Pfotenschutz für den Hund

Pfotenschutz für den Hund
Pfotenschutz für den Hund | Foto: derepente / Depositphotos.com

Die Pfoten der Hunde sind nicht nur einfach ein Körperteil. Ohne die Pfoten kann das Tier nicht laufen und seinem normalen Leben nachgehen. Sicherlich gehen deshalb viele Hundebesitzer davon aus, dass die Pfoten über einen natürlichen Schutz verfügen.

Als Schlussfolgerung daraus ist es ihrer Meinung nach nicht notwendig, den Pfoten der Hunde einen besonderen Schutz zukommen zu lassen. Diverse Methoden stehen dem Hundebesitzer hierfür zur Verfügung. Wollen wir doch aber sehen, ob es konkrete Situationen gibt, in denen auf keinen Fall auf einen Pfotenschutz verzichtet werden sollte.

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Pfotenschutz aufgrund der Witterung

Eines ist richtig – bei normalem, mitteleuropäischem Wetter und sauberen Wegen braucht man sich um die Pfoten eines gesunden Hundes keine Sorgen machen. Denn die Ballen des Hundes sind mit einer dicken, robusten Haut überzogen, sodass kleine Stein, Stöcker oder der natürliche Untergrund den Hund nicht verletzen kann. Sicherlich ist es möglich, dass extrem spitze Stein oder Dornen zu Verletzungen führen können. Doch ist dies eher selten.

Es gibt aber auch Witterungen, bei denen den Pfoten etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Hier sind insbesondere heiße Sommer und kalte, schneereiche Winter anzuführen.

Die Pfote im Sommer

Leider müssen wir uns eingestehen, dass nur noch die wenigsten von uns das Glück haben, direkt aus der Haustür zu kommen und sich direkt auf dem sandigen Feldweg befinden. Alle anderen müssen zumindest einen Teil der Strecke über Asphalt oder andere, gepflasterte Wege gehen, um zu besagtem Sandweg zu gelangen. Nun finden wir im Sommer aber das Phänomen, dass sich sowohl der Asphalt als auch die Platten und Steine der Gehwege stark aufheizen. Je weiter der Tag fortschreitet, desto heißer werden sie.

Dies kann übrigens für Sandwege genauso gelten. Erst am Abend, wenn die Sonne nicht mehr direkt auf den Boden strahlt, kühlen sich Gehweg und auch der Sandweg wieder ab. Die schönste, angenehmste Temperatur ist wohl in den frühen Morgenstunden sowie am späten Abend vorzufinden. Dann sind die Wege kühl bzw. haben bereits wieder viel Wärme abgegeben. In diesen Zeiten ist es wunderbar mit den Hunden zu laufen. Sie haben Spaß an der Bewegung.

Haben sich der Asphalt, die Steinwege aber stark unter der Sonne aufgeheizt, ist jeder Schritt für die ungeschützte Hundepfote eine Tortur. Man kann sich den Schmerz, den der Hund durch den heißen Boden fühlt wie das Anfassen einer heißen Herdplatte vorstellen.

Viele Hunde zeigen in dieser Zeit ihre Abneigung und versuchen vieles, um ihr Herrchen wieder zum Umdrehen zu bewegen. Dieser ist jedoch felsenfest überzeugt, dass es die richtige Zeit für die Gassirunde wäre und so gehen die Hunde wiederwillig mit.

Leider kommen viele mit Brandblasen an den Pfoten wieder zurück. DAS muss nicht sein! Es gibt unterschiedliche Wege, die empfindlichen Pfoten vor der Hitze zu schützen. Am besten aber wäre es, man geht in der Mittagshitze überhaupt nicht los, sondern früher oder später. Manchmal aber lässt es sich halt nicht vermeiden.

Neben der Blasenbildung kann es zudem zum Austrocknen der oberen Hautschichten der Pfote kommen. Rissige Pfoten, wir können es uns sicherlich vorstellen, können sehr schmerzhaft sein. Hier kommen verschiedene Cremes und Öle zur Anwendung, um die Pfote weich und geschmeidig zu halten.

