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Hundezaun

Hunde brauchen Bewegung. Bei manchen Rassen reicht es schlichtweg nicht aus, täglich zweimal eine Runde ums Haus zu machen. Sie müssen laufen und sich richtig austoben können. Dazu ist ein Garten optimal. Doch hier gibt es schon wieder einen Haken. Viele Grundstücke haben keine Gartenzäune und somit gibt es für den Hund auch keinerlei Grenze. Der Hund kann sich dann völlig frei bewegen und schon mal stundenlang wegbleiben. In früheren Zeiten wurden Hunde dann ganz einfach an die Kette gelegt. Das gibt es zwar leider auch heute noch, doch zumeist wird man sich als verantwortungsbewusster Hundehalter für einen Hundezaun entscheiden. Ein solcher Hundezaun kann in unterschiedlichsten alltäglichen Situationen von Nutzen sein. Er sorgt dafür, dass der Hund innerhalb eines bestimmten Territoriums bleibt oder sich nicht in Gebiete begibt, die für ihn verboten sind.

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Der Gartenzaun als Hundezaun

Ein Hundezaun ist immer dann notwendig, wenn der Hund daran gehindert werden soll, ein bestimmtes Gebiet zu verlassen oder zu betreten. Im Garten ist die Situation ganz einfach. Der Zaun soll den Hund davon abhalten das Grundstück zu verlassen. Einige Hunde wissen, wie weit sie sich vom Haus entfernen dürfen, und gehen auch nicht weiter. Andere jedoch nutzen jede Gelegenheit, um die nähere oder auch weitere Gegend zu erforschen, zu streunen und manchmal sogar zu jagen. Ein ganz normaler Gartenzaun kann hier helfen. Doch auch innerhalb des Gartens kann ein Zaun notwendig oder hilfreich sein. Gerade wenn man Obst oder Gemüse anbaut oder hübsche Blumenbeete zieht, sind diese Areale für manche Hunde wahre Magneten. Sie beginnen genau dort zu buddeln oder nutzen die Pflanzen als Toilette. Um seine Ernte rechtzeitig zu schützen, wird ganz einfach ein Zaun um die betroffenen Gebiete gesteckt.

Sicherheit für den Hund

Ähnliches gilt etwa für einen Swimmingpool oder ein Biotop. Hier sorgt der Zaun dafür, dass der Hund nicht in einem unbeobachteten Moment ins Wasser stürzt, aus dem er sich ohne fremde Hilfe vielleicht nicht befreien kann. Eine weitere Einsatzmöglichkeit ist im Haus gegeben. Ein Hundezaun oder Hundeabsperrgitter hindert den Hund daran in Zimmer zu gehen, die er nicht betreten soll. So können Küche, Schlafzimmer und Kinderzimmer zu verbotenem Terrain erklärt werden. Und auch für Welpen können Zäune sehr hilfreich sein. Die Welpengehege sorgen dafür, dass die kleinen neugierigen Wesen nicht flüchten und sich in Gefahr bringen können. Ein Hundezaun dient demnach nicht dafür, den Hund irgendwo einzusperren, sondern sorgt auch für seine Sicherheit.

Der unsichtbare Hundezaun

Generell kann man zwischen zwei verschiedenen Arten eines Hundezaunes unterscheiden. Es gibt den traditionellen Zaun, der aus Holz oder Metall besteht. Darüber hinaus gibt es aber auch noch den unsichtbaren Hundezaun. Bei dieser Variante wird Draht unter der Erde verlegt. Der Hund erhält dann ein Halsband mit einem Empfänger. Nähert sich das Tier nun dem unterirdischen Draht, so erhält es einen Impuls. Dabei kann es sich um ein Signal oder einen elektrischen Impuls handeln. Dieser Impuls ist für den Hund sehr unangenehm und er sieht ihn als Bestrafung an. Der Hund soll dadurch lernen, dass er nicht weiter gehen darf. Sehr ähnlich funktioniert auch ein Ferntrainer. Bei diesem ist allerdings der unter der Erde verlegte Draht nicht notwendig. Bei dieser Art des unsichtbaren Zauns wird einfach eine Distanz eingestellt, die der Hund einhalten muss. Auch hier erhält er wieder einen Impuls, sollte er sein Gebiet verlassen wollen.

