Sonnencreme für den Hund

Sonnencreme für den Hund
Sonnencreme für den Hund | Foto: Dirima / Depositphotos.com

Hundebesitzer freuen sich immer ganz besonders auf den Frühling. Endlich macht das Spazierengehen wieder mehr Spaß. Endlich wärmen die Sonnenstrahlen Hund und Herrchen nicht nur während des Gehens, sondern auch bei kleinen Pausen. So viel Fell ein Hund auch haben mag, so gibt es doch immer wieder Stellen am Körper des Tieres, die nicht so stark behaart sind und daher einen Sonnenschutz benötigen. Wir wissen, wie unangenehm ein Sonnenbrand für uns sein kann. Ebenso wird es auch für die Tiere keine angenehme Erfahrung sein. Doch kann man mit Sonnencreme für den Hund vorsorgen, sodass es gar nicht erst zu einem Sonnenbrand kommt.

Sonnenschutz für den Hund: Notwendig oder übertrieben?

Diese Frage stellen sich nun vielleicht einige Leser, weil sie sich noch niemals Gedanken darüber gemacht haben, ob Sonnenschutz für ein Tier überhaupt zur Frage steht. Doch sollte man sich überlegen, was wir Menschen tun, um uns selber gegen die Einwirkungen der Sonnen zu schützen:

Wir tragen einen Sonnenhut, schützen die Augen mit einer Sonnenbrille und benutzen für die Haut Sonnencreme bzw. Sunblocker, damit intensive Sonneneinstrahlung unsere Haut nicht schädigt.

Nun mag man sagen, dass Hunde durch ihr Fell ja einen optimalen Sonnenschutz besitzen. Dies ist grundsätzlich korrekt. ABER was ist mit den hellhäutigen Hunden. Sicherlich weisen sie an vielen Stellen des Körpers einen optimalen Sonnenschutz durch das Fell auf. Aber gerade am Kopf, manchmal auch an den Beinen ist der Fellwuchs nicht so stark ausgeprägt wie am Rumpf. Daher kann die Sonneneinstrahlung dort zu Schäden der Haut führen. Nur denken wir Menschen oftmals nicht daran, diese Körperstellen zu schützen.

Ein weiterer Grund, warum Sonneneinstrahlung die Haut des Hundes negativ beeinflussen kann, ist das Scheren des Hundes. Sicherlich ist es fantastisch, wenn der Hund sehr gepflegt aussieht und die „überflüssige“ Haarpracht in regelmäßigen Abständen vom fachlich versierten Hundefriseur gestutzt wird. Mit dem Scheren jedoch schwindet die schützende Fellschicht und die Sonne kann ungehindert bis zur Haut durchdringen. Auf diese Weise kann es sogar passieren, dass ein Sonnenbrand unentdeckt bleibt. Wir können uns nur annähernd vorstellen, wie unwohl sich der Hund mit dem nicht erkannten Sonnenbrand fühlen muss.

Wie zeigt sich ein Sonnenbrand beim Hund?

Zunächst einmal ist es für den Hundebesitzer unumgänglich zu wissen, ob sein Hund ebenfalls betroffen ist bzw. an welchen Stellen auch der „normal behaarte“ Hund einen Sonnenbrand bekommen kann.

Am häufigsten betroffene Hunde

  • Tiere mit kurzem Fell, insbesondere mit lichtem Fellwuchs
  • Tiere mit hellem Fell
  • Nackt-Hunde

Dies kann folgende Rassen betreffen:

  • Weiße Bulldoggen
  • Dogo Argentino
  • Boxer
  • Whippet
  • Dalmatiner
  • Beagle
  • West Highland Terrier
  • und andere

Am häufigsten betroffene Stellen aller Hunde

  • Die Regionen des Mauls und der Nase
  • Die Innenseiten sowie die Spitzen der Ohren
  • Die Schädeldecke
  • Die Bauchseite, die bei den meisten Hunden nur spärlich behaart ist (fällt dann ins Gewicht, wenn sich der Hund im Freien auf den Rücken zum Schlafen dreht)

Zudem sollte bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten auf eine eingeschränkte Zeit im Sonnenlicht geachtet werden. Verschiedene Medikamente fördern die Sonnenempfindlichkeit der Haut. Sollte der Hund im Sommer Medikamente verordnet bekommen, sollte der Tierarzt befragt werden, ob diese eine entsprechende Auswirkung haben oder nicht. Denn es liegt natürlich in der Verantwortlichkeit des Tierbesitzers, den Hund aus dem sonnigen Bereich herauszuhalten.

