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Windhundmantel

„Ein Jacke im Winter für meinen Hund?“ Manchen Hundebesitzern treibt diese Frage das pure Entsetzen in das Gesicht. Genau wie das Scheren im Sommer ist die „Jackenfrage“ ein umstrittenes Thema.

Nun ist es so, dass Hunde früher Haus und Hof bewacht haben und sich den Außentemperaturen entsprechend angepasst haben.

Heute leben die meisten Hunde mit ihren Besitzern in deren vier Wänden, die im Winter natürlich schön kuschelig beheizt werden.

Kurzhaarige Rassen, zu denen die meisten Windhunde gehören regeln ihre Körpertemperatur in den kälteren Monaten zwar „hoch“, trotzdem ist ein Windhundmantel keine unnütze Anschaffung. Den mit ihm halten Sie unter anderem die Muskulatur Ihres Hundes schön warm und schützen ihn vor Feuchtigkeit, egal ob von unten oder von oben. Zudem weiß ja auch jeder Hundebesitzer wie lecker so ein nasser Hund riecht (egal ob Windhund oder nicht). Diesen üblen Gerüchen kann man mit so einem Mantel wunderbar vorbeugen.

Aktuelle Windhundmantel Bestseller

Bestseller Nr. 1
Cosipet Greyhound Extreme Hundejacke 61 cm braun
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  • Warm, wasser- und winddicht
  • Reflektorstreifen bietet 3 Meter Sichtbarkeit für zusätzliche Sicherheit
  • Spezielle Form für Windhunde / Whippets
  • Hergestellt in Großbritannien
  • Waschbar
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Mantel / Anzug / Pullover für Windhunde, wasserdichtes Mikrofasergewebe gefüttert mit goldfarbenem Acrylwebpelz, Rot
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  • zugeschnitten auf fit Sighthounds
  • Doppelte Dicke Thermo-Fleece
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Wasserdichter Thermo Allwetter Wärme-Hundemantel / Hunde-Jacke Mit Fleece-Fütterung, Kragen und Loch Für die Leine Für Mittelgroße Hunde (Whippet) Mit Einer Rückenlänge Bis Zu 50 Cm Von Amathings
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  • PASST für Hunde mit einer Rückenlänge bis zu 50 cm und für einen Bauchumfang 52 cm bis 68 cm. Der Bauchgurt ist ein nach vorne verlagert dass die Rüden nicht darauf urinieren
  • MATERIAL: Innen komplett mit Polarfleece ausgearbeitet, Außen eine wasserabweisende, winddichte und atmungsaktive Hülle aus strapazierfähigem Oxford Nylon.
  • FORM: Im Nackenbereich ist eine Aussparung für die Leine, so ist der Nacken des Hundes nicht mehr Wind und Wetter ausgesetzt und das hantieren mit der Leine / dem Karabinerhaken ist einfach.
  • PERFEKT gerade auch für ältere Hunde oder "Frostbeulen". Für extrem kalte Winter kann man auch noch ein Fleecemantel darunter ziehen.
  • LIEFERUMFANG: Fleece Hundemantel aus 100% Polyester Polarfleece (fusselfrei) und Oxford Nylon , WASCHBAR: Bei 30-40 Grad, bitte nicht in den Trockner stecken, Für Hunde mit bis zu 50 cm Rückenlänge, Hersteller: amathings
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  • Passt in der Regel Hunden wie z. B. Deutschen Schäferhunden oder Labradoren
  • Wachsmantel
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Was ist eigentlich ein Windhund?

WindhundmantelÄußerlich sind Windhunde schön, schlank und wirken äußerst grazil. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen! Ursprünglich wurden diese Hunde nämlich nicht für die berühmten Rennen sondern für die Jagd gezüchtet. Windhunde jagen „auf Sicht.“ Das heißt leider im Umkehrschluss, dass ein Freilauf in der Natur fast unmöglich ist.

Rein anatomisch fallen bei einem Windhund natürlich als erstes die langen Beine und der schlanke Körperbau auf. Sie haben einen sehr tiefen Brustkorb, einen langen Hals und einen langen schlanken Kopf.

