Mit dem Hund an den Badesee – Das muss man beachten

Mit dem Hund an den Badesee
Mit dem Hund an den Badesee | Foto: otsphoto / Depositphotos.com

Vor allem im Sommer genießen auch Hunde den einen oder anderen Sprung ins kühle Nass in vollen Zügen. Nun hat aber nicht jeder Hundebesitzer auch einen eigenen Garten, in dem er einen Hundepool aufstellen könnte.

Doch vor allem auch dann, wenn es die Besitzer an den Badesee zieht und der geliebte Vierbeiner nicht alleine zu Hause bleiben soll, dann sollten in jedem Fall einige Dinge beachtet werden, damit der Tag am Badesee auch zu einem absoluten Vergnügen wird und nicht durch irgendwelche Probleme getrübt wird.

Wer sich an die jeweiligen Regeln hält und ein paar Kleinigkeiten beachtet, der wird auch herrlich entspannte Tage am Badesee mit seinem Hund verleben können.

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Was unbedingt im Vorfeld geklärt werden sollte

Wer die heißen Tage des Sommers am Badesee verbringen und dabei auch seinem vierbeinigen Liebling eine angenehme Abkühlung ermöglichen möchte, der sollte sich im Vorfeld über einige Dinge im Klaren sein und sich hinreichend informieren.

  • Zunächst einmal muss die Frage geklärt werden, ob der Hund überhaupt mit an den ausgewählten Badesee darf. Auch nach wie vor gibt es zahlreiche Badeseen an denen Hunde generell verboten sind. Hier riskieren Hundebesitzer die dieses Verbot missachten, unter Umständen durchaus saftige Bußgelder.
  • Auch wenn der Hund am ausgewählten Badesee erlaubt ist, so heißt das noch lange nicht, dass er auch mit ins Wasser darf und dass er ohne Leine frei laufen darf. All dies gilt es im Vorfeld natürlich zu klären.
  • Am besten sind hier Badeseen geeignet, die einen eigenen Bereich für Hunde aufweisen können. Hier kann man als Hundehalter seinem vierbeinigen Liebling nicht nur den ultimativen Badespaß bieten, sondern kann ihm unter Umständen auch jede Menge Spaß mit Artgenossen bieten.

So kommen sowohl Hund als auch Halter voll und ganz auf ihre Kosten und können den Tag in vollen Zügen genießen.

Was am Badesee in keinem Fall fehlen darf

Je nachdem wie lange der Spaß am Badesee dauern soll, ist es unter Umständen durchaus ratsam, dem Hund Wasser mitzunehmen. Zwar kann er auch das Wasser aus dem See saufen, doch ist die Wasserqualität nicht zwingend die Beste. Wer also eine Reaktion seines Hundes auf das Wasser vermeiden will, der sollte vorbeugen und einen Napf sowie Wasser dabei haben.

Natürlich dürfen auch Halsband oder Geschirr und Leine nicht fehlen. Vor allem bei jüngeren Hunde ist es ratsam, auch passendes Spielzeug mitzunehmen, um den Hund auch außerhalb des Wasser angemessen beschäftigen zu können.

Futter ist nicht unbedingt mitzunehmen. Hier sollte im Interesse des Hundes sogar auf eine Fütterung am Badesee verzichtet werden. Vor allem bei größeren Rassen ist es besonders wichtig, dass sie nach dem Fressen eine entsprechende Ruhepause einhalten, auch um die Gefahr einer Magendrehung zu minimieren.

Mit dem Hund an den Badesee
Mit dem Hund an den Badesee | Foto: otsphoto / Bigstockphoto.com

Natürlich ist auch für den Hund ein Platz im Schatten gerade bei hohen Temperaturen besonders wichtig. Wer von vorn herein weiß, dass es entweder keinen Schatten am gewünschten Badesee gibt oder aber zur jeweiligen Uhrzeit schon alle Schattenplätze belegt sind, der sollte sowohl im eigenen Interesse als auch im Interesse des Hundes einen entsprechend großen Sonnenschirm mitnehmen.

Auch empfiehlt es sich, für den Hund eine Decke mitzunehmen. Steine und Sand sind natürlich heiß, das ist nicht nur für uns Menschen unangenehm, sondern natürlich auch für die Hunde. Auch sollte im Interesse des Hundes Desinfektionszeig und Verbandsmaterial mit von der Partie sein.

Nicht selten verletzen sich unserer vierbeinigen Begleiter ebenso wie wir, wenn sie auf eine Scherbe treten. Auch bei ihnen sollte die Wunde desinfiziert werden und gegebenenfalls ein Verband angelegt werden.

