Der Hund ist inkontinent – ein paar Tipps

Die Inkontinenz beim Hund
Die Inkontinenz beim Hund. Foto: Willee Cole / Bigstockphoto.com

Wie wir Menschen kann auch der Hund inkontinent werden. Dies kann nicht nur die älteren Vierbeiner treffen sondern auch die jüngeren. Ist einmal die Inkontinenz festgestellt worden ist der Halter vor ein alltägliches Problem gestellt, welches für beide Seiten gleichermaßen unangenehm ist.

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Inkontinenz – Was ist das?

Wird von Inkontinenz gesprochen ist der Hund nicht in der Lage den Harn kontrolliert zu halten. Meist lässt der Vierbeiner im stehen oder während dem schlafen den Urin laufen. Dies können wenige Tropfen sein aber auch richtige Ströme. Gelegentlich ist auch Kot mit dabei. In der Regel wird dies jedoch erst vom Hund bemerkt, wenn es zu spät ist.

Mögliche Ursachen mit unangenehmen Folgen

Meist tritt Inkontinenz altersbedingt oder infolge einer Kastration auf. Grund dafür ist, dass der Schließmuskel der Harnblase zu schlaff ist um richtig zu funktionieren. Ein Phänomen, welches besonders häufig bei Hündinnen nur wenige oder gar keine weiblichen Sexualhormone mehr besitzen.

Allerdings kann es bei Hunden ebenso auch andere Ursachen für eine Inkontinenz geben.

  • Stress,
  • Angst,
  • Traumas und
  • andere negative Erfahrungen

gehen auch beim vierbeinigen Begleiter nicht spurlos vorüber. Es ist nicht untypisch, dass dies von veränderten Verhaltensweisen begleitet wird. Zusätzlich können innere Krankheiten wie eine Blasenentzündung, Tumoren sowie chronische Schmerzen als Ursache in Betracht gezogen werden.

Die Inkontinenz beim Hund
Die Inkontinenz beim Hund. Foto: Willee Cole / Bigstockphoto.com

Mit der schwachen Blase zum Tierarzt

Wenn der Hund einmal in der guten Stube Wasser lässt ist dies noch kein Grund zur Sorge. Wird dies jedoch über mehrere Tage beobachtet ist es ratsam den Tierarzt des Vertrauens zu besuchen. Besonders dann, wenn sich im Urin Blut finden lässt.

Für eine genaue Diagnose wird eine Blut- und Urinanalyse getätigt. Der benötigte Harn im Urin wird mithilfe einer Blasenpunktion gewonnen. Des weiteren wird zur genaueren Abklärung der Diagnose Ultraschall bzw. ein Röntgenbild durchgeführt. Ist die Ursache für die Inkontinenz diagnostiziert, kann eine entsprechende Therapie begonnen werden.

Inkontinenz – Die Behandlung beim Hund

Kommt es zu einer dauerhafte Inkontinenz sollte die Ursache abgeklärt werden. Abhängig des Auslösers lässt es sich mithilfe von Medikamenten bzw. einer OP beheben. So gibt es Präparate die bei schwacher Harnmuskulatur die Schließfähigkeit steigern.

Auch auf homöopathischer Basis sind Medikamente erhältlich. So gelten die Bärentrauben und Staphisagria als hilfreich. Zur Unterstützung der tierärztlichen Therapie von Inkontinenz haben sich auch Kürbiskerne und Cranberrys bewährt. Es ist jedoch wichtig auf die Dosierung, Verabreichung und den Therapieverlauf zu achten. Lesen Sie auch Bachblüten für Hunde.

Lässt sich die Inkontinenz des Hundes nicht behandeln sind gute Ideen gefragt. Regelmäßig kommt es vor, dass sich bereits einige zusätzliche Spaziergänge in den Alltag integriert haben. Doch was ist mit dem sozialen Leben außerhalb von zu Hause und in der Nacht? Kreativität ist gefragt.