Egal, ob der Hund zu der Risikogruppe gehört oder nicht, sollte stets dafür gesorgt werden, dass er die Möglichkeit hat, sich in einen schattigen Bereich zurückzuziehen. Sollte er trotz allem einen warmen Sonnenplatz vorziehen, muss er eventuell auch gegen seinen Willen zurück ins Haus gebracht werden.

Wie zeigt sich ein Sonnenbrand?

Wie auch beim Menschen wird die Haut zunächst rot und fühlt sich heiß an. Der Hund wird unruhig und kann mit Kratzen versuchen, sich des unangenehmen Gefühls der Haut zu entledigen, was die Angelegenheit nur noch schlimmer macht. Eine Entzündung der Haut würde sich ähnlich zeigen, jedoch nicht nach der direkten Sonneneinwirkung auftreten.

Im Gegensatz zum Menschen kommt es bei einem Hund in der Regel nicht zu einer Blasenbildung der Haut. Vielmehr fängt die Haut an zu schuppen, was den Juckreiz an der betroffenen Stelle verstärkt. Sollte der Hund an dieser Stelle Schmerzen verspüren, ist es der Besitzer, der diese Schmerzäußerung am ehesten registrieren kann. Der eine Hund reagiert mit Winseln, Fiepen oder Grummeln, ganz seinem Wesen entsprechend.

Gerade in der Maul-Nase-Region des Hundes zeigt sich oft deutlich der Sonnenbrand
Gerade in der Maul-Nase-Region des Hundes zeigt sich oft deutlich der Sonnenbrand. | Foto: ninle500 / Depositphotos.com

Wie gehe ich vor, wenn mein Hund einen Sonnenbrand bekommen hat?

Die erste Maßnahme sollte das kühlen mit Wasser sein. Alternativ kann ein Kühlpack aus dem Kühlschrank verwendet werden. Es ist jedoch hierbei darauf zu achten, dass der Hund nicht in das Kühlpack hineinbeißt, da der Inhalt für den Hund giftig ist.

Handelt es sich „nur“ um stark gerötete Haut, kann das Kühlen eventuell ausreichen. Ebenso kann eine Sofortmassnahme mit homöopathischen Mitteln durchgeführt werden. Das wichtigste Mittel ist hier „Belladonna D 12“. Das Mittel kann bei einem akuten Sonnenbrand alle 10 Minuten verabreicht werden, bis die Erstsymptome abklingen und es dem Hund sichtlich besser geht.

Sicherlich gibt es je nach Indikation noch andere homöopathische Mittel, die zum Einsatz kommen können. Doch ist es bei ihnen notwendig, die individuelle Situation klar einzuschätzen, um zum korrekten Mittel greifen zu können. Sie könnten in Folge direkt nach der Belladonna zum Einsatz kommen.

Natürlich sollte aber bei einem schweren Sonnenbrand bzw. einer großflächigen Ausbreitung der Symptome der Tierarzt aufgesucht werden, um weiterführende Maßnahmen vornehmen zu können.

Der Sonnenbrand ist bei Hund recht gut zu behandeln. Doch sollte zu Gunsten des Hundes stets das Augenmerk darauf liegen, ihn von vornherein vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

Effektiver Sonnenschutz für den Hund

Wenn die starke Sommersonne vom Himmel brennt, sollte es mit jedem Hund vermieden werden, in der Mittagshitze spazieren zu gehen. Nicht nur wegen der Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen Sonnenbrandgefahr. Auch die Pfoten des Hundes werden aufgrund des heißen Untergrundes, insbesondere wenn es sich um Asphalt oder Gehwegplatten handelt, stark in Anspruch genommen. Wird die Hitze an sich noch hinzugezogen, scheint es vollkommen unverantwortlich zu sein, in der Mittagshitze mit dem Hund spazieren zu gehen. Wenn es gar nicht anders zu handhaben ist, sollte diese Mittagsgang so kurz wie möglich zu halten.

