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Läufigkeitshose

Wenn ein Hund ins Haus kommen soll, stehen die zukünftigen Hundebesitzer vor vielen Entscheidungen. Neben der Wahl der richtigen Rasse ist auch die Wahl des Geschlechtes für die Zukunft sehr wichtig. Viele Menschen bevorzugen Weibchen, weil sie angeblich ruhiger und gehorsamer sind. Rüden sind größer, kräftiger aber sollen schwieriger zu erziehen sein. Wie der Charakter des einzelnen Tieres nun ist, hängt sicherlich nicht unbedingt vom Geschlecht ab. Dennoch sollte man sich Gedanken darüber machen, ob lieber ein weiblicher oder männlicher Hund der perfekte Begleiter sein soll. Bei einer Hündin ist immer zu bedenken, dass sie während ihrer Läufigkeit vielleicht mehr Aufmerksamkeit benötigt und Vorsicht geboten ist, damit sie nicht trächtig wird. Eine Tatsache, die viele Hundehalter während der Läufigkeit stört, sind die Blutungen des Tieres. Doch es gibt heute bereits spezielle Läufigkeitshosen, die hier Abhilfe schaffen.

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Die erste Läufigkeit

Die Läufigkeit ist jene Zeit, in der die Hündin aufnahmefähig ist. Das passiert zumeist zwischen dem 6. und 12. Monat zum ersten Mal und ist ein völlig natürlicher Vorgang. Wann die Hündin aber definitiv das erste Mal in Hitze kommt, hängt vom jeweiligen Hund ab und kann nicht vorausgesagt werden. Kleinwüchsige Rassen werden zumeist früher läufig als große Rassen. Der Zeitpunkt hängt aber auch mit Haltungsbedingungen und Umwelteinflüssen zusammen. Zumeist hat die Hündin zum Zeitpunkt der ersten Läufigkeit etwa zwei Drittel ihres zukünftigen Körpergewichtes erreicht. Hunde wissen instinktiv, was genau passiert. Der Hundehalter ist zu Beginn jedoch meist verunsichert. Idealerweise informiert man sich als Halter einer Hundedame daher rechtzeitig, wie eine Läufigkeit abläuft und was mit dem Hundekörper passiert.

Die Läufigkeit besteht aus vier Phasen

Die Läufigkeit unterteilt sich in vier Phasen. Zuerst schwillt die Scheide des Hundes an und sondert Blut ab. Dieser Abschnitt dauert rund neun Tage, kann aber auch kürzer sein oder sogar bis zu 17 Tagen andauern. Die Hündin hat nun einen ganz speziellen Geruch, der die Rüden der Nachbarschaft anzieht. Doch noch kann nichts passieren. Während dieser Phase ist die Hündin noch nicht fruchtbar. Um diese Zeit wollen die Hündinnen zumeist auch keinen Kontakt zu Rüden und reagieren oft sehr unwirsch auf Annäherung. Wenn die Schwellung der Scheide zurückgeht und der Ausfluss wässrig und schleimig wird, ist es soweit. Die Hündin ist nun deckbereit. Nähert sich ein Rüde, bleibt sie bereitwillig stehen und dreht die Rute seitwärts. Diese gefährliche Zeit dauert etwa neun Tage. Doch auch hier kann die Zeitspanne zwischen drei und 21 Tagen variieren. Hundehalter sollten ihre Hündin während dieser Zeit gut im Auge behalten, wenn kein Nachwuchs geplant ist.

Die Hündin verändert sich

In der dritten Phase der Läufigkeit verschwinden alle Symptome. Der Ausfluss klingt ab und die Schwellung der Vulva geht zurück. Durch die hormonellen Veränderungen kann es nun bei einigen Hundedamen zur Scheinträchtigkeit kommen. Die letzte Phase ist im Prinzip jene Zeit bis zum Beginn der nächsten Läufigkeit. Sie kann mehrere Wochen, eher noch Monate dauern. Durchschnittlich wird eine gesunde Hündin etwa alle sieben Monate läufig. Doch es gibt auch Rassen, bei denen die Läufigkeit nur einmal pro Jahr beobachtet wird. Neben den hormonellen Veränderungen zeigen viele Hündinnen auch eine Änderung ihres Verhaltens. Dabei ist etwa ein häufigeres Urinieren zu bemerken. In dessen Folge wird sie von Rüden geradezu verfolgt. Es gibt Hunde, die sehr liebesbedürftig werden und jede Gelegenheit nach Streicheleinheiten nutzen. Andere Hündinnen versuchen laufend sich aus dem heimischen Garten zu entfernen oder reagieren nicht mehr auf Zuruf während des Spazierganges. Andere wiederum bleiben genauso wie sie immer sind und lassen sich durch ihre Läufigkeit nicht beirren.

