Mit dem Hund im Auto

mit dem Hund im Auto
Das sieht lustig aus, dennoch sollte die Sicherheit vorrang haben! | Foto: Christin Lola / Bigstockphoto.com

Gründe, weshalb Hunde im Auto mitfahren gibt es viele. Sei es der Besuch bei Verwandten oder Bekannten, die manchmal etwas weiter weg wohnen, oder um einmal wo anders einen Spaziergang machen zu können.

Doch, wie kommt der Hund überhaupt in das Auto und wie verhält es sich mit der Anschnallpflicht? Muss man einen Autositz für Hunde besorgen? Das sind Fragen die sich meist stellen, bevor man sich Gedanken über den Schutz des Kofferraums macht.

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Der Einstieg in das Auto leicht gemacht

Nicht jeder Hund kommt alleine sicher in das Auto hinein oder lässt sich einfach hochheben. Besonders wenn es sich um einen größeren Vierbeiner handelt, kann dies schnell zu Problemen in Rücken, Gelenken und Knochen von Mensch und Tier führen. Mit den geeigneten Hilfsmitteln lässt sich jedoch so manchem Leiden vorbeugen.

Mithilfe einer Hunderampe oder einer Hundetreppe als Einstiegshilfe hat der Vierbeiner die Möglichkeit selbstständig in und aus dem Auto zu gelangen. Ohne springen zu müssen! Die Rampe wird sicher an den Kofferraum eingehängt. Nach dem Gebrauch lässt es sich kompakt verstauen. Die Hundetreppe ist besonders für die kleineren empfehlenswert. Der Abstand der Stufen sollte der Größe des vierbeinigen Begleiters entsprechen.

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Sicherheit fährt mit!

Ist einmal der Einstig geschafft, kann sich um die Sicherheit gekümmert werden. Die Verordnung für den Straßenverkehr regelt nicht nur die Gurtpflicht für den Menschen. Das Gesetz sieht im Hund eine Ladung, die gesichert werden muss.

Unabhängig von der Gesetzgebung ist die Sicherung des Hundes sinnvoll. Denn im Falle eine Aufpralls, würde der Vierbeiner mit dem 30fachen seines Gewichtes durch den Innenraum des Autos fliegen. Somit besteht die Gefahr, dass der Vierbeiner sich selbst und andere Mitfahrer verletzen kann.

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Das sieht lustig aus, dennoch sollte die Sicherheit vorrang haben! | Foto: Christin Lola / Bigstockphoto.com

Die Möglichkeiten den Hund im Auto zu sichern sind so zahlreich und unterschiedlich, wie es Hunderassen und Automodelle gibt. Doch nicht jede Variante eignet sich für jeden Hund oder Auto. So entsteht oft die Qual der Wahl.

Wer ein größeres Auto besitzt hat mehrere Möglichkeiten. So kann im Kofferraum eine Box installiert werden. Diese bestehen in der Regel aus Metall und werden am Boden verschraubt. Mit einem merkbaren Platzverlust muss gerechnet werden. Die flexiblere Variante hierfür ist die Transportbox für Hunde. Bei beiden Möglichkeiten gilt, dass dem Hund nur soviel Raum zur Verfügung gestellt werden soll, dass dieser sich mühelos darin drehen, hinlegen und sitzen kann.

Wer nicht ganz so viel Platz im Kofferraum hat bzw. keine Box verwenden möchte, kann auch ein Trenngitter oder Netz einbauen. Hierbei ist die Qualität ein wichtiges Kriterium, da schlecht verarbeitete Gitter und insbesondere Netze ihren Zweck sonst nicht erfüllen. Geeignet sind diese Varianten alle Hundegrößen.

Für kleinere bzw. leichtere Hunde lässt sich auf der Rückbank einen Hundesicherheitsgurt anbringen. Hierbei handelt es sich um ein Brustgeschirr mit extra Sicherheitsgurt (als Sicherheitsgeschirr bekannt), womit der Hund wie der Mensch angeschnallt werden kann.

Der Sicherheitsgurt für Hunde bringt klare Vorteile mit sich. Er ist nicht nur leicht in der Handhabung, sondern der Hund wird im Falle eines Unfalls nur im Rahmen der Gurtlänge nach vorne geworfen. Dabei wirken die Sicherheitskräfte nur auf wenige Stellen des Tieres.