Auch wenn ein Windhund auf den ersten Blick vielleicht halb verhungert erscheint, kann man besorgte Mitmenschen beruhigen: Die sind halt so dünn.

Sie zählen im Übrigen neben den Geparden zu den schnellsten Tieren der Erde (wobei man auch immer wieder liest, dass der Windhund von seinem Wesen her näher zur Katze steht als zum Hund).

Welche Windhundrassen gibt es?

Man unterscheidet bei den Windhunden zwischen drei Gruppen:

  • Okzidentale Windhunde (haben sogenannte Rosenohren und sind Sprinter)
  • Orientale Windhunde (diese haben Schlappohren und sind ausdauernder)
  • Mediterrane Windhunde (gut erkennbar an den Stehohren)

Der wahrscheinlich bekannteste Vertreter der Okzidentalen Hunde ist der Greyhound. Bei den Orientalen ist es der Afghane und bei den Mediterranen Windhunden ist es der Galgo.

Warum einen Mantel für meinen Windhund?

Gerade in der kälteren Jahreszeit kann es durchaus sinnvoll sein, einem Hund dieser Rasse einen warmen Mantel anzuziehen. Es gibt nämlich durchaus Windhunde, die sich weigern, bei Kälte und Regen auch nur eine Pfote vor die Tür zu setzen (die charakterliche Nähe zur Katze wurde ja schon erwähnt).

Windhunde haben von Natur aus keine Unterwolle in ihrem Fell und sind am Bauch eher nackig. Dadurch frieren sie schneller als andere Hunderassen, die eben diese Unterwolle besitzen. In der Regel regulieren Kurzhaarrassen zwar ihre Körpertemperatur in den kälteren Monaten zum Beispiel durch rennen und spielen (natürlich tun sie das auch bei gutem Wetter). Jetzt ist es aber so, dass die meisten Windhunderassen einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb haben und kein Freilauf beim „normalen“ Gassigang möglich ist. Also kann so ein warmer Mantel verhindern, dass Ihr Vierbeiner anfängt zu frieren. Besteht allerdings die Möglichkeit, dass er frei rennen und spielen kann (auch mit anderen Hunden), können Sie ihm den Mantel wieder abnehmen. Später im Auto oder auf dem Rückweg von der Spielstunde verhindert so ein Jäckchen, dass die Muskeln zu schnell auskühlen.

Bei Regen leistet so ein Windhundmantel wertvolle Dienste. Vorteil Nummer eins: Der Hund wird nicht nass. Vorteil Nummer zwei: Ein trockener Hund riecht nicht nach „nassem Hund“. Zudem muss man, zuhause angekommen, nicht den mehr oder weniger willigen Kandidaten trockenrubbeln. Manche Hunde mögen das nämlich überhaupt nicht.

Ab wann sollte mein Windhund einen Mantel tragen?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten, da jeder Hund unterschiedlich ist. Mancher Windhund lässt sich schon bei vereinzelten Regentropfen nicht davon überzeugen sein Plätzchen zu verlassen, während bei anderen schon ein gepflegter Landregen niederschlagen muss. Allerdings ist ab circa 5 Grad Außentemperatur ein Mantel für Ihren Windhund anzuraten.

Welche Modelle gibt es und welche Hersteller bieten spezielle Windhundmäntel an

Ein Windhundmantel sollte als allerstes funktional sein. Denn was bringt mir das hübscheste Design und der tollste Stoff, wenn der Hund sich nicht gescheit bewegen kann oder darin friert.

Die meisten der Hersteller berechnen ihre Mäntelgrößen nach der Rückenlänge des Hundes beziehungsweise des Windhundes. Wenn Sie die richtige Größe ermitteln wollen, messen Sie ab Mitte der Schulterblätter bis zur Rute. Auch den Halsumfang sollten Sie messen. Da Windhunde extrem dünn sind und einen ziemlich tiefen Brustkorb haben sollten Sie darauf achten, dass auch hier die Größe verstellbar ist. Manche Hersteller haben auch spezielle Mäntel für diese Rasse im Angebot, zum Beispiel 2-Tech, Animate oder Ancol Muddy Paws.

