Hundezahnpasta

Hundezahnpasta
In diesem Beitrag erläutern wir alles zum Thema Hundezahnpasta. | Foto: Kzenon / Depositphotos.com

Jeder weiß, dass regelmäßiges Zähneputzen unerlässlich ist, damit die Zahngesundheit möglichst lange erhalten bleibt. Dies gilt aber nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei den vierbeinigen Haustieren. Auch für den Hund ist es somit wichtig, dass sein Gebiss regelmäßig gereinigt wird, damit so der Entstehung von Zahnbelag und Bakterien vorgebeugt werden kann.

Für das Zähneputzen stehen im Handel spezielle Hundezahncremes bereit, die für einen rundum Schutz sorgen und sogar Mundgeruch vorbeugen. Aber welche Produkte sind besonders zu empfehlen und was muss beim Zähneputzen beachtet werden? Wie gewöhnt sich der Hund an die Prozedur und welche Händler bieten Hundezahnpasta überhaupt an? Diese und viele weitere Fragen werden in den folgenden Zeilen geklärt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Auch das Gebiss von Hunde benötigt eine regelmäßige Pflege. Entgegen vieler Meinungen reinigen sich die Zähne des Vierbeiners nämlich nicht von alleine.
  • Um die Zahngesundheit zu bewahren, ist das regelmäßige Zähneputzen mit einer geeigneten Hundezahnpasta sowie einer weichborstigen Zahnbürste unerlässlich.
  • Hundezahnpasta gibt es in vielen Geschmacksrichtungen, die Hunden besonders zusagen. So sind Produkte mit Huhn- oder – oder Minzgeschmack.
  • Während der Eingewöhnungsphase sollte vorsichtig und duldsam mit dem Zähneputzen begonnen werden. Um Beschwerden entgegenwirken zu können, sollte das Tier genauestens beobachtet werden.

Hundezahnpasta Bestseller: Die Top 3

Orozyme Zahnpflege-Set (Zahnpasta und -bürste) für Katze & Hund

Das Pflegeset von Orozyme beinhaltet nicht nur eine Tube Hundezahnpasta, sondern auch eine spezielle Fingerzahnbürste, mit der die Zahnpflege noch einfacher und schneller gelingt. Leidet der Vierbeiner an eiternden, entzündeten Zahnfleischtaschen, kann die Orozyme Hundezahncreme zur schnellen Heilung beitragen. Das enzymhaltige Produkt beugt zudem der Bildung von Zahnstein und Zahnbelag vor. Durch den milden Malzgeschmack wird sie gut von den Hunden angenommen und bekämpft effektiv auch den schlechten Atem.

Trixie 2545 Zahncreme mit Fleischgeschmack

Die Zahnpasta von Trixie besitzt einen leckeren Fleischgeschmack und wird deshalb schnell von den Vierbeinern akzeptiert. Die Zahncreme ist im Vergleich zu vielen anderen Produkten nicht zu flüssig und lässt sich gut auf dem Hundegebiss verteilen. Mit einem angenehmen Aroma unterstützt die Trixie Hundezahncreme die tägliche Zahnpflege, denn sie beugt Zahnfleischentzündungen vor und gibt dem Hund gleichzeitig einen frischen Atem.

Trixie 2545 Zahncreme mit Fleischgeschmack, Hund, 100 g
  • Für Hunde
  • Hilft Zahnstein vorzubeugen
  • Für den Hund angenehmes Aroma erleichtert die Zahnpflege
  • Verbessert die Maulhygiene

Petosan Zahnpasta – Huhngeschmack

Wenn der Vierbeiner mit stark sichtbaren Zahnverfärbungen zu kämpfen hat, findet der Hundehalter in der Petosan Hundezahnpasta das ideale Pflegeprodukt. Bereits nach kurzer Anwendungszeit werden erste positive Erfolge sichtbar. Die natürliche Zahnfarbe des Hundegebisses lässt sich dank regelmäßiger Anwendung schnell wieder zurückgewinnen. Die Petosan Hundezahnpasta entfernt auch effektiv den Zahnbelag und beugt der Zahnsteinneubildung vor. Der milde Geschmack nach Geflügel sorgt für eine gute Annahme beim Hund.

