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Hundewindel – Windeln für Hunde

Manche Hundebesitzer werden sich schon bei der Überschrift fragen: „Windeln? Für Hunde? Wofür braucht man denn so etwas?“

Manche Hunde, egal ob Rassehund oder Promenadenmischung, Rüde oder Hündin, werden im Alter inkontinent und können den Urin oder den Stuhl nicht mehr richtig halten. Da ist so eine Windel schon äußerst praktisch, besonders in den nächtlichen Stunden oder wenn Ihr Hunde-Senior über einen längeren Zeitraum alleine bleiben muss. Auch wenn Ihre Hündin läufig ist und extrem blutet, sollten Sie über eine Hundewindel nachdenken.
Im Übrigen ist es auch Ihrem Hund äußerst unangenehm, wenn er sich auf einmal lösen muss und sein Geschäft in der Wohnung, am Ende noch auf seinem Schlafplatz erledigt.

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Warum werden Hunde inkontinent?

Inkontinenz ist häufig ein Problem, dass gerade bei älteren Hunden auftritt oder bei Hunden die unter einer Behinderung leiden (besonders wenn diese die Hinterbeine oder die Wirbelsäule betrifft).
Mit zunehmendem Alter baut ihr Hund Muskulatur ab. Das kann unter Umständen auch die Blase und den Schließmuskel betreffen. Dadurch ist ihr Vierbeiner nicht mehr fähig, seinen Urin oder den Stuhl zu halten. Manchmal spielen auch Schmerzen eine nicht unbedeutende Rolle und Ihr Hund möchte sein Geschäft einfach so schnell wie möglich hinter sich bringen.

Was viele Hundehalter zudem auch nicht wissen: Selbst Hunde können unter Umständen „dement“ werden. Das heißt, ihr Senior hat vielleicht schlicht und einfach vergessen, dass er ja eigentlich Gassi wollte und hat sich in der Wohnung gelöst.

Auch Hunde die gelähmt sind, können unter Umständen zu Inkontinenz neigen, wie weiter oben schon erwähnt.

Vielleicht hat ihre Fellnase auch gerade eine Operation überstanden und kann im Moment nicht so richtig Gassi gehen. Auch dann kann eine Hundewindel eine Lösung sein.

Eine Hundewindel kann auch bei läufigen Hündinnen angelegt werden. Manche der „Damen“ neigen nämlich dazu extrem viel zu bluten und manche Schutzhöschen sind den Mengen dann einfach nicht gewachsen.

Inkontinenz ist nicht gleich Inkontinenz

Inkontinenz bei Hunden tritt in vielen Formen auf. Manche Hunde „tröpfeln“. Ist der Hund dement, kann es durchaus sein, dass das „kleine“ Geschäft auch mal in den vier Wänden erledigt wird, und es gibt auch Hunde, die sind nicht nur Urin- sondern auch Stuhlinkontinent.

Ist Ihr Hund von der Stuhlinkontinenz betroffen, kann er entweder kleine Mengen oder den ganzen Stuhl nicht mehr halten und verliert diesen immer wieder. Zudem kann es durchaus sein, dass er gar nicht mehr anzeigt, dass er raus muss.
Bei der Harn- beziehungsweise Urininkontinenz kann Ihr Hund sein „Pippi“ nicht mehr halten. Hier können auch noch weitere Probleme auftreten wie zum Beispiel blutiger Urin. Außerdem kann es durchaus sein, dass Ihr Hund ständig anfängt Urin abzusetzen, wo er geht und wo er steht.

Von der Inkontinenz sind meist ältere Hunde betroffen oder Hunde, die körperlich eingeschränkt sind, zum Beispiel durch eine Lähmung der Hinterbeine.

Inkontinenz ist im Übrigen kein Grund, Ihren Hund einschläfern zu lassen, denn um unangenehmen Flecken in der Wohnung vorzubeugen, gibt es ja die sogenannten Hundewindeln. Erst wenn Ihr Hund unter Schmerzen leidet oder er durch andere Beschwerden kein schönes und erfülltes Hundeleben mehr hat, sollte man über diesen Schritt nachdenken.

Im Übrigen neigen auch Welpen manchmal dazu „undicht“ zu werden. Gerade dann wenn sie sich unbändig freuen oder etwas ängstlich sind. Das ist aber ganz normal, denn so ein junger Hund hat einfach noch keine Übung darin, seine Blase zu kontrollieren. In der Regel gibt sich das mit der Zeit von ganz allein.

