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Wasserlösliche Vitamine für Hunde

Wasserlösliche Vitamine für Hunde

Foto: pixabay.com

Die Gesundheit des eigenen vierbeinigen Freundes liegt den meisten Hundebesitzern sehr am Herzen. Neben der richtigen Pflege und viel Liebe gehört hier natürlich auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung dazu, um die Gesundheit des eigenen Hundes zu erhalten und sich lange Jahre an ihm erfreuen zu können. Nun hat ein Hund natürlich auch einen gewissen Vitaminbedarf. Dieser sollte immer im Auge gehalten werden, die Deckung dieses Bedarfs ist eine wichtige Basis für ein langes Hundeleben ohne Erkrankungen und ohne Mangelerscheinungen.  Im Hinblick auf die Bedarfsdeckung an Vitaminen muss sich jeder Hundebesitzer durchaus auch darüber im Klaren sein, dass die meisten guten Hundefuttersorten, wie beispielweise Wolfsblut, Royal Canin oder auch Hills Hundefutter bereits eine gute Grundlage an allen wichtigen Vitaminen enthalten.  Doch sollte hier je nach Hund und Alter durchaus noch ergänzt werden, um ein optimales Ergebnis im Sinne des Hundes erzielen zu können. Hierfür eignen sich wasserlösliche Vitamine besonders gut. Doch bevor wir hier näher auf die einzelnen Möglichkeiten eingehen, schauen wir uns zunächst doch einmal an, was wasserlösliche Vitamine überhaupt sind und welchen Besonderheiten sie unterliegen. Dieses Wissen ist wichtig für Hundebesitzer, um auch gezielt mit ihnen arbeiten zu können und dem Hund so eine optimale Grundlage bieten zu können.

Wasserlösliche Vitamine und ihre Besonderheiten

Generell versteht man unter dem Wort Vitamin ja nun eine Gruppe organischer Verbindungen, die nicht einheitlich zusammengefasst sind. Was jedoch alle Vitamine gemein haben ist die Tatsache, dass der Körper, sowohl der menschliche als auch der von Hunden nicht in der Lage ist, alle benötigten Vitamine selber zu produzieren.  Sie müssen also über die Nahrung zugeführt oder separat als Ergänzung aufgenommen werden. Neben den wasserlöslichen Vitaminen gibt es noch die sogenannten fettlöslichen Vitamine, die jedoch hier erst einmal kein Thema sein sollen. Die Besonderheit bei den sogenannten wasserlöslichen Vitaminen ist die, dass der Körper die überschüssigen Mengen, die er nicht verwerten kann nicht speichert, sie werden wieder ausgeschieden.  Daher sind sie auch für den Hundebesitzer sehr gut zur Bedarfsdeckung geeignet, er kann sie nicht überdosieren.  Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen im Grunde genommen alle B Vitamine, welche in vielerlei Hinsicht wertvolle Dienste leisten.

Bleibt nun noch die Frage, warum die wasserlöslichen Vitamine für den Hund so wichtig sind. Im Grunde genommen spielen die meisten der wasserlöslichen Vitamine eine entscheidende Rolle für den Stoffwechsel der Hunde. Nur wenn dieser gut funktioniert, können sich die Hunde entsprechend entwickeln und bleiben fit und gesund. Daneben sind die jedoch auch im Bezug auf den Fellwechsel nicht außer Acht zu lassen. Hier haben viele Hunde Probleme und diese sind nicht selten auf bestimmte Mangelerscheinungen zurückzuführen. Doch auch für die körpereigene Immunabwehr spielen wasserlösliche Vitamine eine wichtige Rolle.

Welche wasserlöslichen Vitamine gibt es?

Schauen wir uns nun einmal an, welche Vitamine im Einzelnen unter den Bereich der wasserlöslichen Vitamine fallen und welchen Zweck die einzelnen Vitamine erfüllen.

Vitamin B1 wird auch als Thiamin bezeichnet und ist für Hunde ein sehr wichtiges wasserlösliches Vitamin. Eine unzureichende Versorgung mit Thiamin kann zu einer Reihe von Symptomen führen. So beispielsweise auch zu einer Koprophagie, wie das Fressen von Kot genannt wird. Doch auch Appetitlosigkeit kann die Folge einer Unterversorgung sein, ebenso wie eine enorme Nervosität.  Beachtet werden sollte jedoch im Zusammenhang mit dem Vitamin B1 in jedem Fall, dass es unter Umständen auch zu einer sogenannten Thiaminese kommen kann. Diese tritt vor allem dann auf, wenn sehr viel Fisch gefüttert wird. Von einer Thiaminese wird immer dann gesprochen, wenn durch das im Fisch enthaltene Enzym Thiamin das Vitamin B1 zerstört wird. Vitamin B1 ist im Übrigen neben tierischen Produkten auch in Hefe enthalten.

Vitamin B2, auch als Riboflavin bezeichnet, ist auch unter dem Begriff des Wachstumsvitamins bekannt. Besonders wichtig ist Vitamin B2 für den Stoffwechsel und der jeweilige Bedarf des Hundes ist sehr stark davon abhängig, in welchem Wachstumsstadium sich der Hund gerade befindet. Hunde, die sich im Wachstum befinden, haben einen deutlich erhöhten Bedarf an Riboflavin im Vergleich zu ausgewachsenen Hunden. Liegt ein Mangel an Vitamin B2 vor, der jedoch äußerst selten vorkommt, dann kann sich dieser in verschiedenen Symptomen äußern. Natürlich kommt es zu einem nicht ausgewogenen und teilweise sogar gehemmten Wachstum. Daneben können Hunde auch unter Hautproblemen leiden, sie können durch Appetitlosigkeit auffallen oder durch eine geschwächte Muskulatur.