Petosan Zahnpasta - Huhngeschmack - 70 g
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Petosan Zahnpasta - Huhngeschmack - 70 g
  • Zahnpasta für Hunde und Katzen

Was ist Hundezahnpasta?

Die Zähne des Hundes ähneln denen vom Menschen, sodass sie auch ähnliche zahnärztliche Bedürfnisse haben, wie das menschliche Gebiss. Plaque und Karies sind bekannte Probleme, die sich sehr schnell entwickeln können. Trockenes Hundefutter, Kauknochen und spezielle Zahnpflege-Leckerbissen können die Zähne des Hundes einigermaßen gesund haben. Doch wer sein Tier auch langfristig vor Zahnproblemen schützen will, sollte auch regelmäßig zur Zahnbürste und Zahnpasta greifen und seinem Hund die Zähne ordentlich putzen. Im Idealfall sollte diese Prozedur etwa alle 2 bis 3 Tage durchgeführt werden.

Es gilt zu beachten, dass Zahnpasta für den Mensch für Hunde ungeeignet ist. Deshalb ist spezielle Hundezahnpasta erhältlich, die den Bedürfnissen des Hundegebisses gerecht werden kann. Da die Vierbeiner in der Regel auch den Geschmack von Minze nicht mögen, der oft in der menschlichen Zahncreme vorkommt, besitzt Hundezahncreme einen leckeren Huhn- oder Fleischgeschmack.

Wofür wird Hundezahnpasta verwendet?

Wie bei der täglichen Zahnputz-Routine des Menschen wird die Zahncreme für den Hund direkt auf die Zahnbürste gegeben und anschließend auf den Zähnen verteilt. Im Handel ist nicht nur spezielle Zahnpasta für Hunde erhältlich, sondern natürlich gibt es auch Zahnbürsten, die speziell auf das Gebiss der Hunde abgestimmt sind. Damit ist gewährleistet, dass die Zähne des Vierbeiners langfristig gesund gehalten werden.

Für wen ist Hundezahnpasta geeignet?

Bis vor einigen Jahren war noch der Irrglaube unter Hundebesitzern verbreitet, dass sich die Zähne eines Hundes von alleine reinigen. Doch das ist leider nicht richtig, denn während der Hund früher seine Beute gerissen und gefressen hat, seine Zähne in der Tat automatisch gesäubert wurden, bekommt das Tier heute sein Futter schön portioniert serviert. Somit gibt es für das Gebiss keine Chance, sich auf natürliche Art und Weise zu reinigen. Eine gute und vor allem regelmäßige Zahnpflege ist deshalb auch bei den Vierbeinern umso wichtiger.

Hundezahnpasta eignet sich für alle Hunderassen, unabhängig von deren Größe. Da die Hundezahncreme nicht nur nach leckerem Fleisch schmeckt, sondern auch vorzüglich danach riecht, wird die in der Regel von allen Hunden gut angenommen – egal ob Terrier, Dackel, Labrador oder Schäferhund.

Was kostet Hundezahnpasta?

Hundezahncremes werden in vielen verschiedenen Preiskategorien angeboten. So sind Produkte mit einem Anschaffungspreis von 2 oder 3 Euro ebenso erhältlich, wie Zahnpasta, für die der Tierfreund mehr als 20 Euro investieren muss.

Hier muss beachtet werden, dass die teuerste Zahncreme nicht zwangsläufig auch die Beste sein muss. Wie aus der oben gezeigten Produktliste zu entnehmen ist, gibt es durchaus auch sehr preisgünstige Hundezahncremes, die mit einer guten Qualität punkten und beste Reinigungsergebnisse erzielen können.

Wo kann ich Hundezahnpasta kaufen?

Hundezahnpasta ist überall dort erhältlich, wo grundsätzlich Pflegeartikel f+r die Fellnasen angeboten werden. So können sich Hundehalter sowohl im Tierfachhandel und in großen Kaufhäusern nach geeigneter Zahncreme umschauen, als auch in lokal ansässigen Baumärkten sowie in der Apotheke. Natürlich findet man auch im Internet eine riesige Auswahl an Hundezahnpasta, wobei der Kunde in den Online Shops häufig noch von finanziellen Vorteilen profitieren kann. Meist werden die Produkte im Internet deutlich günstiger angeboten. Bei den folgenden Händlern und Anbietern können sich Interessenten nach geeigneten Hundezahncremes umschauen:

  • Apotheke
  • Drogerie
  • Ebay
  • Toom Baumarkt
  • Fressnapf
  • Amazon
  • Zooplus
  • Real
  • Bauhaus
  • Obi

Welche Alternativen gibt es zur Hundezahnpasta?