Die Pfote im Winter

Der Winter birgt zu jeder Zeit ein Problem für den Hund: Über die Pfoten kann relativ viel Kälte aufgenommen werden. Gerade bei kleinen Hunden ist dies sehr schwierig, da ihre Nähe zum Boden sie ohnehin bereits schneller auskühlen. Nicht jeder Hund ist der Kälte gewachsen, die er über die Pfoten aufnimmt. Dies führt in Folge zu einer Schwächung des Immunsystems, die sich auf vielfältige Weise zeigen kann.

Leider kann die viele Nässe die Pfoten ebenfalls schädigen. Kommen noch Frost, Schnee und die damit verbundenen Streumittel hinzu, wird es für die Pfoten richtig gruselig.

Sie sehen, egal um welche Jahreszeit es sich handelt, achten Sie stets gut auf die Pfoten Ihres Hundes.

Die Pfotenpflege zuerst

Ja, richtig gehört – die ganz allgemeine Pfotenpflege steht an oberster Stelle. Der Grund ist eindeutig. Der Hund muss die Pfote optimal aufsetzen können. Dazu müssen die Krallen stets ebenfalls die optimale Länge besitzen. Sind sie zu lang, stimmt die gesamte Statik nicht mehr. Ist die Statik gestört, wirkt sich dies nicht nur auf die Pfote aus (mehr dazu hier).

Sämtliche Gelenke der Beine, die Schultergelenke, die Hüftgelenke, ja sogar die Wirbelsäule bis hinauf zum ersten Halswirbel können aufgrund einer fehlerhaften Statik Schaden nehmen. Leider bezieht sich dies auch auf die Sehnen und Muskeln sowie auf die Ballen selber. Denn auch sie werden bei einer fehlerhaften Statik falsch aufgesetzt. So werden die Ballen, aber auch die Krallen falsch belastet.

Die Pfotenpflege beim Hund: einfach ein Muss! | Foto: ikostudio / Depositphotos.com

Das Fell an den Pfoten

Zwischen den Ballen wächst Fell. Wie viel ist bei den einzelnen Hunderassen verschieden. Natürlich hat das Fell zwischen den Ballen seine Berechtigung. Es sollte allerdings nicht so lang wachsen, dass der Hund darauf herumschliddert anstatt einen festen Stand auf den Ballen zu behalten.

Gerade im Winter ist das Kurzhalten dieser Haare wichtig. Schnee, Eis, Schmutz und leider auch Streumittel können sich hier ansammeln und zu starken Scheuerwunden führen. Auch das Gehen mit Schnee und Eis zwischen den Ballen kann sehr schmerzhaft sein. Gerade im Winter sollten Scheuerstellen zwischen den Ballen vermieden werden.

Die korrekte Leinenführung

Wer hätte es gedacht, dass die Grundausbildung des Hundes sich auf das korrekte Gangbild des Tieres auswirken kann. Denn das stete Ziehen an der Leine, das übereilige Losrennen mit dem Hundeführer am anderen Ende der Leine wirkt sich ebenfalls negativ auf die Statik aus. Und somit zu einem eventuell problematischen Gangbild mit all seinen Folgen. Für korrekt gesetzte Pfoten bedarf es also eines entspannten und ruhigen Gangs an der Leine.

… und ein letztes: Achten Sie stets darauf, dass der Untergrund der Bewegung entspricht. So ist es natürlich fantastisch, wenn der Hund sich auslaufen kann. Es sollten aber keine zehn Kilometer auf Asphalt gelaufen werden. Für das wirkliche Auspowern ist vorzugsweise ein natürlicher, mittel-harter Untergrund zu wählen.

