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Mein Hund muss operiert werden – was sollte ich beachten?

Hunde sind des Menschen liebstes Haustier und sehr treue Begleiter im Alltag. Dies bedeutet jedoch auch, dass sie einer Menge Gefahren ausgesetzt sind. Wenn sich der Hund verletzt und in der Folge einer Operation unterziehen muss, geht dies nicht nur mit einem großen emotionalen Schmerz, sondern meist auch mit hohen finanziellen Kosten einher. Umso wichtiger ist es, eine Operationskostenversicherung für Hunde abzuschließen. Was noch alles vor der OP beachtet werden sollte, wird im nachfolgenden Ratgeber erläutert.

Schnell kann eine sehr kostspielige OP des Hundes erforderlich werden

Es kann schnell passieren, dass eine (kleinere) Operation erforderlich wird. Gründe gibt es viele, beispielsweise eine Zahnsteinentfernung. Doch auch Krankheiten und Unfälle führen häufig dazu, dass große Operationen nötig sind. Leider sind sie meist sehr teuer. Von Glück kann reden, wer eine Hundeversicherung mit OP-Schutz abgeschlossen hat. In diesem Fall übernimmt die Versicherung die Kosten, wenn der Hund aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung operiert werden muss. Die Hunde-OP-Versicherung deckt nicht nur die Kosten des operativen Eingriffs ab, sondern auch die Vor- und Nachsorgeuntersuchungen.

Worauf muss kurz vor der Operation hinsichtlich Futter- und Wassergabe geachtet werden?

Am Tag vor der Operation sollte dem Hund Wasser jederzeit zur Verfügung stehen, wobei er in manchen Fällen ab zwei Stunden vorher nichts mehr trinken darf. Spätestens ab dem Abend davor darf der Vierbeiner nicht mehr gefüttert werden. Auch Milch oder Leckerlis darf er nicht mehr bekommen. Der Grund: Der Hund muss für eine Narkose nüchtern sein, da er sich sonst unter Narkose übergeben könnte. Dieses verbirgt das Risiko, dass das Erbrochene die Atemwege des Hundes blockiert. Zudem ist der Kreislauf des Tieres bei der Operation durch die Nahrung belastet.

Zu viel Bewegung und Aufregung vor der Operation vermeiden

Am Tag vor der OP und am Operationstag sollte sich der Hund schonen. Daher gilt es, auf zu lange Märsche oder Fahrradtouren zu verzichten. Auch ein übermäßiges Toben und unnötige Aufregung sollten vermieden werden. Es ist wichtig, dass das Herz, der Kreislauf, das Immunsystem und die Nerven vor der OP nicht überlastet werden. Dadurch wird das Narkoserisiko verringert und die Abwehr des Körpers nicht geschwächt. Gegen einen gemütlichen Spaziergang spricht vor der Operation allerdings nichts. Ganz im Gegenteil, da eine volle Harnblase oder ein stark kotgefüllter Darm bei einer Bauchoperation beispielsweise die Sicht versperren können. Auch für den Hund ist es in der Aufwachphase angenehmer.

Fazit

Hund muss operiert werden

Foto: pixabay.com

Dies waren verschiedene Faktoren, die vor einer Operation beachtet werden sollten, damit sie reibungslos abläuft. Wenn der Hund Medikamente bekommt, sollte mit dem Tierarzt geklärt werden, ob er diese auch am Vor- und Operationstag bekommen soll. Er wird ohnehin im Vorfeld alles Wichtige erläutern. Wenn der geliebte Vierbeiner operiert werden muss, ist dies für seinen Besitzer stets ein beängstigender Zustand. Trotz aller Nervosität sollte auch der Hund beruhigt werden, wenn er aufgeregt ist. Nach der OP findet der Hund im Idealfall ein ruhiges, ungestörtes Plätzchen vor, wo er seine Ruhe hat und sich vom Eingriff erholen kann.


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