Vielleicht ist Ihr Hund auch am After oder an der Rute operiert worden. Dann kann es durchaus sein, dass er etwas „undicht“ wird, bist die Wunden verheilt sind. Auch für eine solche Problematik können Hundewindeln eine Lösung sein.

Hundewindel vs. Babywindel

Vielleicht werden Sie sich jetzt denken: „da kann ich für meinen Hund ja auch Babywindeln kaufen.“
Das können Sie natürlich auch tun, aber eine Hundewindel hat unbestreitbare Vorteile.

Hundewindeln sind aus einem ganz ähnlichen Stoff hergestellt wie Babywindeln. Allerdings ist bei ihnen der Platz für die Rute ausgespart. In der Regel lässt sich diese Art von Windeln mit einem Klettverschluss verschließen und ist für Ihren Hund wesentlich angenehmer zu tragen, als eine Babywindel.

Die Hundewindeln gibt es als Einmal-Wegwerf Variante, die optisch den ganz normalen Baby-Windeln ähneln. Diese bieten sich an, wenn Ihr Hund unter einer temporären Inkontinenz leidet, zum Beispiel durch eine Operation. Als Dauerlösung sind die Einmal-Windeln eher weniger geeignet, da sich im Laufe der Zeit die Kosten summieren.

Die andere Variante ist eine Art „Höschen“ mit Windeleinlagen. Die Einlagen müssen hier allerdings getrennt erworben werden. Nach dem Gebrauch nehmen Sie die Einlage aus dem Höschen und entsorgen diese.

Die dritte Variante ist die waschbare Hundewindel. Diese sind allerdings in der Anschaffung etwas teurer, die Kosten relativieren sich aber mit der Zeit. Zudem sind diese Windeln die umweltfreundlichste Variante, da hier wesentlich weniger Müll produziert wird. Oft sind die waschbaren Hundewindeln auch im Zweierpack erhältlich (zum Beispiel von Snuggease).

Wegwerf-Windeln und Windeleinlagen sind sehr gut für „Kurzeinsätze“ geeignet zum Beispiel wenn Sie mit Hund auf Reisen gehen oder auch wenn die Hündin läufig ist und sehr stark blutet.

Eine weitere Maßnahme, die Sie ergreifen können, gerade für nachts, wenn mal etwas daneben geht, weil die Windel voll ist, sind Inkontinenzdecken für Hunde. Diese saugen zuverlässig die Flüssigkeit auf und sorgen in der Regel für eine gewisse Geruchskontrolle.
So eine Inkontinenzdecke können Sie in das Hundekörbchen legen und/oder auf den Lieblingssessel oder den Lieblingscouchplatz Ihres Hundes. Sie eignen sich zudem auch als Einlage für die Hundebox.

Es gibt im Übrigen unterschiedliche Windeln für Rüden und für Hündinnen, die auf die anatomischen Unterschiede zugeschnitten sind.

Auf was sollte ich noch achten?

Bedenken Sie, dass Ihr Hund sich auch mit einer Windel wundreiben kann. Es kann dann zu Ausschlägen und Rötungen kommen, ähnlich wie beim Baby. Deswegen sollten Sie ein Produkt wählen, das sehr weich und zudem extrem saugfähig ist.

Außerdem sollte die Windel in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, am besten nach jedem Toilettengang.

Es kann natürlich durchaus sein, dass Ihr Hund anfangs nicht so ganz so begeistert auf sein neues Accessoire reagiert. Überstürzen Sie nichts und gehen Sie mit Geduld an die Sache. Zudem kann das eine oder andere extra Leckerli zu schnellen Gewöhnung auch nicht schaden.

Wie messe ich die richtige Größe?

Um die richtige Größe der Hundewindel zu bestimmen, messen Sie den Bauchumfang Ihres Hundes. Liegt er im „Grenzbereich“ empfehlen die meisten Hersteller die größere Windelgröße zu wählen (zum Beispiel wenn Ihr Hund zwischen S und M liegt, sollten Sie die Größe M wählen).

Wo bekomme ich Hundewindeln her?

Hundewindeln bekommt man entweder im Fachhandel oder auch Online. Die bekanntesten Hersteller sind Trixie oder Karli. Aber auch andere Hersteller wie Snuggease oder PadVital bieten sehr hochwertige Windeln für den Hund an.