Bitte Pfoten abtreten

Viele Hundebesitzer belächeln jene, die ihrem Hund nach jedem Spaziergang die Pfoten abputzen. Dies hat aber gute Gründe. Zum einen hält es die Wohnung sauber. Zum anderen werden alle Schmutzpartikel zwischen den Ballen auf diese Weise entfernt, sodass sie sich nicht festsetzen oder zu Scheuerstellen führen können. Lassen Sie diese Kontrolle zum Ritual am Ende eines jeden Spazierganges werden.

Die Ernährung

Ja, es ist wieder so weit. Nun wird Ihnen gesagt, dass Sie bei einem Hund, der zu spröden, rissigen Pfoten neigt, einen Blick auf die Ernährung werfen sollen. Zu Recht! Hunde, die artgerecht ernährt werden, haben weder mit der Haut noch mit den Pfoten irgendwelche Probleme, da diese ausreichend mit den notwendigen Nährstoffen versorgt werden.

Haben Sie sich jedoch für ein relativ günstiges Trocken- oder Nassfutter aus dem Supermarkt entschieden, sollten Sie Ihre Wahl noch einmal überdenken oder mit Nahrungsergänzungsmitteln für den Hund arbeiten. Eine Ernährungsberatung vom Tierarzt, Tierheilpraktiker oder aber einem Fachangestellten im Futtermittelgeschäft könnte sinnvoll sein.

Versuchen Sie ein Futter zu finden, das vollständig auf Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Weichmachern, Duftstoffe wie auch Farbstoffe und Alkohol verzichtet. Ja, es gibt auch Futtermittel und Leckerchen, in denen Alkohol verarbeitet ist.

Natürlicher Pfotenschutz

Am besten ist es, die Pfoten zunächst so gut zu pflegen, dass sie jeder Witterung, jedem Straßenbelag widerstehen können. Nein – gegen heißen Asphalt kann auch der natürliche Schutz der Pfote nicht helfen. Heißer Asphalt ist heißer Asphalt. Doch ist der natürliche Schutz in der Lage, die Haut zu stärken. Und genau dies ist der erste wichtige Schritt.

Cremes und Salben

Diese Idee kommt jedem Hundehalter zuerst. Dies ist nicht verwunderlich, denn wir cremen unsere Haut ja auch ein, wenn wir sie schützen wollen. Allerdings sollte hierbei auf eine hochwertige Creme, Salbe geachtet werden. Günstige Produkte werden oft auf Paraffinbasis hergestellt.

Doch Paraffin ist ein Nebenprodukt der Erdölindustrie und sollte weder auf tierischer noch auf menschlicher Haut genutzt werden. Neben der Salbengrundlage sind aber auch die anderen Inhaltsstoffe wichtig. So lassen sich Cremes, in die Ringelblume, Propolis oder Aloe Vera eingearbeitet ist, sehr gut anwenden.

Natürlich ist bei der Anwendung darauf zu achten, dass das Material sofort einzieht. Alternativ muss der Hund ruhig gehalten werden, bis es eingezogen ist. Anderenfalls kann es durchaus passieren, dass der Hund mit noch klebrigen Füßen durch die Wohnung läuft. Das ist unschön für die Hausfrau und auch für den Hund, denn er wird dabei rutschen.

ACHTUNG – Gehen Sie bitte sparsam mit den Salben / Cremes um. Sicherlich werden sie gut einziehen und die Haut geschmeidig machen bzw. halten. Dennoch sollte man bedenken, dass in den Fußballen des Hundes auch die Schweißdrüsen sitzen, über die der Hund seinen Schweiß abgeben kann. Diese dürfen nicht durch zu viel Salbe verstopft werden. Deshalb sollten die Salben nur dann verwendet werden, wenn tatsächlicher Bedarf vorhanden ist.

Öle

Alternativ zu den Salben oder Cremes können auch Pflegeöle verwendet werden. Auch sie dürfen gerne Beimischungen von Ringelblume, Propolis oder Aloe Vera enthalten. Achtung – Öle sind sparsam zu benutzen. Die Gründe sind bereits im vorherigen Punkt beschrieben worden.

