Futtertonne

Hundefuttertonne
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Das Thema Ernährung des Hundes ist ein weites Feld und sorgt immer wieder für Diskussionen und Unsicherheit. Das beginnt schon mit der Entscheidung, welche Art des Futters für das Tier gewählt wird. Zur Wahl stehen Dosen- oder Nassfutter sowie Trockenfutter.

So mancher Hundebesitzer bevorzugt auch die immer beliebter werdende Variante der BARF- oder Rohfütterung. Trockenfutter hat eine lange Geschichte und wird gerne verwendet, weil es praktisch ist und dabei aber alles enthält, was Hund für eine gesunde Entwicklung benötigt.

Damit das Trockenfutter auch optimal gelagert werden kann, gibt es im Handel spezielle Futtertonnen. Eine Futtertonne kann je nach Einsatzzweck verschiedene Größen und Formen aufweisen. Sofern man einen kleinen Bauernhof oder mehrere Hunde besitzt, kann die Futtertonne schonmal die Größe einer Mülltonne einnehmen.

Durch den dichten und wetterfesten Verschluss bietet diese Variante den Vorteil, dass sie auch in der Vorratskammer oder der Garage aufbewahrt werden kann. Sofern Sie die Futtertonne häufig von A nach B transportieren möchten, sollte diese über zusätzliche Räder verfügen.

Wer lediglich einen Hund besitzt, kann hingegen zu einer Futtertonne in der Form einer Schüttbox oder Keksdose greifen. Hierdurch lässt sich das Futter einfach dosieren und der Hund hat keinen Zugang zu dem Trockenfutter.

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Die Vorteile einer Futtertonne

Eine Futtertonne bietet Ihnen verschiedenste Vorteile bei der Aufbewahrung des Hundefutters.

Vorteile
  • So bietet der Markt Futtertonnen in verschiedenen Größen, sodass Sie hier frei bestimmen können, für welche Mengen an Futter Sie diese verwenden wollen.
  • Futtertonnen lassen sich nicht nur für Hunde- sondern auch für anderes Tierfutter verwenden und halten dieses lange Zeit frisch. So kann das Futter direkt in die Futtertonne gekippt werden, während die Verpackung direkt im Müll landen kann.
  • Futtertonnen erweisen sich in der Regel als sehr langlebig und können daher langfristig genutzt werden.
  • Viele Futtertonnen sind dank ihrer Kunststoff-Fertigung besonders pflegeleicht.
  • Zudem weisen Kunststoff-Futtertonnen ein angenehm leichtes Gewicht auf.
  • Dank eines Deckels fangen Futtertonnen den Geruch des Trockenfutters ab, was sich insbesondere bei der Aufbewahrung innerhalb der Küche sehr auszahlt.

Die Nachteile einer Futtertonne

Wenn auch eine Futtertonne für Hunde zahlreiche Vorzüge bietet, lassen sie sich jedoch nicht für jeden Zweck einsetzen.


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Nachteile
  • Während Futtertonnen für die Aufbewahrung von Trockenfutter ideal sind, so bieten sie jedoch für Nassfutter keinen ausreichenden Schutz.
  • Große Futtertonnen können schnell sperrig ausfallen und lassen sich daher nicht immer platzsparend unterbringen.

Die Tonne muss gut gereinigt sein

Futtertonnen sind aus vielen verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Größen erhältlich. Zumeist bestehen die Tonnen aus Kunststoff. Er ist als Material besonders leicht und vor allem ganz einfach zu reinigen. Auch Alutonnen sind beliebt. Dieses Material ist ebenfalls nicht schwer. Es ist rostfrei und daher kann die Tonne auch gut gesäubert werden.

Bei der Anschaffung sollte darauf geachtet werden, dass das Material für Lebensmittel geeignet ist. Bei Tonnen, die nicht lebensmittelecht sind, können giftige Dämpfe austreten. Das ist zwar nicht im Moment gefährlich, kann aber auf längere Sicht die Gesundheit des Tieres gefährden.

Wichtig bei einer guten Futtertonne ist auch ein passender Deckel. Dieser sollte idealerweise auch einfach zu verschließen sein. Das schützt in erster Linie vor Ungezieferbefall und zum anderen natürlich vor Selbstbedienung.

Trockenfutter richtig lagern

Wenn das Futter auf der Terrasse, dem Balkon oder in einem Gartenhaus untergebracht werden soll, muss die Tonne auch vor Feuchtigkeit schützen.

Wird Trockenfutter feucht, darf es nicht mehr verwendet werden. Es schimmelt dann sehr schnell. Dieser Schimmel ist nicht immer sofort zu sehen und kann daher leicht einmal im Futternapf landen, was für den Hund auf Dauer gefährlich werden kann.

Viele Futtermittelhersteller bieten heute Futtertonnen an. Manchmal werden diese zu Werbezwecken gratis angeboten, wenn eine gewisse Menge Trockenfutter gekauft wird. Auch der Heimtiermarkt produziert Futtertonnen oder Futterkübel, mit dem Aufdruck des eigenen Firmenlogos um diese zu Werbezwecken zu verschenken.

