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Schnüffelfreunde Innere Ruhe – Beruhigungsmittel für Hunde im Praxistest

Schnüffelfreunde Innere Ruhe

Schnüffelfreunde Innere Ruhe

Jeder Hund hat seinen ganz eigenen Charakter, der ihn für seine Familie so unvergleichbar macht und wofür sie ihn liebt. Da gibt es lustige Hunde, neugierige Tiere, lebhafte und ruhige Gesellen. Und dann gibt es jene Hunde, die nervös oder unruhig oder vielleicht sogar ängstlich sind. Bei einigen Tieren bestehen diese Zustände dauerhaft, sie sind einfach unsicherer als andere. Häufig gibt es spezielle Auslöser auf die sie mit Unsicherheit oder Angst reagieren. Das können ungewohnte Situationen, Lärm, Feuerwerk oder ganz einfach eine Autofahrt sein. Jeder, der einen Vierbeiner zu Hause hat, der auf Stresssituationen heftig reagiert, weiß, wovon die Rede ist. Nicht immer kann das Tier einfach beruhigt werden. Oft muss man sogar zu Medikamenten greifen. Natürliche Mittel sind hier oft ideal, um dem Hund schonend zu helfen. Wir haben uns eines dieser Beruhigungsmittel auf natürlicher Basis genau angesehen und getestet – Schnüffelfreunde Innere Ruhe.

Viele Situationen können Hunden Angst machen

Viele Hunde sind souverän und durch nichts zu erschüttern. Es gibt aber auch andere. Da wird ein einfacher Windstoß zum blanken Horror. Silvester ist der Hund völlig außer sich. Er frisst nicht und verlässt auch seinen Wohnbereich nicht. Eine Autofahrt wird zur absoluten Tortur, weil der Vierbeiner unablässig schreit und quietscht. So mancher Vierbeiner hat auch Probleme mit dem Alleinsein oder dem Gang zum Tierarzt. Wie ein Hund in derartigen Stresssituationen reagiert, ist oft völlig unterschiedlich und selbst für den Besitzer nicht vorherzusehen. Fakt ist, dass es für den Hund äußerst unangenehm ist und sogar seiner Gesundheit schadet. Manche Tiere steigern sich regelrecht in ihr Leiden hinein. Reagiert dann der Mensch womöglich noch falsch, eskaliert die Situation.

Der Hundehalter sollte souverän bleiben

Hunde zeigen ihre Unsicherheit und ihre Angst oft sehr deutlich. Wird das Tier dann gestreichelt und gekuschelt, weil es ja so arm ist, verstärkt man das Verhalten noch. So schwer es auch fällt, der Hundehalter sollte stets möglichst souverän reagieren, sobald der Hund seine Unsicherheit zeigt. Je gelassener der Hundehalter bleibt, desto sicherer wird auch das Tier sein. Es sieht, dass es keinerlei Grund zur Angst gibt, und orientiert sich an seinem Menschen. Wird eine Situation positiv gemeistert, kann das Tier gelobt und bekuschelt werden. Der Umgang mit einem ängstlichen und unsicheren Hund kann manchmal einigermaßen mühsam sein. Gerade Silvester kann hier zur Belastungsprobe werden.

Naturheilmittel können helfen

Alljährlich kurz vor der Jahreswende beginnen zahlreiche Hunde bereits sich seltsam zu benehmen. Sie wollen nicht mehr aus dem Haus, zucken bei jedem ungewöhnlichen Geräusch zusammen oder verweigern sogar das Futter. Die ganze Situation spitzt sich bis zum mitternächtlichen Feuerwerk nur noch mehr zu. Manche Tiere müssen sogar vom Tierarzt mit entsprechenden Beruhigungsmitteln behandelt werden. Ist der Hund einmal in dieser Angstspirale gefangen, ist ein Entrinnen oft nur sehr schwer. Gerade in diesen Situationen können Naturheilmittel oft sehr gute Dienste leisten. Sie belasten den Hundekörper deutlich weniger als ein Medikamentencocktail, der den Hund nur sediert. Genau aus diesem Grund haben wir uns Schnüffelfreunde Innere Ruhe für einen Praxistest ausgewählt.

Ein Naturheilmittel mit Baldrian und Johanniskraut

Schnüffelfreunde Innere Ruhe setzt auf eine Mischung aus Johanniskraut und Baldrian. Diese beiden Kräuter sind bekannt für ihre beruhigende Wirkung. Menschen kennen die positive Wirkung des Baldrians bei Unruhe, Einschlafstörungen oder Nervosität. Baldrian beruhigt und lässt uns schneller einschlafen. Johanniskraut hat sich als Naturheilmittel bei Depressionen einen Namen gemacht. Es wirkt gegen Angstzustände, Einschlafstörungen und depressive Verstimmungen. Beide Mittel können auch beim Hund angewendet werden. In Schnüffelfreunde Innere Ruhe sind sie mit Moringa und Bierhefe gemischt und sollen dem Hund helfen, seine Nervosität, Unruhe und Ängstlichkeit loszuwerden.

Vorsicht bei der Gabe von Baldrian

Allerdings ist bei Baldrian große Vorsicht geboten. Baldrian darf dem Hund nicht über einen längeren Zeitraum verabreicht werden. Man geht von rund 14 Tagen Einnahmezeit aus. Wird Baldrian zu lange und in zu großen Mengen verabreicht, kann sich die Wirkung ins Gegenteil kehren. Die Unruhe und Nervosität kann dann deutlich verstärkt auftreten. Es kann zu niedrigem Blutdruck und Verdauungsbeschwerden kommen. Baldrian darf auch nicht bei Magenschleimhautentzündung oder Magenproblemen verabreicht werden.

Der Praxistest

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Schnueffelfreunde Innere Ruhe im Praxistest_1072

Die Drops werden in Deutschland hergestellt und werden in einer Plastikdose verkauft. Sie werden kalt gepresst und sind getreide- und glutenfrei. Neben den beiden Kräutern enthalten die Drops Insektenprotein, Kräuter und Gemüse. Geliefert werden sie in einer Verpackung zu etwa 180 Stück. Als Dosierung wird auf der Verpackung wie folgt angegeben:

Fütterungsempfehlung

Kleine Hunde bis 9 Kilogramm – 5 Drops täglich

Mittlere Hunde bis 16 Kilogramm – 10 Drops täglich

Große Hunde bis 35 Kilogramm – 20 Drops täglich

Wenn man davon ausgeht, dass der Hund die Drops nicht dauerhaft einnehmen sollte, ist der Preis gerechtfertigt. Die Drops sind nicht für eine Langzeitanwendung geeignet und dafür auch nicht gedacht.

Fragliche Wirkung

Nun zum Praxistest selbst. Die Drops riechen sehr angenehm und haben auch eine ideale Größe um sie als Leckerlis zu verfüttern. Holly nimmt sie gerne an und offensichtlich schmecken sie hervorragend. Naturheilmittel benötigen stets eine Weile, bis eine Wirkung einsetzt. Wir werden es Holly rund um Silvester füttern, damit sie das Feuerwerk gut übersteht.

Man sieht nicht unbedingt unmittelbare Ergebnisse. Hundehalter könnte dies dazu verleiten, das Mittel regelmäßig und für längere Zeit einzugeben. Das aber sollte nicht passieren. Beruhigungsmittel beseitigen nur die Symptome, nicht die Ursachen. Zu jeder Gabe von Beruhigungsmitteln ist ein Arbeiten an den Ursachen der Angst unbedingt notwendig.


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