Bienenwachs

Bienenwachs als Grundlage einer Salbe ist eine sehr gute Wahl, da Bienenwachs bereits von Natur aus desinfizierend und anti-bakteriell wirkt.

Vorsicht vor Melkfett

Ja, der Gedanke, dass das Melkfett aufgrund seiner Struktur die Pfoten geschmeidig halten wird, ist zunächst einmal richtig. Allerdings ist Melkfett auch in der Lage, die Pfoten auszutrocknen. Dies kann auch bei anderen Anwendungen mit Melkfett beobachtet werden. Am besten nutzen Sie es nur im Akutfall, wenn Sie wirklich nichts anderes zur Hand haben.

Das Ballistol-Animal Pflegeöl

Bereits seit über 60 Jahren wird dieses Pflegeöl angeboten und gerne von Hundebesitzern für die Pflege der Pfoten ihrer vierbeinigen Freunde eingesetzt. Es wird auf rein pflanzlicher Basis hergestellt. Dabei hat es sich nicht nur im Bereich der Pfoten als hilfreich erwiesen. So wird es auch zur Ohrenpflege, Wundpflege und juckenden, nässenden Stellen eingesetzt. Auch bei anderen Tieren kann es zur Pflege, Wunderversorgung usw. eingesetzt werden. Katzen- wie auch Pferdebesitzer sind ebenso von diesem Produkt überzeugt wie die Hundehalter.

Insbesondere vor den Strapazen der winterlichen Straßen mit Schnee, Eisbildung an den Pfoten und Streumittel kann Ballistol sehr gut schützen.

KS-Salbe

Die Salbe mit kolloidalem Silber ist für gewöhnlich ebenfalls eine sehr gehaltvolle Salbe und kann somit zur Anwendung führen. Zudem aktiviert das enthaltene Silber die Zellfunktionen der Haut an den Ballen. Die somit optimierten Zellen werden dadurch nicht nur besser durchblutet und versorgt, sondern regenerieren sich, wodurch die Haut robuster wird und den Anforderungen des Bodens besser entgegentreten kann. Ganz nebenbei wirkt sich die KS-Salbe auch positiv auf den restlichen Fuß aus, sodass auch die Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln, die sich in diesem Bereich befinden, von ihr profitieren.

Fragen Sie einen Züchter, einen Hundetrainer oder einen Hundeführer eines Ausstellungshundes, so werden Sie feststellen, dass jeder in diesem Punkt sein eigenes „Geheimrezept“ aufzuweisen hat. Selbstverständlich werden diese bestens gehütet.

Die Ballenkontrolle

Natürlich sollte man auch im weiteren Jahresverlauf die Pfoten regelmäßig überprüfen. Manchmal sind es auch die Tiere selbst, die Ihnen zeigen, dass sie eine Problemstelle haben. Sie knabbern und lecken viel an den Pfoten. Dann sollten Sie sich die Pfoten sehr genau anschauen. Fremdkörper werden vorsichtig entfernt. Stellen Sie fest, dass Sie dies nicht können, etwa weil sich ein Stein oder ein Dorn tief eingebohrt haben, suchen Sie bitte die Unterstützung des Tierarztes oder des Tierheilpraktikers.

Stellen Sie fest, dass die Pfoten spröde, rissig werden, so ist mit der Behandlung mit Ballistol, Ölen, Salben oder Cremes zu beginnen. Haben Sie schon einmal Risse in der Fußsohle gehabt? Dann wissen Sie, wie schmerzhaft es tatsächlich für den Hund sein muss. Und diesen Schmerz sollten Sie ihm ersparen.

Hundeschuhe?