Eine mögliche Option ist die Hundewindel. Aufgabe der Hundewindel ist es den Urin aufzusaugen. Wie bei Babywindeln sind auch für den Hund verschiedene Ausführungen vorhanden. Groß, Klein, waschbar oder als Einwegprodukt. Gerne werden auch spezielle Höschen angeboten, die mit Einlagen ausgestattet sind. In der Regel werden diese für läufige Hündinnen verwendet. Wer einfallsreich ist, kann diese auch für den Rüden verwenden.

Golden Retriever mit Hundewindel
Golden Retriever mit Hundewindel. Foto: LiviuPaz / Bigstockphoto.com

Die Passform der Hundewindel

Es lässt sich zwischen der Hundewindel und der Rüdenwindel unterscheiden. Der wesentliche unterschied besteht darin, dass die Hundewindel den kompletten hinteren Bereich abdeckt. Die Rüdenwindel wird wie ein Gurt um den Hüftbereich befestigt.

Um die richtige Größe zu erhalten sollte der Hund im Vorfeld vermessen werden. Dafür wird der Bauchumfang an der stärksten Stelle gemessen. Bei der Rüdenwindel kommt noch der Umfang der schmalsten Stelle hinzu.

Bei der Hundewindel wird zusätzlich von der Stelle des Bauchumfangsmessung bis zum Ansatz des Schwanzes gemessen. Durch den unterschiedlichen Körperbau kann es auch innerhalb einer Rasse zu enormen Abweichungen in der Windelgröße geben.

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Nachsorge ist gleich Fürsorge

Für den Vierbeiner ist das inkontinente Verhalten ebenso störend wie für den Halter. Da der Hund dazu neigt seinen Platz sauber zu halten ist es für diesen störend und unangenehm, seinen eigenen Urin an sich und in seinem Umfeld zu riechen.

Auf Dauer beginnt die Psyche des treuen Begleiters darunter zu leiden. Es ist daher empfehlenswert, den Hund nicht für sein Missgeschick zu bestrafen.

Ist der Schlafplatz des Vierbeiners vom plötzlichen Wasserlassen betroffen, sollte dieser bei möglichst hohen Temperaturen – idealerweise bei 95° C – gewaschen werden. Bei niedrigeren Temperaturen bleibt stets ein Rest an Duftstoffen zurück. Während der Hundehalter diese nicht mehr riecht nimmt der tierische Freund die Duftstoffe immer noch wahr.

Wissenswertes zur Inkontinenz bei Hunden

  • Am meisten von Inkontinenz betroffen sind ältere Hunde.
  • Besonders bei großen Hündinnen tritt die Inkontinenz als Folge einer Kastration auf. Allerdings lässt es sich bisher noch nicht mit Sicherheit sagen ob und wann es zu einer Schwäche des Schließmuskels kommt.
  • Hündinnen sind öfters von Inkontinenz betroffen als Rüden. Das liegt daran, dass der weibliche Harnleiter kürzer ist, als der des männlichen Hundes.

Wichtiges zum Schluss

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten gegen Inkontinenz vorzugehen. Um jedoch die richtige Therapie zu erhalten, die auch den gewünschten Erfolg bringt, ist eine umfangreiche Diagnostik das A und O. Denn durch falsche Medikation kann sich die Inkontinenz und damit der Leidensdruck von Hund und Halter merkbar verschlimmern.

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FAQ

🐶 Ist mein Hund inkontinent?

Um herausfinden zu können ob der Hund wirklich inkontinent ist, kann man sich als Hundebesitzer an den bestehenden Anzeichen orientieren. Beobachten Sie Ihren Hund genauer. Beachten Sie dabei unbedingt, was die Inkontinenz ist. Der Hund zeigt Anzeichen, wenn er auf längere Zeit immer wieder unkontrolliert kleine oder größere Mengen Urin verliert. Stellen Sie fest, dass Ihr Hund dabei Schmerzen aufzeigt, dann sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, denn es kann eine Erkrankung dahinterstecken.

🐶 Werden alte Hunde inkontinent?

