Länge, fällt aber kaum aus. Dieses Haar muss bei Bedarf händisch mit der Schere gekürzt werden. Auf eine Schur sollte verzichtet werden, denn das Fell wird dann lockig, wollig und stumpf.

Der Schnitt per Hand

Neben der elektrischen Schermaschine, mit der der Hund rasch zu kurzem Fell kommt, ist die Schere ein wichtiges Utensil für viele Rassen. Händisch werden etwa die Haare zwischen den Zehen geschnitten. Das ist vor allem im Winter sehr wichtig. An den langen Haaren bleibt der Schnee kleben und es bilden sich Klumpen, die dem Hund Schmerzen bereiten. Wichtig ist die Hundeschere auch bei Hunden mit sehr langem Fell im Gesichtsbereich. Manche Terrierarten oder auch der Schnauzer haben einen regelrechten Bart. Dieser ist gerade bei einer Rohfütterung oder Fütterung mit Feuchtfutter sehr störend, weil immer Reste der Mahlzeit im Fell verbleiben. Beim Trinken sorgt der Hund dann für eine Spur von Pfützchen, die durch das Haus führt. Mit der Hundeschere kann dieser Bart regelmäßig gekürzt werden. Damit sieht der Hund gleich wieder hübsch aus und bleibt auch sauber. Ebenfalls ideal ist die Hundeschere für die Ohrränder. Auch die Haare rund um die Augen müssen bei einigen Hunden immer wieder mit der Hundeschere bearbeitet werden. Bei einigen Rassen wachsen diese so stark, dass der Hund beim Sehen beeinträchtigt ist. Durch das Kürzen hat der Hund wieder freie Sicht. Neben der klassischen Hundeschere gibt es noch die Effilierschere. Die dünnt das Fellkleid aus. Sie ist ideal bei kritischen Stellen, wie etwa um den After. Man erhält durch sie eine unauffällige Schnittkante. Sie sollten jedoch sparsam eingesetzt werden.

Die richtige Hundeschere

Hundescheren sind in unterschiedlichster Qualität und aus verschiedenen Materialien erhältlich. Dabei kann aus vielen Preisklassen gewählt werden. Wer mit einem Vierbeiner zusammenlebt, der mit einer Hundeschere gepflegt werden muss, sollte überlegen, für welche Zwecke die Hundeschere benötigt wird. Scheren in höheren Preisklassen wie jene aus Titan oder Japanstahl sind zumeist eher für den Profigebrauch notwendig. Für den Hausgebrauch reicht oft ein günstiges Modell aus dem Tierbedarf. Die Schere muss gut in der Hand liegen und scharf genug sein, um die Haare leicht zu schneiden. Ist sie stumpf, reißt sie die Haare eher aus und das bereitet dem Hund Schmerzen. Die Verwendung der Schere muss mit dem Hund geübt werden. Er muss lernen wirklich ruhig zu halten, denn ansonsten besteht ein hohes Verletzungsrisiko. Ideal ist es, den Hund auf einen Tisch oder Kästchen zu stellen. Allerdings muss sichergestellt sein, dass der Hund nicht hinunterfallen kann. So kann man in Ruhe arbeiten ohne sich ständig bücken zu müssen. Auch daran muss der Vierbeiner aber vorerst gewöhnt werden. Das wird am besten bereits im Welpenalter geübt. Das funktioniert gut mit Loben und Leckerli. Wer sich im Umgang mit der Hundeschere nicht sicher ist, der sollte besser über einen Besuch im Hundesalon nachdenken.

Letzte Aktualisierung am 18.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API