Neben Hundezahnpasta steht im Handel auch ein spezielles Zahngel für die Pflege des Hundegebisses zur Verfügung. Der Unterschied zwischen den beiden Produkten ist die Tatsache, dass das Gel nicht beim Zähneputzen verwendet werden muss, wie es bei der Zahncreme der Fall ist. Das Hundezahngel wirkt auch alleinstehend, sodass es nur in das Maul des Vierbeiners gegeben werden muss. Diese Produkte enthalten keine Partikel, sie weisen eine polierende Wirkung auf und ersetzen damit automatisch die Zahnbürste. Vor allem für Hunde, bei denen sich die regelmäßige Zahnpflege als echte Tortur erweist, ist das Gel eine gute Alternative zur Zahncreme.

Welche Hundezahnpasta soll ich kaufen?

Hundezahnpasta funktioniert im Grunde genommen genauso wie jede andere Zahncreme auch. Die Paste kann in Verbindung mit einer Zahnbürste schädliche Bakterien und Plaque von der Oberfläche der Zähne entfernen. Damit sich der Belag schneller lösen lässt und um die Substanz optimal verteilen zu können, enthält Hundezahncreme in den meisten Fällen Schaumbildner. Viele Produkte enthalten zudem Fluoride, die für die Bildung des Zahnschmelzes zuständig sind. Vor allem bei Kindern und Hunden wird von dieser Substanz allerdings mittlerweile abgeraten, da sie schädlich sein kann, insofern sie in größeren Mengen aufgenommen bzw. verschluckt wird.

Im Handel steht neben der Paste, die meist in Tuben erhältlich ist, auch flüssige Zahnpasta zum Sprühen zur Verfügung. Auf welches Produkt letzten Endes zurückgegriffen wird, ist immer eine Frage der persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse. Jedes der beiden Produkte hat eigene Vor- und Nachteile:

Hundezahnpasta in der Tube

Hundezahncreme in der Tube hat den Vorteil, dass sie in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich ist und somit von nahezu jedem Vierbeiner gut angenommen wird. Die Verwendung ist relativ leicht und viele Hunde lassen die Prozedur anstandslos über sich ergehen. Zudem ist Zahnpasta in der Tube in der Regel günstiger, als Zahnpflegeprodukte zum Sprühen. Einen wirklichen Nachteil hat die Zahnpasta aus der Tube für den Hund nicht.

Vorteile
– In vielen Geschmacksrichtungen erhältlich.
– Wird gut angenommen.
– Günstig.

Nachteile
– Keine bekannt.

Hundezahnpasta zum Sprühen

Hundezahnpasta zum Sprühen ist besonders leicht und gut dosierbar und sehr ergiebig. Darüber hinaus lassen sich solche Produkte kinderleicht im Maul des Hundes verteilen – oft genügt bereits ein Sprühstoß. Auch hier werden Geschmacksrichtungen angeboten, die gerne von den Vierbeinern beschnuppert werden. Der Nachteil bei der Paste aus der Sprühflasche ist jedoch, dass beim Sprühen häufig Geräusche entstehen, von denen sich vor allem ängstliche Hunde erschrecken können.

Vorteile
– Gut dosierbar.
– Lässt sich leichter verteilen.
– Praktische Handhabung.

Nachteile
– Sprühgeräusche: Weniger gut für ängstliche Hunde geeignet

Ein Mädchen putz die Zähne ihres Hundes mit Hundezahnpasta
Ein Mädchen putz die Zähne ihres Hundes mit Hundezahnpasta. | Foto: IuriiSokolov / Depositphotos.com

Hundezahnpasta: Das Fazit

Damit die Zähne des Hundes möglichst lange gesund bleiben, ist ein regelmäßiges Zähneputzen besonders wichtig. Auch wenn nicht alle Hunde diese Prozedur gerne über sich ergehen lassen, so ist es dennoch unerlässlich. Glücklicherweise stehen im Handel einige spezielle Hundezahncremes zur Verfügung, die der Entstehung von Zahnbelag und Bakterien vorbeugen und für einen frischen Atem sorgen. Die oben vorgestellten Zahnpasten für Hunde sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, sodass sie in der Regel früher oder später von jedem Vierbeiner akzeptiert werden.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Hundezahnpasta

🐶 Wie gewöhnt man den Hund an das Zähneputzen?