Bei sommerlicher Hitze gibt es zwei vorzügliche Zeiten, um mit dem Hund Gassi zu gehen: Der frühe, kühle Morgen und der wieder abkühlende Abend. Hat man hingegen die Option, in einem schattigen Waldgebiet laufen zu können, kann selbstverständlich auch der Tag genutzt werden. Einen effektiveren Sonnenschutz als diese beiden Methoden gibt es nicht.

Vertrauen Sie Ihrem Hund: Wenn er an heißen Tagen nicht zur Mittagszeit bzw. zur wärmsten Tageszeit ins Freie bzw. in die Sonne gehen möchte, hat er ganz gewiss seine Gründe dafür. Versuchen Sie es einfach später noch einmal, am besten, wenn es wieder kühler ist. Sie werden sehen, dass er freiwillig mitkommen wird – entweder weil ihm die Temperaturen besser gefallen oder aber, weil er einem dringenden Bedürfnis nachkommen muss. Seien Sie spontan und passen den Tagesablauf den Temperaturen an.

Richten Sie dem Hund Schattenplätze ein. Beliebt sind auch sandige Plätze, an denen sich der Hund ein kühles Loch buddeln kann. Für ihn ist es eine große Erleichterung, in der kühlen Erde liegen zu können.

Im Innenraum kann ein Ventilator so eingestellt werden, dass die Luft um den Hund herum gekühlt wird, ihn aber nicht direkt trifft.

Sonnencreme

Richtig, an diesem Punkt kommt die Frage auf, wie es möglich ist, einen Hund mit Sonnencreme zu behandeln. Natürlich werden nur die Körperteile eingecremt, an denen die Haare extrem kurz bzw. nicht vorhanden sind. Somit wird sie zumeist im Bereich des Mauls, der Augen und eventuell der Ohren angewandt. Auch der Bauchbereich sollte bei den prädestinierten Rassen vorsichtshalber eingecremt werden. Denn natürlich trifft die Sonne den Hund nicht nur von oben. Auch die Bauchseite kann angestrahlt werden durch die Reflexion auf dem Asphalt. Zudem neigen spielende Hunde im Hundeauslauf auch dazu, sich auf den Rücken zu drehen. Niemand möchte wirklich mit Sonnencreme zwischen zwei tobende Hunde springen.

Sicherlich können die Sonnenstrahlen bei Hunden mit lichtem, hellem Fell auch bis auch die Haut gelangen. Doch sollte man Vertrauen darauf haben, dass das Fell dennoch einen ausreichenden Schutz bietet. Denn wo Fell im Spiel ist, kann natürlich die Haut nicht optimal eingecremt werden.

Bevor diese Frage aufkommt: NEIN, Sonnencreme für den Menschen kann nicht beim Hund eingesetzt werden! Viele ihrer Inhaltsstoffe können den Hund schaden, sowohl auf der Haut als auch dann, wenn der Hund ein wenig von der Sonnencreme ableckt. Und das ist schnell geschehen. Denn der Hund weiß ja nicht, dass es sich um eine Schutzmaßnahme handelt. Daher stellt sich die Frage, ob es Sonnencreme gibt, die speziell für den Hund konzipiert wurde?

Die Sonnencreme speziell für den Hund

Wichtig für die Sonnencreme für den Hund ist die Tatsache, dass sie sowohl vor UVA-Strahlen als auch UVB-Strahlen helfen muss. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist angeraten. Das Minimum sollte bei Schutzfaktor 15, besser 20 liegen.

Wer gerne mit seinem Hund ans Wasser geht, sollt unbedingt darauf achten, dass die Sonnencreme auch tatsächlich wasserfest ist. Wir wollen ehrlich sein: Ein Hund möchte nicht wirklich ein Mal pro Stunde eingecremt werden. So viel ist sicher. Sollte er sich allerdings zur Abkühlung in die Fluten gestürzt haben, sollte er sofort nach dem Trocknen wieder eingecremt werden. Die wasserfeste Sonnencreme gewährt zwar Schutz während des Bades. Danach sollte man sich aber nicht mehr blind auf sie verlassen.

Wer sich nicht auf eine kommerzielle Sonnencreme verlassen möchte, kann seinem Hund bereits einen geringen Sonnenschutz mit Zinkoxid-Salbe angedeihen lassen. Sie ist auf jeden Fall silikonfrei und frei von PABA.