Auch das Vitamin B6 ist ein besonders wichtiges wasserlösliches Vitamin, das vor allem für den Stoffwechsel von Eiweißen und Aminosäuren des Hundes eine große Bedeutung hat. Bedingt durch eine sehr eiweißreiche Ernährung und einen entsprechenden Mangel an essentiellen Fettsäuren kann sich der Bedarf an Vitamin B6 deutlich erhöhen. Auf der anderen Seite kann natürlich auch durch eine erhöhte Verabreichung von Vitamin B6 die Aufnahme von Aminosäuren begünstigt werden.  Zu finden ist das Vitamin B6 natürlich in den meisten Lebensmitteln tierischen wie auch pflanzlichen Ursprungs.  Ein Mangel an Vitamin B6 ist somit grundlegend recht unwahrscheinlich. Kommt es dennoch zu einer Unterversorgung, führt diese zu einem gehemmten Wachstum, zu Fressunlust und auch zu Anämien.

Das als Cobalamin bezeichnete Vitamin B12 ist ebenfalls ein besonders wichtiges Vitamin, das in allen Zellen enthalten ist und ist unentbehrlich für die Zellteilung sowie für die verschiedenen Funktionen des Nervensystems und die Blutbildung. Eines der Symptome für eine Unterversorgung beziehungsweise einen Mangel an Vitamin B12 ist in diesem Fall also Blutarmut. Eine reguläre Bedarfsdeckung erfolgt in erster Linie durch Fleisch und Innereien sodass ein Mangel in erster Linie dann auftreten würde, wenn eine fleischlose Ernährung vorgenommen wird, was bei einem Hund ja nun nicht der Fall ist.

Auch das Vitamin B5 ist ein sehr wichtiges Vitamin für die gesunden Funktionen des Stoffwechsels.  Diese auch als Panthotensäure bezeichnete Vitamin ist vor allem auch für den Aufbau wie den Abbau von Fetten und Aminosäuren sowie von Kohlenhydraten verantwortlich. Doch auch die sogenannte Cholesterinsynthese  wird vom Vitamin B5 gesteuert.  Obgleich es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein Hund hier an einer Unterversorgung leidet, kann eine solche dennoch zu besonders eigenen Symptomen führen. Haarausfall, gehemmtes Wachstum und Fressunlust sind nur einige von diesen Symptomen. Daneben ist auch ein Erbrechen eines der Symptome einer Unterversorgung.

Auch das als Nikotinsäure bezeichnete Vitamin B3 ist ein wichtiger Bestandteil für ein gesundes Hundeleben. Zu finden ist es sowohl in Fleisch wie in Schlachtabfällen doch auch in Getreidekörnern und in Hefe. Wie hoch der Bedarf des einzelnen Hundes wirklich ist, hängt nicht zuletzt auch von der jeweiligen Wachstumsphase des Hundes ab. Besonders wichtig ist die Nikotinsäure für Stoffwechsel der Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Eine Mangelerscheinung kann sich durch eine dunkel verfärbte Zunge oder auch ein Verlust des Appetits äußern.

Wasserlösliche Vitamine richtig verabreichen

Wenn ein Hundehalter für ein ausgewogenes Verhältnis der einzelnen Vitamine in der Ernährung sorgen möchte, dann gibt es einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal muss das als Basis verabreichte Futter analysiert werden. Daneben sollte auch das Gespräch mit einem Tierarzt gesucht werden damit dieser eine umfassende Bedarfsanalyse durchführen kann. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Vitamine auch wirklich bedarfsgerecht eingesetzt werden. Obgleich die überschüssigen wasserlöslichen Vitamine nicht überdosiert werden können, so ist ein Ausscheiden der zu hoch dosierten Mengen nur gegeben, wenn keine Beeinträchtigung der Nieren vorliegt und diese wirklich einwandfrei arbeiten.  Ist der Bedarf erst einmal ermittelt, so sollten die benötigten Vitamine mit dem täglichen Futter verabreicht werden.

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Kommentare

Petra 22. Mai 2017 um 12:05

Ich will ja nicht abstreiten, dass der Hund auch zusätzliche Vitamine zu sich nehmen soll. Ich bin hier nur der Meinung, dass dies alleine der Tierarzt aufgrund von Untersuchungen und/oder er den Hund kennt, entscheiden sollte. Ich würde mir nie verzeihen, wenn ich dem Hund etwas verabreiche, das er nicht benötigt oder das ihm sogar schadet. Aus diesem Grund lasse ich in regelmäßigen Abständen einen Rund-um-Check beim Tierarzt machen. Hier werden auch Test zum Thema Vitamine gemacht und ich kann nur sagen, dass ich bisher noch nichts zufüttern musste. Die Ernährung mit Trocken- und Nassfutter hat bei uns immer ausgereicht. Meine Fellnase ist jetzt 7 Jahre alt.

Antworten

Ernst 21. Juni 2017 um 11:56

Ich finde den ganzen Hype mit Vitaminen Quatsch. Wer beim Kauf auf gutes Futter achtet, der muss sich um eine Zugabe von Vitaminen keine Gedanken machen. Die Futtersorten sind speziell auf die Bedürfnisse der Hunde abgestimmt und dies bedeutet für mich, dass auch alles drin ist, was ein gesunder Hund für ein gesundes und aktives Leben benötigt. Es ist natürlich auch klar, dass man nicht das billigste Futter kaufen sollte, das man findet, denn da sind oftmals nur Ballaststoffe und künstliche Dinge zugesetzt. Man sollte sich schon schlaumachen, bevor man zu einem Hundefutter greift.

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