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Hundegeruch aus der Wohnung entfernen: Diese Tipps helfen

Hundegeruch aus der Wohnung entfernen

Foto: pixabay.com

Jeder Hundebesitzer kennt wohl das Problem, wenn sein vierbeiniger Liebling mal wieder einen ganz eigenen und nicht gerade wohlriechenden Duft an sich hat. Je nach Rasse kann dieser Duft mal mehr und mal weniger stark sein. Vor allem bei langhaarigen Rassen kann sich ein intensiver Geruch entwickeln, wenn es regnet oder der Hund einfach nass ist. Hier verzweifeln viele Hundebesitzer regelmäßig, vor allem dann, wenn sich der nicht gerade angenehme Duft erst einmal auch in der Wohnung festgesetzt hat. Hier versprechen viele Mittel eine schnelle und effektive Hilfe, doch nicht immer halten sie auch was sie versprechen. Daher schauen wir uns nun einmal gezielt an, was wirklich hilft, um den Hundegeruch aus der Wohnung entfernen zu können. Doch vorher schauen wir uns einmal an, wie der Geruch überhaupt in die Wohnung kommt.

Warum riecht die Wohnung nach Hund?

Hunde haben von Natur aus einen eigenen Körpergeruch. Dieser variiert von Rasse zu Rasse und je länger das Fell, umso intensiver ist in bestimmten Situationen der Geruch. Nun kennen viele Hundebesitzer das Problem eines übelriechenden Vierbeiners, doch wieso plötzlich auch die gesamte Wohnung nach Hund riecht, ist vielen nach wie vor ein Rätsel. Dabei ist des Rätsels Lösung doch so einfach. Der Hund bewegt sich in der Wohnung, er liegt auf seiner Decke, auf dem Teppich oder auf der Couch. Dabei gehen die Geruchspartikel, die sich auf dem Fell des Hundes befinden natürlich auch auf alle anderen Fasern, mit denen er in Berührung kommt, über. Je nach Beschaffenheit der Fasern können sich diese Geruchspartikel durchaus auch schon mal ziemlich hartnäckig in ihnen festsetzen. Doch auch dann, wenn der Hund nass ist und riecht und sich auf den Fliesenboden oder den Laminatboden legt, bleibt hier ein gewisser Geruch zurück. Dieser wird jedoch vom Hundebesitzer nicht so leicht wahrgenommen, weil sich die Geruchspartikel hier nicht festsetzen können, der Geruch verfliegt also nach einer Weile wieder.

Schauen wir uns nun al nächstes einmal verschiedene Möglichkeiten an, den Geruch des Hundes, der sich so hartnäckig auch in der Wohnung festsetzen kann, wieder wegzubekommen. Hier helfen zwar durchaus auch verschiedene Mittel bisweilen ganz gut, doch gibt es auch noch einige Hausmittel, die dem unangenehmen Geruch, den der Hund in der Wohnung verteilt und hinterlassen hat, zu Leibe rücken.

Das hilft gegen Hundegeruch in der Wohnung

Der Großputz ist ein sehr moderates Mittel um den Hundegeruch in der Wohnung zu Leibe rücken zu können. Hier eignen sich sowohl Essigreiniger als auch herkömmliche Bodenputzmittel. Allerdings sollte hierbei unbedingt auch bedacht werden, dass das Putzwasser möglichst heiß sein sollte. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte in jedem Fall zweimal wischen. Erst mit einem guten Essigreiniger und dann mit einem wohlduftenden Putzmittel noch ein zweites Mal drüber gehen. Essigreiniger sorgt hier nicht nur für eine gewisse Hygiene, er bindet auch bereits einen Teil der Geruchspartikel schon beim Wischen. Wer während des Putzens das Fenster öffnet und ausgiebig lüftet, der wird das Ergebnis noch eine Spur verbessern können.

Auch das Waschen sämtlicher Decken und Kissen kann helfen, den Hundegeruch aus der Wohnung zu entfernen. Hierbei sollte jedoch in keinem Fall mit dem Weichspüler gespart werden. Vor allem die Hundedecken sind eine Geruchsquelle. Doch immer dann, wenn der Hund auch auf die Couch darf, sollten hier Decken und Kissen gewaschen werden. Es empfiehlt sich in diesem Fall auch, die Couch selber zu reinigen. Wer eine Ledercouch hat, der sollte diese gründlich abwischen. Hierfür kann natürlich ein handelsüblicher Allzweckreiniger genutzt werden, doch auch Spülmittel lässt sich hier gut nutzen. Wer jedoch mal etwas ganz anderes ausprobieren möchte, der putzt die Couch mit warmem Wasser und einem Haarshampoo. Shampoo bietet hierbei eine Reihe an Vorteilen. Zum einen ist es so, dass Geruchsspuren beseitigt werden. Zum anderen jedoch ist es auch so, dass der Hund auch einen Fettfilm hinterlässt. Dieser ist zwar sehr fein und für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar, dennoch ist er vorhanden. Haarshampoo entfernt diesen feinen Fettfilm besonders gut und hinterlässt einen frischen Duft. Andere Oberflächen und Bezüge auf der Couch sollten mit einem Dampfreiniger bearbeitet werden.

