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Hundeschutzweste

Schutzwesten oder Warnwesten sind zumeist aus dem Straßenverkehr bekannt. In diesem Bereich werden sie nicht nur von Bauarbeitern getragen, sondern sind auch für den Autofahrer im Falle eines Unfalles verpflichtend zu tragen. Sie müssen in jedem Fall im Auto mitgeführt werden. Diese Schutzwesten sind aus leichtem leuchtfarbenem Material und werden über die Kleidung angezogen. Schutzwesten dienen, wie der Name schon sagt, dem Schutz des Menschen, denn durch die grelle Farbe und die aufgenähten Reflektorstreifen ist man deutlich besser sichtbar. Auch Hunde müssen in speziellen Situationen besser erkannt werden. Es hängt manchmal sogar ihr Leben davon ab. Hundeschutzwesten haben daher denselben Zweck, wie jene für den Menschen – sie sollen das Tier schützen.

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Die Hundeschutzweste kann Leben retten

Hundeschutzwesten haben vor allem im Bereich der Jagd in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Der Herbst stellt die Hauptsaison für die Drück- und Stöberjagd dar. Hier sind die Jagdhunde ein wichtiger Bestandteil. Sie stöbern das Wild auf und suchen es nach dem Abschuss. Früher waren die bedeutendsten Stöberhunde Rassen wie Bracke, Beagle, Terrier und Dackel. Das hat sich mittlerweile etwas geändert. Heute sieht man immer mehr Vorstehhunde wie Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar, Münsterländer oder auch Weimaraner. Die Hunde bewegen sich während einer Jagd inmitten von dichtem Gestrüpp. Hier besteht für den Hund die Gefahr von Verletzungen durch Dornen und Äste. Deutlich gefährlicher ist aber die Tatsache, dass der Hund inmitten dieses Gestrüpps nicht als Hund wahrgenommen wird. Nicht selten passiert es, dass der Hund mit Wild verwechselt wird und eine Schussverletzung davonträgt. Eine Hundeschutzweste kann hier das Schlimmste verhindern. Durch die auffällige Farbe und die Reflektoren wird der Hund als Jagdhelfer erkannt und eine Verwechslung ist beinahe unmöglich. Schutzwesten für Jagdhunde verfügen häufig über Taschen, in denen ein GPS-Gerät verstaut werden kann. Dieses Gerät ist hilfreich, damit der Jäger nach der Jagd die Position seines Hundes ermitteln kann, sollte er nach der Jagd nicht zurückgekehrt sein. Einige Jagdhunde tragen zusätzlich zu Ihrer Hundeschutzweste noch ein Glöckchen.

Die Hundeschutzweste im Alltag

Einen ähnlichen Zweck erfüllt die Hundesicherheitsweste im Alltag. Gerade wenn die Tage wieder kürzer werden, lässt es sich kaum vermeiden in der Dunkelheit spazieren zu gehen. Muss eine Straße überquert werden, ist man selbst mit dunkler Kleidung und der Hund mit dunklem Fell für den Autofahrer beinahe unsichtbar. Doch auch ein Hund mit hellem Fell ist vor einem eventuellen Unfall in der Dunkelheit nicht gefeit. Als Halter kann man helle Kleidung mit Reflektoren tragen, um die Unfallgefahr zu verringern. Beim Hund ist eine Hundeschutzweste die optimale Möglichkeit um ihn besser sichtbar zu machen. Gerade in ländlichen Bereichen ist es von großer Bedeutung auf sich aufmerksam zu machen. Hier gibt es kaum Bürgersteige und auch keine Fußgängerübergänge oder Ampeln. Darüber hinaus ist es für den Halter während des Spazierganges angenehm, wenn er sieht, wo sich sein freilaufender Hund soeben aufhält. In der Stadt erübrigt sich eine Hundeschutzweste im Normalfall. Denn hier gibt es Straßenlaternen, Auslagen und Reklametafeln, die genug Licht abwerfen.

Rettungshunde mit Hundeschutzweste

Neben der Jagd und der Sicherheit im Alltag finden Hundeschutzwesten auch im Bereich der Rettungshunde gerne Verwendung. Insbesondere die Personenspürhunde und deren Hundeführer sind mit den knallbunten Westen bekleidet. Dabei ist das Mantrailing nicht nur den Rettungshunden vorbehalten. In guten Hundeschulen können Kurse im Mantrailing für Privatpersonen absolviert werden. Das Mantrailing eignet sich dabei besonders gut für Hunde, die gerne Schnüffelarbeit leisten. Es fördert die Bindung zwischen Hund und Mensch und lastet das Tier geistig aus. Beim Mantrailing verfolgt der Hund eine Geruchsspur. Im Unterschied zur Fährte müssen aber keine Bodenspuren vorhanden sein. Mantrailing erfordert hohe Konzentration sowohl bei Hund als auch Mensch. Der Hundeführer muss lernen, die Bewegungen und Zeichen seines Tieres richtig zu lesen und zu deuten. Im privaten Trainingsbereich sind die Hundeschutzwesten nicht unbedingt von Bedeutung. Im Gegensatz dazu sind die Westen im Profibereich sehr sinnvoll um ein derartiges Team sofort zu erkennen. Zusätzliche Aufdrucke auf der Weste lassen erkennen, dass der Hund während seiner Arbeit nicht gestört werden sollte.

Die Schutzweste muss gut passen

Beim Kauf der Hundeschutzweste sollte in erster Linie auf die Passform geachtet werden. Ideal sind jene Modelle, die den Brustkorb umschließen. Wird die richtige Größe gewählt, sitzt die Weste optimal und stört den Hund auch nicht. Diese Weste birgt auch das geringste Risiko des Hängenbleibens. Daneben sind auch Hundeschutzwesten erhältlich, die vom Hals bis zur Schwanzwurzel und damit über den gesamten Hunderücken reichen. Manche Hunde können es aber so gar nicht leiden komplett in Stoff gehüllt zu werden. Hier sollte man testen, welches Modell dem Hund zusagt und womit er sich wohlfühlt. Es macht wenig Sinn, wenn der Hund ununterbrochen versucht sich aus seiner Schutzweste zu befreien. Ein relativ einfaches und daher auch kostengünstiges Modell wird mittels eines Bandes um den Hals des Hundes gelegt. Die eigentliche Weste ist ein Dreieck, das zusätzlich um den Bauch mittels Band befestigt wird. Eine andere Möglichkeit sind spezielle Hundegeschirre in Neonfarben mit Reflektoren.

Die richtige Weste wählen

Die Weste sollte gut verarbeitet, robust und reißfest sein. Welches Modell und welche Qualitätskriterien von Bedeutung sind, ist von der Verwendung abhängig. Für den abendlichen Spaziergang wird eine einfache und kostengünstige Weste völlig ausreichen, wogegen für die Jagd oder auch für den Hundesport schon eine bessere Qualität von Vorteil ist. Idealerweise lässt sich die Weste in der Maschine waschen. Sollte das nicht der Fall sein, muss sie zumindest abwaschbar sein. Die Reflektorstreifen müssen gut befestigt sein. Sind sie nicht gut angenäht, lösen sie sich mit der Zeit und das kann den Hund stören. Wichtig ist, dass die Weste gut passt. Sie darf den Hund nicht einengen. Andererseits darf sie nicht zu groß sein, denn das würde den Hund irritieren und er würde leichter an Ästen oder Zweigen hängen bleiben. Bestenfalls wird die Weste mittels Klett- oder Clipverschlüssen geschlossen.