Am besten wird der Hund bereits im Welpenalter an die regelmäßige Zahnpflege gewöhnt, denn es handelt sich im Grunde um nichts anderes, als um einen Gewöhnungseffekt. Wer mit seinem adulten Tier das Zähneputzen trainieren möchte, sollte unbedingt versuchen, die Erfahrung so positiv wie nur möglich zu gestalten. Hundehalter sollten das Zähneputzen langsam angehen und zunächst mit nur einem oder maximal zwei Zähnen beginnen. Bei jeder Erweiterung der Bemühungen wird der Vierbeiner ausgiebig mit einem Leckerbissen gelobt.

Der Einsatz von Hundezahnpasta ist stets mit der Eingewöhnung des Hundes verbunden. Der Vierbeiner muss an der Paste schnüffeln und daran lecken dürfen, bevor Herrchen und Frauchen versuchen, die Zähne mit der für das Tier unbekannten Substanz zu reinigen.Zudem muss der Hund auch die Zahnbürste als etwas vollkommen normales betrachten und darf sich nicht von diesem Gegenstand bedroht fühlen. Sobald die Tiere merken, dass das Zähneputzen eine vollkommen ungefährliche Angelegenheit ist, akzeptieren sie auch die Hundezahncreme.

🐶 Welche Zahnbürste muss genutzt werden?

Welche Zahnbürste in Kombination mit der Hundezahncreme verwendet wird, ist im Grunde egal. Im Gegensatz zur Zahnpasta eignen sich hier auch Zahnbürsten für den Mensch. Obwohl im Handel auch spezielle Hundezahnbürsten erhältlich sind, eignen sich weichborstige Zahnbürsten mindestens genauso gut. Im Idealfall sollte sie über einen möglichst langen Griff verfügen, damit auch die hinteren Zahnpartien gut erreicht werden können. Übrigens sollte auch die Hundezahnbürste immer dann gewechselt werden, wenn die Borsten abgenutzt sind.

🐶 Was muss beim Kauf von Hundezahnpasta beachtet werden?

Wie gut die Zahnpflege beim Hund klappt, hängt letzten Endes immer von dem Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Hundehalter ab. Im Idealfall wird die Hundezahnpasta immer auf Grundlage der jeweiligen Wirkungsweise sowie der Inhaltsstoffe ausgewählt. Konsistenz und Geschmack spielen allerdings eine mindestens ebenso wichtige Rolle, damit sichergestellt werden kann, dass die Zahncreme auch problemlos von dem Vierbeiner angenommen wird. Hier sollten stets die Vorlieben des Hundes im Vordergrund stehen. Hundehalter sollten Wert darauf legen, die individuellen Problemzonen des Haustieres zu erkennen und zu wissen, wie sich eine effektive Reinigung so angenehm wie möglich gestalten lässt. Da die oben empfohlenen Zahncremes für Hunde besonders schmackhaft sind, werden sie von dem Großteil der Tiere problemlos akzeptiert.

🐶 Wie kann man Hundezahnpasta selber machen?

Stellt man als Hundeliebhaber die Zahncreme für den vierbeinigen Freund selbst her, ist es möglich, genau auf die Vorlieben des Hundes einzugehen. Mit einer Tasse Kokosöl, einem Esslöffel getrockneter Pfefferminze, einem Esslöffel Natron sowie der abgeriebenen Schale von einer Zitrone lässt sich Zahnpasta herstellen, die wirksam Bakterien und Zahnstein bekämpft. Dazu werden alle trockenen Zutaten miteinander vermischt. Anschließend muss so lange Öl hinzugegeben werden, bis eine cremige Substanz entsteht. Durch das Natron werden Bakterien bekämpft, Minze und Zitrone beugen unangenehmen Atem vor.

Letzte Aktualisierung am 28.10.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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