Grob können Sie zwischen Regenmänteln und Wintermänteln für Ihren Windhund unterscheiden.

Die Regenmäntel sind nicht ganz so dick gefüttert und das Außengewebe ist wasser- beziehungsweise winddicht.

Auch die Wintermäntel sind wasser- und winddicht. Sie sind aber wesentlich dicker gefüttert, damit Ihr Windhund es auch schön warm hat. Manche Mäntel haben einen sogenannten Schalkragen, der den empfindlichen Hals- beziehungsweise Ohrenbereich schön warm hält. Dank sogenannten Stoppern bleibt der Kragen auch da wo er hin gehört. Die Fütterung besteht meist aus Fleece oder Baumwollstoff.

Verschlossen wird der Windhundmantel um den Bauch herum mit einem Klettverschluss.

Trägt ihr Windhund ein Brustgeschirr sollten sie darauf achten, dass dieses auch über dem Hundemantel getragen werden kann.

Mäntel für Windhunde sollten neben den wind- und wasserabweisenden Eigenschaften zudem schmutzabweisend sein. Die meisten Windhundmäntel sind außerdem waschbar.

Ein weiteres Detail auf das Sie achten sollten: Der Hundemantel sollte leicht anzulegen und abnehmbar sein.

An vielen Mäntel sind zudem Reflektorstreifen angebracht, damit Sie und ihr Vierbeiner auch in der dunklen Jahreszeit nicht übersehen werden.

Worauf Sie beim Kauf noch achten sollten

Der Windhundmantel sollte die empfindliche Rücken- beziehungsweise Nierenpartie bedecken. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Mantel nicht zu lang beziehungsweise die Bauchlasche nicht zu breit ist, nicht dass beim Pieseln versehentlich was daneben geht. Apropos Bauchlasche: Diese sollte einen großen Teil des unbehaarten Bauches bedecken. Zudem sollte Ihr Windhund sich in seinem Mantel richtig wohlfühlen und nicht versuchen sich daraus zu befreien. Gerade bei Hunden die früher auf der Straße gelebt haben oder rein jagdlich genutzt wurden, kann es durchaus sein, dass es eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht. Seien Sie geduldig und halten Sie das eine oder andere Leckerchen bereit, dann findet Ihr Vierbeiner den Mantel bestimmt bald genauso toll wie Sie ihn finden.

Der Mantel sollte Ihrem Windhund zudem genug Bewegungsfreiheit bieten. Hat er Beinschlaufen sollten sie nicht soweit herunterhängen, dass Gefahr besteht, dass Ihr Vierbeiner drauftritt oder sich darin verheddert. Da auch die Innenseiten der Oberschenkel bei den meisten Windhunderassen nicht von Fell bedeckt sind, achten Sie darauf, dass Ihr Hund sich nicht wundreibt. Ein eventueller Schalkragen sollte zwar Hals und Ohren schützen, darf aber nicht über die Augen rutschen.

Das Material aus dem der Mantel besteht sollte nicht knistern und sich nicht statisch aufladen.

Hat er eine Aussparung am Rücken für das Halsband beziehungsweise für die Anleinmöglichkeit, achten Sie darauf, dass hier kein Wasser eindringen kann.

Für alte und kranke Hunde, egal ob Windhund oder nicht ist ein Mantel im Winter ein „Must-Have“. Die zusätzliche Wärme sorgt zum Beispiel dafür, dass Hunde die unter Arthrose oder Spondylose leiden im Winter auch wieder gerne rausgehen. Durch den Mantel bleibt die Muskulatur warm und geschmeidig.

Es gibt also durchaus gute Argumente für die Anschaffung eines Windhundmantels.

Hier finden Sie noch mehr Tipps zum Windhund

Letzte Aktualisierung am 17.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API