Die Verwendung ist bedenklich

Obwohl beide Arten des elektrischen Zauns nach wie vor im Handel erhältlich sind, sind sie sehr umstritten und bedenklich. Dafür gibt es mehrere Gründe. So kann bis heute nicht zweifelsfrei bestätigt werden, dass der elektrische Impuls für den Hund schmerzfrei ist. Dazu kann er für Hunde mit Herzkreislaufproblemen sogar lebensgefährlich werden. Ein weiteres Problem ist die korrekte Verknüpfung. Der Impuls kann bei sensiblen Hunden zu Angst und Panik führen. Geht genau in diesem Moment auch noch ein Mensch vorbei, so verbindet der Hund den Impuls mit diesem, was zu zukünftigen Problemen führen kann. Angst vor anderen Hunden, Radfahrern, Spaziergängern oder Autos ist dann nicht ausgeschlossen. Man sollte daher in jedem Fall auf diese Art des Hundezaunes verzichten und auf die herkömmlichen Varianten zurückgreifen.

Die Wahl des richtigen Zauns

Heute gibt es eine Vielfalt an Zäunen. Sie können aus Holz oder Metall bestehen und sind auch in der Form sehr variabel. Beliebt sind auch lebende Zäune aus speziellen Heckenpflanzen. Wird der Zaun für den Hund errichtet, gibt es einige Punkte, die es zu beachten gilt. Der Zaun muss stabil sein. Es gibt Hunde, die sich in gewissen Situationen regelrecht gegen den Zaun werfen oder an ihm hochspringen. Daneben muss er ausbruchssicher sein. In manchen Fällen wird es notwendig sein einen Betonsockel zu errichten, um den Zaun zu fixieren. Einige Hunde entwickeln großes Geschick dabei, sich unter Zäunen durchzugraben. Dasselbe gilt hier auch für die lebenden Hecken. Ein weiteres Kriterium ist die Höhe des Zaunes. Viele Hunde akzeptieren und respektieren schon ein kleines Hindernis als Grenze. Doch so sind nicht alle der Vierbeiner. Es gibt Hunderassen, wie etwa einige Windhundarten, die bis zu zwei Meter und höher springen können. Dazu brauchen sie nicht einmal großen Anlauf. Wer so ein Exemplar davon abhalten möchte auszubüxen, muss seinen Hundezaun entsprechend hoch konzipieren.

Übung und Erziehung anstatt Zaun

Für einen Zaun innerhalb des Gartens gelten im Prinzip die gleichen Anforderungen. Wobei der Zaun in diesem Fall natürlich nicht derart stabil und kompakt sein muss. Bei einem Zaun, der Blumen oder Gemüse vor dem Hund schützen soll, reicht oft ein einfacher Steckzaun, der auch leicht wieder entfernt werden kann. Bei einem Biotop oder Pool reicht zumeist auch ein einfacher, nicht allzu hoher Zaun. Manchmal ist es aber gar nicht notwendig, wirklich gleich einen Zaun zu montieren. Wenn der Hund noch jung ist, kann ihm mit Geduld beigebracht werden, dass bestimmte Areale verboten sind. Ist der Hund schon älter, kann mithilfe der Schleppleine trainiert werden, welche Gebiete im Garten für den Hund erlaubt, welche tabu sein sollen.

Verbotene Zonen für den Hund

Hundeabsperrgitter, die innerhalb des Hauses verwendet werden, haben andere Ansprüche zu erfüllen. Sie sollen den Hund daran hindern in gewisse Zimmer zu gelangen, ohne ständig die Türen schließen zu müssen. Das kann sehr hilfreich sein, wenn der Hund sehr neugierig ist und alles erkunden möchte und auch vor Küchenflächen keinen Halt macht. Hundeabsperrgitter gibt es bereits fix und fertig im Handel. Einige Modelle sind so konzipiert, dass sie ganz einfach in den Türrahmen geklemmt werden. Diese Gitter können dann nach Bedarf angebracht und wieder entfernt werden.

Ein Hundezaun zur Sicherheit der Welpen

Für die Kleinsten sind Welpenauslaufgehege eine optimale Lösung um sich sicher im Garten zu bewegen. Ist ein Wurf so weit, dass die Kleinen ins Freie können, um ihre Gegend zu erkunden, kann dies sehr anstrengend für den Halter werden. Es ist keinesfalls einfach, ein kleines Rudel von mehreren neugierigen Zwergen zu kontrollieren. Schnell kann sich der eine oder andere Nachwuchs in Gefahr bringen. Ein Welpenauslaufgehege ist im Prinzip ein Zaun, der aus mehreren Elementen besteht. Diese werden nach Wunsch aneinandergereiht. Je nach Möglichkeit kann ein bestimmtes Areal damit abgegrenzt werden. Das Praktische daran ist, dass dieser Hundezaun natürlich auch im Inneren des Hauses eingesetzt werden kann. So sind die Kleinen sicher untergebracht, während man das Essen zubereitet oder sich in einem anderen Raum befindet. Dabei haben sie aber dennoch eine Menge Bewegungsfreiheit. Das ist sowohl für Hund als auch Halter eine gute Sache.