Auch Zitronenwasser ist ein herausragender Geruchskiller. Es sollte jedoch erst nach dem Putzen angewandt werden, kann jedoch auch auf Polstern und anderen Oberflächen angewandt werden. Zudem ist es zugleich auch ein moderates Hausmittel gegen Ungeziefer, welches der Hund eventuell auf der Couch, dem Teppich oder in seinem Körbchen hinterlassen hat. Hierfür werden einfach zwei Zitronen geviertelt und in einem Liter Wasser kurz aufgekocht. Nachdem sie für gute fünf Minuten gekocht haben wird der Herd abgeschaltet, der Topf mit einem Deckel verschlossen und das Ganze wird nun einfach über Nacht stehen gelassen. Am nächsten Tag einfach den Zitronensud in eine Sprühflasche geben und auf die entsprechenden Stellen sprühen. Nicht zu viel verwenden und bei farbigen Teppichen oder Polstern sollte immer erst auch geprüft werden, ob die Farbe ausbleicht. Duftsprays wie Febreze und ähnliche Mittel eignen sich nur bedingt. Zwar kann hiermit durchaus auch die Couch behandelt werden, doch sollte der Hund dann für mindestens zwei bis drei Stunden hiermit nicht in Berührung kommen. Die starken Duftaromen sind nämlich im Gegensatz zur Überzeugung Vieler nicht gut für die empfindliche Hundenase und können die Schleimhäute reizen.

Hundegeruch vorbeugen

Natürlich muss niemand warten, bis die Wohnung ebenso unangenehm riecht, wie der Hund. Wer hier vorbeugen möchte, der sollte seinem Hund rechtzeitig ein Bad verpassen. Hierfür eignen sich vor allem ein sanftes Welpenshampoo und noch besser ein handelsübliches Baby Kamillebad. Letzteres sorgt nämlich auch dafür, dass die Fettschicht der unteren Fellstruktur nicht zerstört wird. Gegenüber einem Welpenshampoo bietet ein Kamillebad sogar noch den Vorteil, dass es ein klein wenig intensiver riecht und der Hund somit nicht nur sauber ist, sondern auch wieder richtig angenehm durftet.

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Letzte Aktualisierung am 18.12.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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Kommentare

Brigitte 20. Februar 2017 um 9:31

Ich bin in der glücklichen Lage, dass mein Bolonka Zwetna kein Unterfell hat, was für den extremen Geruch des Hundes verantwortlich ist. Dies hat natürlich nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile, die aber nicht zu diesem Thema passen.Zum Thema Geruch kann ich hier nur sagen, dass meine Fellnase nur mal nach Hund riecht, wenn Sie nass wurde. Ansonsten riecht die kleine Maus immer nach frischem Popcorn, was ich sehr angenehm empfinde. Ich könnte den ganzen Tag die Nase tief im Fell meiner Maus vergraben. Sollte mein Hund doch mal riechen, weil er sich draußen parfümiert hat, dann wird er mit einem milden Hundeshampoo gewaschen und alles ist wieder gut.

Antworten

Peggy 26. Juni 2017 um 12:01

Auch wenn ich meinen Hund liebe, finde ich es fürchterlich, wenn die ganze Wohnung nach ihm riecht. Aus diesem Grund bade ich meinen Hund regelmäßig mit einem speziell auf seine Haut und sein Fell abgestimmtes Shampoo. Sicherlich werden jetzt einige mit dem Argument kommen, dass man dem Hund schaden würde, wenn man ihn badet, kann ich nur sagen, dass ich das für ein Ammenmärchen halte. Die Hunde heutzutage leben bei uns im Haus, was also ganz anderes ist wie Hunde, die in der freien Wildbahn sind. Ich denke, dass wir unseren Hunden nicht schaden, wenn wir sie regelmäßig baden. Viel eher würden wir Auch wenn ich meinen Hund liebe, finde ich es fürchterlich, wenn die ganze Wohnung nach ihm riecht. Aus diesem Grund bade ich meinen Hund regelmäßig mit einem speziell auf seine Haut und sein Fell abgestimmtes Shampoo. Sicherlich werden jetzt einige mit dem Argument kommen, dass man dem Hund schaden würde, wenn man ihn badet, kann ich nur sagen, dass ich das für ein Ammenmärchen halte. Die Hunde heutzutage leben bei uns im Haus, was also ganz anderes ist wie Hunde, die in der freien Wildbahn sind. Ich denke, dass wir unseren Hunden nicht schaden, wenn wir sie regelmäßig baden. Viel eher würden wir uns schaden, wenn wir den ganzen Dreck der Hunde tag für Tag einatmen oder mit unseren Körpern aufnehmen, denn die Hunde sind Familie und verbringen auch viel Zeit auf dem Sofa oder im Bett. uns schaden, wenn wir den ganzen Dreck der Hunde tag für Tag einatmen oder mit unseren Körpern aufnehmen, denn die Hunde sind Familie und verbringen auch viel Zeit auf dem Sofa oder im Bett.

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