Ein Hundeschwimmbad für zu Hause

ein Hundeschwimmbad für Zuhause
Französische Bulldoge in einem Hundepool | Foto: Pfotenweltfoto / Bigstockphoto.com

Wenn bereits im Frühjahr die Temperaturen steigen, freut sich der Hund über das kühle, erfrischende Nass. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit, eine geeignete Badestelle in gut erreichbarer Nähe zu haben. Wer jedoch einen Garten sein Eigen nennen kann, kann dem entgegen wirken.

Der Hundepool – der nasse Spaß für zu Hause

Ein Hundepool hat gewisse Vorzüge. Dazu gehört unter anderem, dass besonders an heißen Tagen kein weiter Weg zurückgelegt werden muss um das kühle Nass zu erreichen. Zusätzlich kommt noch der weitere Vorteil hinzu, dass der Hundehalter alle benötigten Utensillien jederzeit zur Hand hat.

Nebenbei lässt sich der Hundepool zur Wassergewöhnung von jungen bzw. wasserscheuen Hunden einsetzen. Doch wer sich für einen Pool entscheiden möchte sollte auf einige Kriterien achten. Grundsätzlich ist es hierbei wichtig, sich nicht in erster Linie vom Preis lenken zu lassen.

Die richtige Auswahl des Hundepools

Grundlegendes Kriterium ist die Größe des Pools. Aus zweierlei Gründen:

Auf der einen Seite benötigt der Hund ausreichend Platz, um sich darin bewegen zu können, jedoch ohne zu Ertrinken. Daher sollte der Vierbeiner vor dem Kauf eines Pools ausgemessen werden. Wichtig dabei ist, dabei zu berücksichtigen, ob der Hund bereits ausgewachsen ist oder sich noch im Wachstum befindet.

Auf der anderen Seite ist der zukünftige Standort. Der Pool sollte ohne Probleme an die dafür vorhergesehene Stelle passen. Ein möglichst schattiger Ort wäre am besten geeignet. Das Format ist ebenfalls abhängig von dem vorhandenen Platz. Ansonsten ist es einerlei, ob der Pool Rund oder Eckig ist.

Empfehlenswert ist es, an das Material des Hundepools gewisse Ansprüche zu stellen. Bewährt haben sich Pools aus robustem Material, die nicht aufgeblasen werden müssen. Ebenfalls sollte eine „Anti-Rutsch“-Beschichtung integriert sein.


Hundefutter mit hohem Fleischanteil| Anifit Hundefutter

Über 90% Fleisch in Lebensmittelqualität und höchstmögliche Frische und Qualität der Zutaten. Mit dem Code Neukunde10 sparst Du 10% als Neukunde! Jetzt zum Anifit Shop


Gerne werden von Hundehalter Planschbecken von Kindern in Hundepools umgewandelt. Doch das Material ist hierfür ungeeignet. In den Muscheln hat der Vierbeiner keinen ausreichenden Halt. Die aufblasbaren Kinderplanschbecken sind daher ungeeignet, da vor allem der Rand für den Druck der Krallen nicht widerstandsfähig genug ist. Bei beiden Varianten besteht die Gefahr, dass der Hund ausrutschen kann.
ein Hundeschwimmbad für Zuhause
Französische Bulldogge in einem Hundepool | Foto: Pfotenweltfoto / Bigstockphoto.com

Der Hundepool und die Hygiene

In der Regel sind die Hundepools praktisch konzipiert. Das heißt, sie lassen sich leicht gründlich reinigen und platzsparend zu verstauen. Gerade wenn bekannt ist, dass mehrere heiße Tage in Folge kommen, möchte man den Pool nicht täglich Auf- und Abbauen.

Was ist jedoch in der Zeit, in der der Pool nicht benötigt wird?

Durch eine geeignete Plane bzw. Schutzabdeckung lässt sich unnötiger Schmutz vom Wasser fern halten. Es ist allerdings empfehlenswert das Wasser in regelmäßigen Abständen zu wechseln, da dieses nicht über längeren Zeitraum hygienisch Sauber bleibt.

Von chemischen Zusätzen wie Chlor wird abgeraten, da der Hund diese Substanzen nicht verträgt.

Mit der Hundeschwimmweste in den Pool

Die Hundeschwimmweste ist ein Accessoire, welches in vielerlei Hinsicht eingesetzt werden kann. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem Hund um einen Nichtschwimmer oder einen nicht sehr sicheren Schwimmer handelt. Die Weste lässt sich für die ersten Schwimmversuche im Pool genauso einsetzen, wie bei Bootsfahrten oder am Strand. Lesen Sie dazu auch Mit dem Hund an den Badesee – Das muss man beachten!

Sinn der Hundeschwimmweste ist es, dem Hund ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln und vor möglichen Gefahren zu beschützen. Meist werden Auftriebszellen oder Auftriebsmaterial (z.B. Neopren) verarbeitet, die dafür sorgen, dass der Vierbeiner nicht untergeht. Besonders alte und kranke Hunde profitieren von dieser Funktion.

Übrigens, um eine Schieflage des Vierbeiners vorzubeugen, die die natürliche Schwimmbewegung stört, sollte das auftreibende Material richtig Positioniert werden.

Bei den meisten liegt dieser im Bereich der Brust. Mithilfe von auffälligen Farben und Reflektoren sind sie auch jederzeit gut sichtbar.

Damit die Hundeschwimmweste dem Hund beim Schwimmen voll unterstützend helfen kann ist die richtige Größe entscheidend. Durch zahlreiche unterschiedliche Größen ist für jede Hunderasse die passende dabei. Um die richtige Größe zu erhalten wird der Brustumfang des Hundes gemessen. Viele Hersteller bieten Möglichkeiten zum Verstellen an. Mit Riemen und Bauchgurten lässt sich die Hundeschwimmweste optimal den Bedürfnissen des Hundes anpassen.

Wer für den vierbeinigen Freunde eine Schwimmweste holen möchte, sollte dabei wie bereits beschrieben auf das Material, Verarbeitung und die Größe achten. Ebenfalls ist es hilfreich, wenn die Weste einen Griff auf dem Rücken enthält. Dieser ermöglicht es dem Halter, dem Hund leichter aus dem Wasser helfen zu können. Zusätzlich sollte der D-Ring integriert sein. An diesem lässt sich die Sicherungsleine befestigen.

Hund mit Schwimmweste im Hundeschwimmbad zuhause
Foto: graphicphoto / Bigstockphoto.com

Fazit

Es ist für jeden Hund möglich, sich an heißen Tagen im kühlen Nass zu erfrischen. Ohne weite Strecken zurücklegen zu müssen!

Wer übrigens mag und etwas handwerklich geschickt ist, kann den Hundepool auch in Eigenregie bauen. Zahlreiche Baupläne mit Schritt – für – Schritt – Anleitungen lassen sich den individuellen Bedürfnissen von Hund und Haltern anpassen.

1 Kommentar

  1. Mein Hund schiebt die totale Panik sobald es nur nass wird. Das erlebe ich jedes Mal, wenn ich mit ihm raus muss, weil sein Gassigang ansteht. Am liebsten würde der Hund dann gar nicht rausgehen und es anhalten, bis es aufhört zu regnen. An Tagen wie heute, wo es praktisch nur einmal regnet, muss er dann irgendwann wohl oder übel raus. Genau aus diesem Grund muss ich mir um ein Hundeschwimmbad für zu Hause keine Gedanken machen. Der Hund würde das Becken meiden, wie der Teufel das Weihwasser.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*