Folgend sollten zwei empfehlenswerte Sonnencremes für Hunde vorgestellt werden.

Hund und Herrchen 18855 Wasserratte Sonnenschutzfluid

Dieser Sonnenschutzfluid ist zwar wasserfest, aber nicht nur für Hunde geeignet, die besonders gerne baden gehen. Um die feine Hundenase nicht zu reizen, ist dieser Sonnenschutz für Hunde vollkommen duftfrei. Auch an die empfindliche Haut des Hundes wird natürlich gedacht. Nicht nur, damit sie vor der Sonne geschützt ist, sondern auch um sie nicht mit dem Fluid zu reizen. Daher ist es alkoholfrei und auf veganer Basis hergestellt. Diese reizfreie Zusammenstellung ermöglicht es dem Anwender, sie auch in dem empfindlichen Regionen, wie Nase, Augen und Ohren, problemlos einzusetzen. Das Fluid kann für alle Hunderassen eingesetzt werden. Da es schnell ohne das Fell oder die Haut zu verkleben einzieht, kommt der Hund auch nicht auf die Idee, es ablecken zu müssen. Täte er es, wäre das Fluid aufgrund seiner Zusammensetzung vollkommen harmlos für den Hund.

Der Lichtschutzfaktor 50 garantiert, dass der Hund sowohl am Lande wie auch im Wasser bestens vor einem Sonnenbrand geschützt ist. UVA- wie auch UVB-Strahlen werden effektiv abgewehrt. Für gewöhnlich wird das Sonnenschutzfluid vor dem Spaziergang bzw. dem Bad aufgetragen. Man kann es allerdings auch als „Aftersun“Lotion einsetzen. Denn es enthält Vitamin E und spendet der Haut Feuchtigkeit, die sie bei starker Sonneneinwirkung nicht nur geschmeidig macht, sondern auch vor der hohen Sonneneinstrahlung schützt.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis von Hund und Herrchen 18855 Wasserratte Sonnenschutzfluid ist akzeptabel.

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Wir finden hier einen Sonnenschutz für Hunde vor, der einerseits wasserfest, andererseits vollkommen frei von Duftstoffen ist. Empfindliche Haut, die wenig Behaarung aufweist, wird souverän von diesem Sonnenschutz mit einem Lichtschutzfaktor +30 geschützt.  Der hohe Lichtschutzfaktor garantiert einen guten Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen. Neben dem Sonnenschutz sorgt der Sunfree-Sonnenschutz für eine gute Versorgung mit Feuchtigkeit, sodass die Haut nicht austrocknen kann. Auch relativ frische Narben können mit diesem Schutz versorgt werden.

Der Dermoscent SunFree überzeugt nicht nur mit einer guten Qualität, sondern auch mit einem guten Preis.

Hund und Herrchen 18855 Wasserratte Sonnenschutzfluid
42 Bewertungen
Hund und Herrchen 18855 Wasserratte Sonnenschutzfluid
  • Wasserfester und duftfreier UVA/UVB Intensivschutz für alle Hunde-Hauttypen.
  • Zieht rasch ein und klebt nicht.
  • Enthält Vitamin E und spendet Feuchtigkeit.
  • Besonders geeignet für sensible & empfindliche Hautpartien.
  • Frei von Alkohol, vegan, mit LSF 50+.

Fazit

  • Für diverse Hunde ist ein Sonnenschutz im Sommer eine wichtige Angelegenheit. Empfindliche Haut und eine Sonnenempfindsamkeit sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich rechtzeitig über einen geeigneten Sonnenschutz Gedanken zu machen.
  • In der „Dermoscent SunFree“- Sonnencreme, ebenso wie in der „Wasserratte Sonnenschutz“ finden wir zwei unterschiedlichen Konzepte, die beide zu einem guten Ergebnis führen. Sparsam aufgetragen sorgen sie bereits für einen guten Schutz der empfindlichen Körperregionen des Hundes.
  • Sonnenbrand bei Hunden ist eine sehr unangenehme Angelegenheit. Daher sollte man möglichst vorbeugen, bevor der Hund mit seinem ersten Sonnenbrand des Jahres herumläuft.

Letzte Aktualisierung am 28.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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