Worauf in jedem Fall zu achten ist

Wer mit seinem Hund einen entspannten wie auch lustigen Tag am Badesee verbringen möchte, der sollte in jedem Fall zunächst einmal darauf achten, dass er bei seiner Platzwahl genügend Abstand zu anderen Besuchern und Badegästen hält. Diese sollten sich von dem Hund nicht belästigt fühlen.

Oft finden sich nette kleine Buchten oder versteckt gelegene Plätze an einem Badesee, die sich perfekt für den ultimativen Wasserspaß mit dem Hund eignen. Vor allem jedoch sollte hier unbedingt auch für beide Seiten auf einen ausreichenden Zeckenschutz und Flohschutz geachtet werden.

Während sich bei Hunden Mittel wie Nexguard als Tablette oder Advantage als SpotOn anbieten, gibt es für die Besitzer Autan und Co, die für einen stichfreien wie auch Ungezieferfreien Tag am und im Wasser sorgen.

Natürlich braucht auch der Hund an solchen Tagen seine Ruhephasen. Hier sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zu sehr aufdreht sondern zwischendurch auch immer wieder mal vollkommen zur Ruhe kommt. Dies ist bei höheren Temperaturen vor allem auch im Hinblick auf den Kreislauf des Hundes besonders wichtig. Auch Hunde können einen Hitzschlag erleiden und einen Kreislaufzusammenbruch wenn sie überhitzt sind und plötzlich ins kalte Nass springen.

Hund mit Schwimmweste am Badesee
Hund mit Schwimmweste am Badesee | Foto: graphicphoto / Bigstockphoto.com

Das erste Mal am Badesee

Ist der Hund nun jedoch das erste Mal am Wasser und somit auch das erste Mal mit am Badesee, so sollte er auf jeden Fall mit Bedacht und sehr behutsam ans Wasser herangeführt werden. Auf keinen Fall darf der Hund ins Wasser gezwungen oder gezogen werden. Es gibt in der Tat auch Hunde, die mit Wasser nicht wirklich viel anfangen können. Dies muss man als Hundehalter dann auch schlichtweg akzeptieren.

Bedenken sollte in diesem Zusammenhang auch jeder, dass es auch bei Hunden das sogenannte trockene Ertrinken gibt. Obgleich es in erster Linie bei Welpen und Junghunden besonders gefährlich werden kann, sterben doch auch jedes Jahr erwachsene Hunde diesen qualvollen Tod.

Somit darf ein Hund in keinem Fall ins Wasser geworfen werden. Ganz gleich wie groß oder klein, wie alt oder jung. Auch ein Hund hat Gefühle und in einem gewissen Maße auch das Recht auf eine eigene Meinung und wenn er nicht ins Wasser möchte, dann muss der Halter diesen Umstand als gegeben hinnehmen und entweder mit viele Liebe und Geduld immer wieder üben oder aber den Hund am Ufer lassen. Oft kommen sie ohnehin von alleine, wenn der eigene Mensch dann auf einmal aus ihrer Sicht doch zu weit vom Ufer entfernt ist.

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Letzte Aktualisierung am 15.09.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

2 Kommentare

  1. Meine Hunde lieben das Toben im Wasser. Zum Glück habe ich einen Badesee in der Nähe meines zu Hauses, indem auch Hunde in abgegrenzten Bereichen toben dürfen. Es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie ausgelassen die Hunde sind. Ich muss aber auch sagen, es gibt teilweise unmögliche Hundebesitzer, die es zulassen, dass ihr Hund in den Bereich der Kinder geht oder dass der nasse Hund sich in der Nähe von anderen ausgiebig schüttelt. Da kam es schon öfter zu der einen oder anderen Streitsituation. Man muss als Hundehalter nicht auf sein Recht pochen, dann wird man auch von anderen Gästen gerne gesehen. Wenn ich mit meinen Hunden am Badesee bin, freuen sich die Kids, dass Sie mit meinem Schatz spielen und toben dürfen.

  2. Ich bin auch der Meinung, dass es für den Hund nichts Schöneres gibt, als bei warmem Wetter am Badesee zu toben und zu spielen. Natürlich immer vorausgesetzt der Hund mag das Wasser. Als Halter sollte man im eigenen Interesse einige Dinge beachten. Der Hund sollte auf keinen Fall zu anderen hinlaufen und sich dort ausgiebig schütteln oder aber mit sandigen Pfoten über die Handtücher von anderen Badegästen laufen. Des Weiteren sollte der Hund perfekt hören und nicht einfach loslaufen, wenn ihm was gefällt oder er sich in den Kopf gesetzt hat, dass er das Würstchen vom Nachbarn haben möchte. Wenn dies alles befolgt wird, dann kann es ein entspannter Tag am Badesee werden, von dem alle profitieren.

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