Hier ist auch oft ein Messbecher enthalten, der dabei hilft, das Futter optimal zu dosieren. Die Dosierung beim Trockenfutter ist sehr wichtig, weil es konzentrierte Nährstoffe enthält.

Trockenfutter hat eine lange Geschichte

Wer seinen Hund mit Trockenfutter ernähren möchte, der sollte in jedem Fall darauf achten, dass es sich um Alleinfutter oder sogenannte Vollkost handelt.

Nur dieses Futter enthält alle wichtigen Nährstoffe wie

  • Proteine,
  • Fette,
  • Kohlenhydrate,
  • Mineralstoffe und
  • Vitamine.

Das Futter muss dem täglichen Bedarf des Hundes entsprechen und soll sowohl pflanzliche als auch tierische Zutaten enthalten. Trockenfutter hat eine lange Geschichte. Es ist keineswegs eine Erfindung der letzten Jahre. In früher Zeit erhielten Haushunde die Reste vom Tisch. Später griff man gerne auf Dosenfutter zurück.

Im Laufe des Zweiten Weltkrieges begann man nun in den USA mit der Produktion von Trockenfutter für Hunde. Einer der Gründe für die Entwicklung dieser Art des Futters war der Mangel an Dosenblech. Es wurde daher nach einer anderen Möglichkeit gesucht um Futter herzustellen, das auch haltbar war. Fleisch war ebenso rar und so wurde das Trockenfutter damals auf der Basis von Getreide hergestellt.

Viele Trockenfuttersorten enthalten auch heute noch relativ viel Getreide. Die Hundebesitzer hatten am neu entwickelten Futter so ihre Freude. In Futtertonnen oder großen Säcken ließ sich dieses Futter optimal aufbewahren. Die Handhabung war praktisch und sauber.

Futtertonne-Hund
Foto: virtua73 / Bigstockphoto.com

Die Auswahl ist groß

In Europa brachte ein bayerisches Familienunternehmen im Jahr 1968 eine erste „hochverdauliche Nahrung aus Maisflocken & Trockenfleisch“ auf den Markt. Die Marke Happy Dog war geboren. Frolic, wohl eines der ältesten und bekanntesten Trockenfutter kam im Jahr 1967 auf den Markt. Heute gibt es eine derartige Vielfalt an unterschiedlichen Sorten, dass die Auswahl sehr schwer fällt.

Auch was den Preis betrifft, wird der Konsument vor die Qual der Wahl gestellt. Günstige Alleinfuttermittel enthalten zwar vielleicht alle Nährstoffe, die das Tier benötigt, reichen aber in puncto Qualität oft nicht an höherpreisige Produkte heran. Sie enthalten häufig günstiges Getreide und dafür weniger Fleisch.

Zusatzstoffe, wie Konservierungs-, Farb- oder Aromastoffe sind in niedrigpreisigen Produkten deutlich häufiger zu finden als in den höherpreisigen.

Das Extrusionsverfahren

Bei herkömmlichem Trockenfutter unterscheidet man auch bei der Herstellung. Beim Extrusionsverfahren wird das Futter durch Backen hergestellt. Die Zutaten werden gemischt und unter hohem Druck und Zugabe von Wasserdampf gepresst. Die enthaltenen Kohlenhydrate werden durch die Hitze aufgeschlossen und leichter verdaulich.

Um beim Hund für eine bessere Akzeptanz zu sorgen, werden die fertigen Kroketten mit Nährstofflösungen und Fetten besprüht. Danach wird das Futter getrocknet und gekühlt. Einer der ersten Hersteller, der diese Art der Produktion anwandte, ist die Firma Purina.

Damit diese Art von Trockenfutter lange haltbar bleibt, sollte eine Futtertonne gewählt werden, die dafür sorgt, dass keine Feuchtigkeit zum Futter dringt. Das Futter geht bei Zugabe von Wasser deutlich auf und kann dann nicht mehr verfüttert werden.

Das Pelletierverfahren

Eine weitere Herstellmethode ist das Pelletierverfahren. Es hat sich in den letzten Jahren entwickelt und erfreut sich zwischenzeitlich großer Beliebtheit. Die Rohstoffe wie Fleisch, Gemüse und Kräuter werden gemahlen und mit kaltem Wasser besprüht. Dadurch verklebt die Futtermasse und wird in der Folge zu Pellets geformt.

Vorteile
  • Der Vorteil dieser Herstellmethode ist, dass die Rohstoffe höchstens auf 70 Grad erhitzt und dadurch nicht denaturiert werden. Alle Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten. Ein Besprühen mit Nährstofflösung und Fetten ist nicht notwendig und es kann auf synthetische Konservierungsstoffe verzichtet werden.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass gepresstes Futter im Verdauungstrakt keine Flüssigkeit aufsaugt und damit den Magen nicht belastet.