Allerdings ist es beim Kauf wichtig, auf qualitativ hochwertig verarbeitete Materialien zu achten. Ebenso gilt um die bestmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, dass der Sicherheitsgurt nicht am Halsband befestigt werden darf, sondern nur am Brustgeschirr.

Der Schutz des Autos

Das Phänomen, dass der Hund Fell verliert macht auch nicht vor dem Innenraum des Autos halt. Auch nicht, dass der Vierbeiner nach einem Spaziergang im Regen oder am See nass ist und entsprechend einen Teil an Schmutz mit in das Auto bringt. Spezielle Schutzdecken und Schondecken für das Auto nehmen allerdings die größten Sorgen um den Innenraum des PKW weg.

Hunde im Kofferraum mit Autoschondecke
Hunde im Kofferraum mit Autoschondecke | Foto: koldunovaaa / Bigstockphoto.com

Wer sich für einen Kofferraumschutz entscheidet, hat auch hier die Qual der Wahl. Folgende Kriterien helfen, eine Übersicht zu erhalten und worauf es ankommt.

  • Damit der Hund nicht ausrutschen kann, ist es ratsam, eine Schutzdecke zu verwenden, die rutschfest ist. Zudem sollte sich die Hundedecke im Auto mit Bändern oder Klebestreifen befestigen lassen.
  • Um den Teppich des Kofferraums zu schonen, sollte die Schutzdecke wasserdicht sein.
  • Die Maße: Die Schutzdecke sollte nicht zu knapp sein. Am besten ist es, vorher den Kofferraum genau auszumessen. Hinzu kommen die Maße für die Seiten, falls diese ebenso geschützt werden soll. Wer möchte kann dabei auf den ausklappbaren Stoßstangenschutz achten, damit keine unliebsamen Kratzer hineingelangen können.
  • Je nach Art des Kofferraums kann es sinnvoll sein, eine Schutzdecke bzw. einen Kofferraumschutz für Hunde zu verwenden, die zum Schutz vor Verletzungen gepolstert ist. Gegebenenfalls macht der Hersteller zum jeweiligen Produkt angaben zu den Automarken.

In jedem Fachmarkt für Hundezubehör berät qualifiziertes Personal über die einzelnen Hilfsmitteln. Manche Autowerkstätten bieten ebenfalls einzelne Varianten an.

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Letzte Aktualisierung am 14.10.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

2 Kommentare

  1. Mein Hund fährt sehr gerne Auto. Da er gerne etwas sehen möchte, habe ich mich gegen eine Transportbox entscheiden. Für die Sicherheit des Hundes bei der Fahrt sorgt neben einer Sicherung mit Brustgurt und Sicherung an den Gurtschlössern eine spezielle Hundeauffangmatte. Diese Matte wird an den Kopfstützen der Rücksitze befestigt und dann über den Rücksitz gezogen und mit weiteren Bändern an den Kopfstützen der Vordersitze befestigt. So hat zum einen der Hund eine Art Hängematte, die ihn vor Stürzen in den Fußraum schützt und gleichzeitig schütze ich die Autositzbezüge vor Feuchtigkeit, Schmutz oder eventuell auch vor Erbrochenem. Die Matte ist abwaschbar, sodass kleinere Missgeschicke kein Problem darstellen.

  2. Ich habe eine Bulldogge, die sehr gerne Auto fährt. Sie mag es aber nicht auf dem Rücksitz zu liegen, denn dann beginnt sie jedes Mal zu jaulen und wird sehr unruhig. Sobald sie aber in den Kofferraum in ihre große Transportbox darf, ist sie überglücklich. Sobald ich den Kofferraum und ihre Box öffne, schnappt sie sich ihren Kauknochen und steigt wie selbstverständlich in ihre Box. Dort liegt sie dann entspannt während der gesamten Fahrt und kaut friedlich an ihrem Knochen. Manchmal schläft sie auch ein und ich muss sie wecken, wenn wir am Ziel sind. Die Transportbox habe ich dazu extra vom Fachmann fest in meinem Kofferraum, ich fahre einen Kombi, einbauen lassen. So kann ich sicher sein, dass sie auch bei Kurvenfahrten nicht verrutscht und meine Bulldogge sich immer sicher fühlt.

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