Aufmerksamkeit ist wichtig

Diese Zeit kann dem Hundehalter einiges abverlangen. Jeder Spaziergang erfordert höchste Aufmerksamkeit. Zumeist kann der Hund nicht frei laufen, weil ja jederzeit ein Männchen auftauchen könnte. Hundeauslauf oder Gegenden, an denen sich viele Hunde aufhalten, müssen gemieden werden. Dazu ist für die meisten Hundehalter der Ausfluss der Hündin ein großes Problem. Doch auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den Tieren. Einige Tiere bluten sehr wenig, andere lecken sich sofort sauber. Bei diesen Tieren sind sehr selten Spuren im Wohnbereich zu finden. Dennoch kommt es vor, dass der Hundepolster oder Schlafplatz verunreinigt wird. Doch es gibt auch Hündinnen, die sehr stark bluten oder es mit der Hygiene nicht so genau nehmen. Das kann sehr unangenehm werden, wenn man Teppich in den Räumen ausgelegt oder einen empfindlichen Holzboden verlegt hat.

Sauberkeit durch die Läufigkeitshose

Läufigkeitshosen sind hier die optimale Lösung um Blutspuren und Flecken zu vermeiden. Der Handel bietet heute eine bunte Vielfalt an Läufigkeitshöschen an. Es gibt sie in ganz puristischem Design aber auch lustig, modern und bunt. Bei der Wahl der richtigen Hose sollte aber unbedingt in erster Linie auf die Funktionalität und die Passform geachtet werden. Erst in zweiter Linie ist das nette Design ausschlaggebend. Läufigkeitshosen bestehen aus der Hose selbst und den Einlagen, die die Flüssigkeit aufsaugen. Diese Einlagen werden bei Bedarf ausgewechselt. Die Hosen saugen aber nicht nur die ungewünschte Flüssigkeit auf und beugen Verschmutzung von Möbeln und Böden vor. Die Hündin liegt auch nicht im Feuchten. Das kann leicht passieren, wenn die Blutung stärker ist und weil sie sich während des Schlafes ja nicht putzen kann. Dadurch kann man Krankheiten vorbeugen. Ein nicht unwichtiger Vorteil der Läufigkeitshose ist auch, dass sie vor ungewolltem Nachwuchs schützen kann. Der Rüde kann die Hündin zwar besteigen, es kann durch die Hose aber zu keinem Deckakt kommen.

Welche Läufigkeitshose ist optimal?

Bei der Wahl der Läufigkeitshose sollte unbedingt auf die Qualität geachtet werden. Das Material sollte für den Hund angenehm und vor allem atmungsaktiv sein. Darüber hinaus sollte die Schutzhose in der Maschine waschbar sein. Ideal sind Läufigkeitshosen, die mittels Klettverschluss angezogen werden können. Hier kann die Hose optimal angepasst werden und hat damit eine gute Passform. Sie kann auch rasch an- und ausgezogen werden, was nicht unwichtig ist. Andere Hosen haben an den Beinausschnitten und um den Bauch Gummizüge. Diese sind für den Hund zumeist unangenehm. Sie können einschnüren oder sind so locker, dass die Hose laufend rutscht. Natürlich kann man mit einigem Talent eine Hose für den Hund auch selbst schneidern. Der Vorteil dabei ist sicherlich, dass sie optimal angepasst werden kann. Auch beim Design sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Bei den Einlagen muss darauf geachtet werden, dass sie wirklich regelmäßig gewechselt werden. Das ist hygienisch und sorgt dafür, dass sich Bakterien nicht ausbreiten können. Anstatt einer Läufigkeitshose kann natürlich auch eine Hundewindel verwendet werden.