Sehr oft sind ältere Tiere von der Inkontinenz betroffen. Man kann nicht genau sagen woher die Inkontinenz bei Hunden auftritt, denn oftmals ist es auch ein Phänomen nach der Kastration. Es ist nicht bekannt ob der Schließmuskel der Blase unter dem Eingriff leidet oder ob andere Ursachen dahinterstecken. Allerdings kann man bei älteren Hunden erkenne, dass diese zunehmend inkontinent werden, wenn eine entsprechende Altersgrenze besteht.

🐶 Welches Medikament bei Inkontinenz der Hündin?

Kommt es zu einer Inkontinenz, kann man den Hund natürlich behandeln lassen. In diesem Fall sollte man jedoch darauf achten, dass die Vergabe von Medikamenten auf pflanzlicher Basis vorhanden ist. Bachblüten für Hunde kann beispielsweise ein Mittel sein. Aber auch Kürbiskerne und Cranberrys haben sich bei der Behandlung als effizient herausgestellt. Natürlich können Sie im Vorfeld mit Ihren Tierarzt sprechen oder sich mit den entsprechenden Produkten auseinandersetzen.

🐶 Was tun bei Blasenschwäche beim Hund?

Zeigt der Hund eine Blasenschwäche, dann sollten Sie handeln. Sie können natürlich den Hund mit Medikamenten behandeln oder die Option der Hundewindel nutzen. Welche Variante Sie gerne anwenden liegt in Ihrem Ermessen und sollte zum Wohle des Hundes erfolgen. Deswegen ist es wichtig sich genauer mit dem Thema zu befassen und vielleicht auch den Tierarzt um Hilfe zu bitten. Versuchen Sie vielleicht auch mehr Spaziergänge in den Alltag einzubauen und somit die Möglichkeit der unkontrollierten Urinabgabe zu vermindern.

Letzte Aktualisierung am 8.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

4 Kommentare

  1. Ein heikles Thema, wenn ihr mich fragt. Und hier leidet nicht nur der Halter, sondern vielmehr der Hund. Der Hund will dem Menschen gefallen und kann nicht verstehen, warum er ausgeschimpft wird oder warum er Windeln tragen soll. Ich habe volles Mitleid für jeden Halter, den dieses Schicksal trifft. Würde mir das passieren, würde ich alles Mögliche unternehmen und den Hund gewissenhaft untersuchen lassen. Vielleicht hat er sich nur erkältet und ist kurzfristig inkontinent. Ist er aber dauerhaft inkontinent, würde dies an der Liebe zu meinem Hund nichts ändern. Ich als Halter muss mich dann eben anpassen und nicht der Hund. Der Hund kann für dieses Problem nichts und muss gerade dann die volle Liebe des Halters erfahren, damit die schlimme Zeit für ihn nicht noch schlimmer wird.

  2. Ich muss hier mal etwas Ungeheuerliches loswerden. Seit gestern haben wir einen weiteren Hund in der Familie. Durch Zufall habe ich erfahren, dass Jeannie eingeschläfert werden sollte, weil sie auf einmal inkontinent ist. Die Hündin ist kastriert, was ja sehr oft im Alter zu Inkontinenz führt. Wie kann nur jemand sagen, dass er seinen Hund liebt, wenn er ihn beim kleinsten Problem einfach einschläfern will. Die Kleine ist so süß und man merkt ihr an, wie dankbar sie uns ist, dass wir sie vor dem sicheren Tod bewahrt haben. Wegen ihrer Inkontinenz mache ich mir jetzt keine Gedanken, denn wir haben überfall Fliesen. Ihr Kissen besteht aus abwaschbarem Kunstleder, und wenn Sie zu uns auf das Sofa kommt, habe ich mir in der Apotheke Inkontinenz-Einlagen besorgt. Ich sehe kein Problem darin, der Hündin noch viele schöne Jahre zu bescheren.

  3. Ich finde es wunderbar, dass Leute solche Artikeln schreiben. Diese Information ist wichtig für Leute die Hünde zuHause haben. Danke dafür. VG

  4. Das ist aber gut, dass es dafür eine Lösung gibt. Bei meiner Kollegin leidet die Katze auch unter der Inkontinenz. Bei ihr ist es aber nicht infolge der Kastration aufgetreten.

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