Trockenfutter aus der Tonne

Wenn der Hund mit Trockenfutter aus der Futtertonne versorgt wird, muss auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden. Der Hund muss immer genug frisches Wasser zur Verfügung haben. Trinkt der Hund nicht genug, kann das Trockenfutter auch mit lauwarmem Wasser aufgeweicht werden. Dies darf natürlich immer nur ganz kurz vor der Fütterung passieren.

Zu heißes Wasser schadet den Vitaminen und Fettsäuren. Zu kaltes Wasser könnte Bauchschmerzen beim Hund hervorrufen. Achten Sie stets auf ausreichende Hygiene. Die Futterschüsseln sollten nach jeder Anwendung gereinigt werden. Die Futtertonne muss ebenso regelmäßig gründlich gesäubert werden, etwa wenn neues Futter eingefüllt wird.

Bei Insektenbefall oder wenn das Futter feucht geworden ist, muss dieses entsorgt werden. Die Futtertonne muss dann besonders gründlich gereinigt werden. Danach sollte sie gut getrocknet werden und auslüften, bevor das neue Futter eingefüllt wird.
Hundefuttertonne
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Was muss ich bei der Nutzung einer Futtertonne für Hunde beachten?

  • Mit einer Futtertonne für Hunde kann Futter lange Zeit frisch gelagert werden.
  • Achten Sie bei dem Befüllen der Futtertonne immer darauf, dass auch der letzte Krümel aus der Futterpackung ausgekippt wird. Selbiges gilt auch für den Inhalt der Futtertonne selbst.
  • Verbrauchen Sie zuerst das in der Futtertonne enthaltene Trockenfutter, bevor Sie neues nachfüllen.
  • Ist der Inhalt der Futtertonne aufgebraucht, sollte diese zudem mit warmem Wasser und etwas Spülmittel gereinigt werden. Anschließend wird die Futtertonne ausgiebig getrocknet. Nun kann wieder neues Trockenfutter eingefüllt werden.
  • Kontrollieren Sie insbesondere bei großen Mengen immer wieder, dass das Trockenfutter nach wie vor frisch ist.
  • Eine hygienische Aufbewahrung ist unerlässlich, um die Gesundheit Ihres besten Freundes nicht zu beeinträchtigen.

Hersteller

Rotho

Rotho bietet Ihnen vielfältige Utensilien für Heim und Tier und hat gleich mehrere Futtertonnen im Angebot. Dank Verschlussklappe wird das Trockenfutter frisch gehalten und kann ganz einfach in den Hundenapf geschüttet werden. Bis zu 20 Kilogramm Futter finden in den Rotho Futtertonnen Platz, sodass sich auch größere Vorräte lange sicher lagern lassen. Dank verspielter Designs fügen sich die Rothi Futtertonnen in jedes Küchenambiente ein.

Curver

Auch Curver präsentiert Ihnen eine ganze Reihe an nützlichen Haushaltsgegenständen und hat sich der Fertigung besonders mobiler Futtertonnen verschrieben. Die Curver Futtertonnen bieten für bis zu 20 Kilogramm an Futter Platz und lassen sich dank zwei robuster Rollen bequem von A nach B transportieren. Dies erweist sich vor allem dann als sehr nützlich, wenn Sie einmal größere Mengen an Trockenfutter aufbewahren möchten.

Kerbl

Kerbl hat sich ebenfalls auf die Produktion an Haushaltsbedarf spezialisiert und stellt Ihnen ebenso einfache, wie auch funktionelle Futtertonnen zur Verfügung. Mit einem Fassungsvermögen von mitunter 46 Litern werden die Kerbl Futtertonnen auch Haushalten mit mehreren Tieren gerecht. Über die Griffmulden lassen sich die Kerbl Futtertonnen bequem anheben und transportieren. Dank des klassischen Designs der Kerbl Futtertonnen lassen diese sich dezent in jedem Raum unterbringen.

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Fazit

  • Eine Futtertonne ist für die Aufbewahrung größerer Mengen an Trockenfutter geeignet und hält dieses frisch und kühl.
  • Es gibt Futtertonnen in verschiedenen Formen, Farben und Designs. So findet man für jeden Einsatzzweck das passende Modell. Manche Futtertonnen sind zudem mit Rädern ausgestattet, die einen einfachen Transport erlauben.
  • Die meisten Futtertonnen sind aus Kunststoff gefertigt. Es gibt jedoch auch Varianten aus Holz oder Metall.

Eine Futtertonne für Hunde ist ideal, um größere Mengen an Trockenfutter aufzubewahren und dieses vor Luft und Feuchtigkeit zu schützen. Dabei ist es ganz Ihnen überlassen, ob Sie sich für eine größere Tonne oder eine kompakte Schüttbox entscheiden.

Damit das Futter Ihres bestens Freundes langfristig hygienisch aufbewahrt wird, ist die richtige Pflege der Futtertonne jedoch unerlässlich. Und sollten Sie ein ganzes Rudel versorgen wollen, dann nehmen Ihnen Futtertonnen mit Rollen eine Menge Kraftaufwand ab.

Letzte Aktualisierung am 19.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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