Es ist richtig – es gibt tatsächlich Schuhe für Hunde. Doch sollte man sich ganz genau überlegen, wann Sie Ihrem Hund welche anziehen wollen. Denn eines ist klar: Die wenigsten Hunde mögen ihre Schuhe wirklich. Sie lassen die Prozedur über sich ergeben und akzeptieren sie vielleicht, weil sie dadurch trockene Pfoten behalten, diese vor groben Untergrund geschützt sind. Auch nach Verletzungen am Fuß kann der Schuh ein guter Schutz sein, bis die Wunder verheilt ist.

Im Winter ist der Hundeschuh eine gute Option, um die starken Schnee- und Eisbälle, die sich so schnell an den Pfoten bilden können, zu verhindern. Zudem bleiben die Füße zumindest ein bisschen wärmer, als sie es ohne Schuhe wären. Dies aber ist nicht der springende Punkt.

Für Arthrosepatienten gibt es speziell die rutschfesten Schuhe. Auf diese Weise haben die Hunde einen sichereren Stand und einen stabilen Gang. Dies erleichtert ihnen das Leben um einiges.

Wie finde ich den passenden Schuh für meinen Hund?

Dies ist nicht ganz einfach, da die Schuhgrößen der unterschiedlichen Hersteller differieren können. Sowohl die Länge als auch die Breite der Pfote muss hierzu genau vermessen werden. Der Schuh soll ja auch gut sitzen, um ein sicheres Auftreten zu gewährleisten.

Fazit

Der Schutz der Pfoten ist für jeden Hund wichtig, damit er beschwerdefrei Laufen kann. Die gute Pflege der Pfoten ist hierzu unentbehrlich. Machen Sie diese Pflege zum Ritual zwischen sich und dem Hund. Er wird es Ihnen danken.

🐶 Kann ich den Pfotenschutz selber durchführen?

Der Schutz der Pfoten beginnt beim Säubern der Pfoten nach dem Spazierengehen und endet bei der Wahl von Hundeschuhen. Überprüfen Sie die Pfoten regelmäßig, damit Sie spröde oder rissige Ballen sofort erkennen und mit Pflegeprodukten versorgen können.

🐶 Sind einige Hunderassen besonders empfindlich an den Pfoten?

Dies kann man so direkt nicht sagen. Langhaarige Hunde haben das Problem, dass sich Schmutz, Fremdpartikel, Schnee und Eis schnell in ihnen verfangen. Schnee und Eis können sich zu größeren Klumpen zusammendrücken. Dies kann sehr schmerzhaft für die Hunde sein. Daher sollten die Haare an den Pfoten stets kurz genug sein, damit durch sie keine zusätzliche Belastung entsteht.

🐶 Welche Pflegeprodukte für Hundepfoten sind besonders zu empfehlen?

Salben auf Bienenwachsbasis sind sehr empfehlenswert, da das Bienenwachs bereits eine desinfizierende und antibakterielle Wirkung in sich trägt. Bienenwachs zieht schnell in die Haut ein und ist lange wirksam. Ebenso ist das Ballistol Animal Pflegeöl zu empfehlen. Es ist jahrelang bewährt und auf rein pflanzlicher Basis gefertigt.

🐶 Was ist zu tun, wenn sich bereits starke Schürfwunden zwischen den Ballen gebildet haben?

Starke Schürfwunden, die man nicht selber behandeln kann, sollten unbedingt dem Tierarzt vorgestellt werden. Er kann definitiv sagen, inwieweit eine umfassende Behandlung notwendig ist oder zunächst ein Wundverband für einige Tage ausreicht.

🐶 Sind Schuhe für die Hunde zwingend notwendig?

Grundsätzlich NEIN. Im Sommer, auf heißem Asphalt, ist es besser den heißen Untergrund zu meiden und zu einer angenehmeren Tageszeit spazieren zu gehen. Auch im Winter sind sie nicht zwingend notwendig. Mit ausreichender Pfotenpflege können sie umgangen werden. Es kann immer Gründe für die Pfotenschuhe geben: Allergien im Pfotenbereich, Wunden, Schutz vor schlechten Untergründen und ähnlichem.

Letzte Aktualisierung am 22.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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